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Nachhaltigkeit in der Industrie: Wie gelingt das?

Angesichts des Klimawandels gewinnt das Thema nachhaltige Produktion zunehmend an Bedeutung. Da die industrielle Produktion sehr ressourcen- und energieintensiv ist, trägt sie eine besondere Verantwortung für die Umwelt. Gleichzeitig verfügten Industriebetriebe über erhebliche Einflussmöglichkeiten, um die Zukunft der Produktion in Richtung Nachhaltigkeit zu lenken. Dieser Artikel beleuchtet, welche Entwicklungen für eine umweltschonende Industrie wichtig sind.

Effizientere Anlagen senken den Energieverbrauch

© pixabay, pexels.comDurch operative Exzellenz können Unternehmen zur Nachhaltigkeit beitragen. Das geschieht beispielsweise durch die Implementierung effizienterer Anlagen. Für die Lebensdauer der Maschinen ist es entscheidend, bei Reparaturen auf hochwertige Ersatzteile zu achten. 

Importierte Billig-Teile beeinträchtigen nicht nur die Produktionsleistung, sondern sorgen auch für zusätzliche Emissionen beim Transport. Als nachhaltige Alternative können Betriebe ihre Ersatzteile bei einem in Deutschland ansässigen und familiengeführten Online Shop für Industrietechnik beziehen. 

Im Bereich Werkzeugstahl lassen sich durch schärfere Schneidemesser, robusteres Material oder innovative Fertigungsstrategien Energie- und Verschleißkosten um bis zu 30 Prozent senken. Dies gilt insbesondere für Branchen wie Automotive, Lebensmittel- und Kunststoffherstellung. 

Strom aus nachhaltigen Quellen beziehen

Eine nachhaltige Produktionsplanung in der Industrie sollte nicht nur die notwendigen Komponenten für das Produkt selbst berücksichtigen. Wichtig ist auch die Energie, die für die Herstellung eines Produkts benötigt wird. Es ist entscheidend, dass Strom auf umweltfreundliche Weise bezogen wird. Nachhaltige Produktion setzt daher auf erneuerbare Energiequellen.

Ein zukunftsweisender Trend für Klimaneutralität in Unternehmen ist die energieautarke Produktion. Dabei betreiben Unternehmen selbst fossilfreie Energiegewinnung, um den Energiebedarf ihrer Produktion zu decken. Die überschüssige Energie kommt dabei oft der Allgemeinheit zugute.

Industrie 4.0 für Nachhaltigkeit 

Industrie 4.0 und Energieeffizienz sind eng miteinander verknüpft. Die digitale Vernetzung von Anlagen, Prozessen und Systemen sowie die Integration von intelligenten Sensoren ermöglichen eine Reduzierung des Energie- und Ressourcenverbrauchs. Die intelligente Wärmerückgewinnung trägt ebenfalls dazu bei. 

Ein weiterer Vorteil der Digitalisierung liegt darin, dass Prozesse besser kontrolliert und gesteuert werden können. Industrie 4.0 wird künftig die Nachhaltigkeit prägen und die Innovationsfähigkeit von Unternehmen unterstützen. Die Digitalisierung der Prozesse sowie die zentrale Zusammenführung von Daten bilden die Basis für eine nachhaltige Entwicklung.

Wert auf nachhaltige Zulieferer legen

Auch die internationalen Wertschöpfungsketten der Industrie sind eine große Umweltbelastung. Doch die Nachhaltigkeit der Zulieferer spielt bei der Vergabe von Aufträgen bisher noch eine untergeordnete Rolle: Lediglich 40 Prozent der Unternehmen bevorzugen hauptsächlich nachhaltige Zulieferer. 

Es gibt jedoch branchenabhängige Unterschiede. In der Automobilindustrie betrachten bereits 48 Prozent der Unternehmen die Nachhaltigkeit der Zulieferer als ein wichtiges Kriterium bei der Auftragsvergabe. Im Maschinenbau hingegen legt bisher nur etwa ein Viertel Wert darauf.

Circular Economy: Nachhaltiger Umgang mit Werkstoffen

Circular Economy, zu Deutsch Kreislaufwirtschaft, bezeichnet ein regeneratives System und steht im Gegensatz zur linearen oder Wegwerfwirtschaft. Das Ziel besteht darin, den Verbrauch von Energie und Ressourcen zu reduzieren und gleichzeitig weniger Abfall und Emissionen zu erzeugen. Um dies zu erreichen, werden Energie- und Materialkreisläufe geschlossen, verlangsamt oder verringert.

Einige Herangehensweisen sind:
  • Langlebigkeit: Ein Ansatzpunkt der Circular Economy ist, bereits während der Konstruktion von Produkten auf Langlebigkeit zu setzen. 
  • Instandhaltung: Reparaturen anstelle von Neuanschaffungen minimieren Abfall und optimieren den Ressourcenverbrauch.
  • Wiederverwendung: Recycling stellt oft die letzte Option dar, um den Kreislauf zu schließen. Vor allem Kunststoffabfälle können innovativ verwertet werden. 
  • Sparsame Produktion: Ein sparsamer Umgang mit Ressourcen erfordert eine gezielte Planung der Formen, die in der Produktionsfertigung eingesetzt werden. So können Fertigungsbetriebe Überschuss minimieren und Rohstoffe bestmöglich auszunutzen.

Auf dem Weg in die nachhaltige Zukunft

In der Industrie rückt das Thema Nachhaltigkeit immer stärker in den Fokus. Die Entwicklung hin zu nachhaltigen Produktionsprozessen und Lieferketten gewinnt an Dynamik. Viele Unternehmen setzen vermehrt auf innovative Technologien, Digitalisierung und die Integration erneuerbarer Energiequellen, um ihre ökologischen Fußabdrücke zu reduzieren. Doch es zeigt sich auch, dass die Umsetzung von Nachhaltigkeitspraktiken je nach Branche variiert. Die Herausforderungen sind vielfältig, doch die Fortschritte geben Anlass zur Hoffnung, dass eine nachhaltige Zukunft auch in der Industrie möglich ist.


     
        
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