Anzeige, Umwelt | Wasser & Boden, 15.04.2025
10 Jahre BioBoden
Die klimaresiliente Antwort der Landwirtschaft
Die GLS-Bank-nahe Genossenschaft BioBoden hilft Landwirt*innen, ihre Böden stabil und zukunftsfest zu machen. Seit zehn Jahren rettet sie Flächen für nachhaltigen Ackerbau. Das nachhaltige und demokratische Konzept stößt auf große Resonanz.
Weil jungen Biolandwirt*innen das Kapital für eigene Ackerflächen fehlt, oder Ältere keine Nachfolger finden, kauft BioBoden diese mit dem Geld der Genossenschaft - und verpachtet sie wieder. Mithilfe von mittlerweile 63.000 Anteilen haben die Genoss*innen in den vergangenen zehn Jahren 5000 Hektar Land gekauft. Die Flächen werden nun von Landwirt*innen bewirtschaftet, die biologisch arbeiten. Sie verteilen sich auf 90 Partnerhöfe mit bereits bestehenden Flächen. Insgesamt wurden so 21.000 Hektar landwirtschaftliche Fläche gesichert.
Ähnlich wie im Wohnungsmarkt steigen auch die Preise der landwirtschaftlichen Nutzflächen durch Spekulation. Wegen der Klimakrise sind zunehmend auch Dürren und Starkregen eine Gefahr. Dem stellt sich die Genossenschaft BioBoden entgegen.
Konventionelle versus biologische Landwirtschaft: Wo ist der Unterschied?
Biologisch bewirtschaftete Flächen haben ein höheres Maß an Biodiversität. Unter dem Acker leben also mehr Tiere, Wurzeln, Mikroben und Regenwürmer. Sie sorgen dafür, dass der Boden lockerer und feuchter ist. Das macht ihn widerstandsfähiger – sowohl bei Dürre als auch Starkregen.
Gerade junge Landwirt*innen wollen dieses Konzept umsetzen. Für eine Umstellung auf Bio brauchen sie aber starke finanzielle Partner. Durch ein Netz an Anteilszeichner*innen stellt die Genossenschaft BioBoden genau diese Hilfe. Manchmal kommen Kredite der GLS Bank dazu, um einen Hof zu sichern. „Unsere Aufgabe, tatkräftige Bio-Landwirt*innen den Boden zu bereiten, trifft weiterhin auf große Nachfrage", sagt Vorstand Uwe Greff. „Wir erwarten, dass sich das auch in den kommen Jahren nicht ändern wird."
BioBoden Genossenschaft – wie alles begann
April 2015 wurde die BioBoden Genossenschaft in Bochum gegründet. Die GLS Bank, GLS Treuhand und die Stiftung Evidenz waren dabei. Unternehmen aus der Naturkostbranche wie Bio Company und Lebensbaum haben ebenfalls unterstützt, um die ökologische Agrarwende voranzutreiben.
Nun feiern sie gemeinsam am 29. April unter dem Motto „Die Saat geht auf" den 10. Geburtstag in Bochum. Zudem planen sie eine feierliche Generalversammlung am 21. Juni auf dem Weingut Steyerberg, in einem Partnerhof in Rheinland-Pfalz.
Über die GLS Bank
Die GLS Bank wurde 1974 in Bochum gegründet und hat heute rund 377.800 Kundinnen und Kunden.
Sie ist damit die älteste und größte nachhaltige Bank Deutschlands. Neben Bochum gibt es Filialen in Berlin, Frankfurt, Stuttgart, München, Freiburg und Hamburg.
Kontakt: BioBoden, Jasper Holler | jasper.holler@bioboden.de | www.bioboden.de
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