Lifestyle | Mode & Kosmetik, 06.04.2023
Wohin Deutschland seine Altkleider exportiert
Deutschland ist einer der weltgrößten Exporteure von Altkleidern.
Deutschland ist einer der weltgrößten Exporteure von Altkleidern. Wie die Statista-Infografik zeigt, waren Polen, die Niederlande und Belgien im vergangenen Jahr die größten Abnehmerländer: knapp ein Drittel aller Exporte sind in diese beiden Länder verbracht worden. Ein großer Teil davon dürfte über die Häfen Rotterdam, Danzig und Antwerpen in Richtung Afrika und Asien weiter transportiert werden.
Innerhalb von zehn Jahren ist die Menge an Textil- und Bekleidungsabfällen in Deutschland um rund 70 Prozent gestiegen. Das meldete kürzlich das Statistische Bundesamt in Wiesbaden. Demnach wurden im vergangenen Jahr rund 462.500 Tonnen Altkleider und andere gebrauchte Textilien in Ausland exportiert. Pro Kopf der deutschen Bevölkerung gerechnet sind das 5,5 Kilogramm.
Ein Weg zur Reduzierung von Altkleidern sind Second Hand Geschäfte. In den USA steigt das Marktvolumen mit Second Hand Kleidung zuletzt deutlich an. Auch in Deutschland gewinnt der nachhaltige Trend zum Kauf von Secondhandkleidung an Bedeutung. Im Jahr 2021 ist der Anteil der Deutschen, die schon einmal Mode aus zweiter Hand erworben haben auf rund 67 Prozent angestiegen. Die meisten Käufer von Secondhandkleidung nutzen dafür Online-Plattformen und vor allem bei Verkäufer ist das Internet der bevorzugte Verkaufsort. Wichtige Onlinehändler von Secondhandmode sind zum Beispiel Momox und Vinted.
Kontakt: Statista GmbH, Matthias Janson | matthias.janson@statista.com | de.statista.com

Gewerbliche Firmen transportieren Altkleider - zu Ballen gepresst - oftmals auf dem Seeweg - in Länder wie Ghana oder Nigeria. Kritiker bemängeln Medienberichten zufolge, dass ein großer Teil der verschifften Ware unbrauchbar sei und direkt auf dem Müll lande. Gebrauchte Textilien sind beispielsweise in Ghana weit verbreitet, gleichzeitig sind dort Textil-Abfälle an Stränden oder Gewässern ein Problem.
Innerhalb von zehn Jahren ist die Menge an Textil- und Bekleidungsabfällen in Deutschland um rund 70 Prozent gestiegen. Das meldete kürzlich das Statistische Bundesamt in Wiesbaden. Demnach wurden im vergangenen Jahr rund 462.500 Tonnen Altkleider und andere gebrauchte Textilien in Ausland exportiert. Pro Kopf der deutschen Bevölkerung gerechnet sind das 5,5 Kilogramm.
Ein Weg zur Reduzierung von Altkleidern sind Second Hand Geschäfte. In den USA steigt das Marktvolumen mit Second Hand Kleidung zuletzt deutlich an. Auch in Deutschland gewinnt der nachhaltige Trend zum Kauf von Secondhandkleidung an Bedeutung. Im Jahr 2021 ist der Anteil der Deutschen, die schon einmal Mode aus zweiter Hand erworben haben auf rund 67 Prozent angestiegen. Die meisten Käufer von Secondhandkleidung nutzen dafür Online-Plattformen und vor allem bei Verkäufer ist das Internet der bevorzugte Verkaufsort. Wichtige Onlinehändler von Secondhandmode sind zum Beispiel Momox und Vinted.
Kontakt: Statista GmbH, Matthias Janson | matthias.janson@statista.com | de.statista.com
Zukunft braucht Frieden
forum 02/2026
- Militär & Märkte
- Grüner Wasserstoff
- Moorschutz als Invest
- ESG loves KI
Kaufen...
Abonnieren...
21
MAI
2026
MAI
2026
Munich Impact Night
Ein Abend ist für alle, die die Zukunft noch nicht aufgegeben haben
81379 München
Ein Abend ist für alle, die die Zukunft noch nicht aufgegeben haben
81379 München
20
JUN
2026
JUN
2026
Anzeige
Der Mittelstand im ESG-Dschungel. Sie müssen nicht alles machen. Sie müssen nur wissen, was.
Sie erhalten einen klaren Fahrplan: was jetzt zu tun ist, was Sie auf dem Schirm behalten sollten und was Sie getrost ignorieren können.
Pioniere & Visionen
Innovation und Kreativität brauchen SpielräumeChristoph Quarchs Gedanken zum Frühlingserwachen
Jetzt auf forum:
Koalition von Ländern treibt beschleunigte Abkehr von fossilen Energien während Energiekrise voran
Agroforst als Schlüssel für Wasserhaushalt, Klimaanpassung und die Zukunft der Landwirtschaft
Deutsche Umwelthilfe widerlegt Mythos angeblich hoher Systemkosten Erneuerbarer Energien
Die Energiewende ist kein Kostenblock – sie ist ein Gewinnmodell für die Regionen



















