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Primavera setzt auf Transparenz

Peruanische Kleinbäuer*innen kultivieren das neue ätherische Rosenholzöl auf ihrem eigenen Land

Ätherisches Rosenholzöl ist eine Kostbarkeit. Mit seinem samtig-rosigen Duft wird das Öl in der Aromatherapie für seine umhüllende und beruhigende Wirkung geschätzt. Außerdem schenkt es innere Stärke.

Um das charakteristische Duftprofil des ätherischen Rosenholsöls auzubilden, darf das Pflanzenmaterial eines Rosenholzbaums frühestens nach sieben Jahren geerntet werden. © PRIMAVERA LIFEIn den vergangenen Jahren war es jedoch fast unmöglich, ätherisches Rosenholzöl mit 100 Prozent transparenter Herkunft zu importieren. Aufgrund weltweiter Übernutzung ist die Pflanze vom Aussterben bedroht. Das Holz unterliegt daher dem Washingtoner Artenschutzabkommen, der Handel ist streng reglementiert.

Rosenholz ist als wichtiger Bestandteil der Aromatherapie seit Langem im PRIMAVERA-Sortiment. Doch die transparente, verantwortungsvolle Beschaffung ist ein langwieriger Prozess, der nun in ein Produkt mündet, das höchsten ökologischen und ethischen Ansprüchen gerecht wird.

Vielfalt bewahren, echte Partnerschaft leben
Der Schutz der Biodiversität ist für PRIMAVERA essenziell. Anbau, Ernte und Gewinnung seiner ca. 250 Pflanzenstoffe aus 47 Ländern setzen intakte Ökosysteme voraus. 85 Prozent der vom Bio-Pionier eingesetzten Pflanzenstoffe stammen aus Bio- oder Demeter-Anbau.

Das neue ätherische Rosenholzöl bezieht das Unternehmen von der sozio-ökologischen Initiative Raices Verdes im peruanischen Amazonasgebiet. Dort kultivieren Kleinbäuer*innen Rosenholzbäume auf ihrem eigenen Land. Die Bäume werden registriert, das Fällen bedarf einer staatlichen Genehmigung. Raices Verdes kauft das bei der Pflege und Fällung anfallende Pflanzenmaterial und destilliert es zu ätherischem Öl. Die Initiative unterstützt die Bäuer*innen mit Setzlingen, Ausrüstung sowie bei der Vermarktung.

In ausgewogenen Agroforstsystemen kulti­vieren die Bäuer*innen das Rosenholz gemeinsam mit lokalen Nutzpflanzen wie Ananas und Maniok und verwenden traditionell organisches Material als Kompost. Das nährt den Boden und sichert die Erträge. Die nachhaltigen Anbauflächen entlasten natürliche Populationen und schützen den Regenwald. Um zukünftigen Generationen den Schatz des Waldes zu bewahren und gleichzeitig den Bestand des Rosenholzes langfristig zu sichern, werden fünf Prozent der neu gepflanzten Setzlinge nicht geerntet.

Die enge Zusammenarbeit zwischen dem Unternehmen Raices Verdes und den Landwirt*innen ist entscheidend für die ständige Weiterentwicklung dieses einzigartigen Systems, von der alle – die Natur, der Einzelne und die Gemeinschaft – profitieren.

Je älter der Baum, desto besser das Öl
Damit sich die charakteristischen Duftstoffe ausbilden, müssen die Rosenholzbäume mindestens sieben Jahre alt sein. Für ein harmonisches Duftprofil setzt PRIMAVERA auf eine Mischung von destillierten Zweigen mit Blättern und Stammholz.

In einem Bio-Pflegeöl gemischt, eignet sich ätherisches Rosenholzöl besonders für die sanfte Hautpflege bei empfindlicher und gereizter Haut. Frauen profitieren von der harmonisierenden Wirkung in Körper- und Massageölen. Für Kinder ist das milde Öl ideal in der Erkältungszeit, sei es als Bestandteil in wärmenden Brustbalsamen, Nasenölen oder lindernden Ohrauflagen.


Dieser Artikel ist in forum 04/2025 - Zukunft gestalten erschienen.



     
        
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