Elektroschrott vermeiden und das CO2-Budget entlasten
WERTGARANTIE stellt Studie "Reparieren statt Wegwerfen" vor
Alle 58 Minuten entsteht in Deutschland Elektroschrott vom Gewicht eines Mittelstreckenflugzeugs, was ungefähr 42 Tonnen entspricht. Um sich diese Menge besser vorstellen zu können: An jedem einzelnen Tag entsteht Schrott so schwer wie nahezu 23 Flugzeuge. Denn geht ein Computer, ein Smart TV, eine Waschmaschine oder ein Smartphone kaputt, wird oftmals ein neues Gerät angeschafft, was letztlich zulasten der Umwelt geht. Das alte Gerät landet dann oft auf dem Müll, selbst wenn es noch zu reparieren wäre. WERTGARANTIE macht darauf aufmerksam: „Es ist unsere Mission gegen Elektroschrott", betont WERTGARANTIE-Vorstand Konrad Lehmann und ergänzt: „Um die jährlich anfallende Menge zu ermitteln, haben wir eine Studie zum Umgang deutscher Haushalte mit defekten Elektrogeräten durchgeführt. Unsere Studienergebnisse belegen das große Umweltschutz-Potenzial, das in Geräte-Reparaturen steckt. Jährlich werden durch Reparaturen für alle Haushalte in Deutschland insgesamt 196.525 Tonnen Elektroschrott vermieden."
Defekte Geräte werden in durchschnittlich 24 Prozent aller Fälle repariert. Bei einem Anstieg dieser Reparaturquote, also der Anzahl angegebener Reparaturen im Verhältnis zu Nicht-Reparaturen, um ein Viertel könnten 600.268 t der jährlichen CO2e-Emissionen deutschlandweit vermieden werden.Dieser Artikel ist in forum Nachhaltig Wirtschaften 03/2022 mit dem Schwerpunkt: Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft - Ist die Party vorbei? erschienen.
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