66 seconds for the future - forum zeigt Zukunftsgestalter:innen und Nachhaltigkeitspionier:innen

Vollständig und transparent

MartinBauer - the nature network lassen den ersten CO2-Fußabdruck der Unternehmensgeschichte von unabhängiger Seite überprüfen.

MartinBauer und alle weiteren Unternehmen der globalen Firmengruppe the nature network übernehmen Verantwortung für die CO2-Emissionen aus ihrer Geschäftstätigkeit und lassen den ersten CO2-Fußabdruck der Unternehmensgeschichte von unabhängiger Seite überprüfen. 
© MB-HoldingVerpflichtung zur Klimaneutralität
Das Ziel ist klar: Spätestens 2030 will die Unternehmensgruppe klimaneutral wirtschaften. Diese Verpflichtung umfasst alle Treibhausgas-Emissionen der mehr als 30 Standorte und der weltweiten Lieferketten. the nature network macht sich auf den Weg, diese Emissionen wo immer möglich zu vermeiden, sie kontinuierlich zu reduzieren und nur den unvermeidlichen Rest zu kompensieren. 

Fußabdruck nach internationalem Standard
Mit dem Ziel vor Augen hat die Unternehmensgruppe erstmals den Ausstoß an Treibhausgasen konkret ermittelt. Dafür hat sie eine CO2-Bilanz nach internationalem Standard, dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol, vorgelegt. In die Berechnung sind die sieben Haupttreibhausgase eingeflossen, die vom Weltklimarat IPCC definiert und im Kyoto-Protokoll festgeschrieben sind. Der Corporate Carbon Footprint umfasst nicht nur die Emissionen, für die die Gruppe direkt verantwortlich ist (Scope 1 und 2 des GHG Protocol), sondern auch den CO2-Ausstoß in den vorgelagerten Lieferketten (Scope 3). Damit hat das nature network alle Bereiche des Unternehmenshandelns transparent gemacht, die eine wesentliche Klimawirkung haben.

Zertifikatsübergabe © MB-Group
Bilanz ist TÜV-geprüft
Ob die Daten echt, plausibel sowie vollständig sind und der GHG-Standard eingehalten ist, überprüfte der TÜV Rheinland – und bestätigte dies abschließend mit seinem Zertifikat. „the nature network hat die CO2-Emissionen schon in seiner ersten Klimabilanz vorbildlich erfasst – auch und gerade in den vorgelagerten Lieferketten. Transparenz herzustellen, ist hier besonders wichtig, aber wegen der Schwierigkeit der Datenbeschaffung und der großen Datenmenge eben auch sehr herausfordernd für die Unternehmen. Die CO2-Emissionen beim Einkauf der pflanzlichen Rohstoffe, die das nature network materialspezifisch erfasst hat, helfen auch anderen Unternehmen in der Branche, die sich ernsthaft an das Erfassen und Reduzieren ihrer CO2-Emissionen in der Lieferkette machen", bestätigt Norbert Heidelmann, Geschäftsfeldleiter Klimaschutz bei der TÜV Rheinland Energy GmbH, den hohen Anspruch und die Vorreiterrolle des nature networks.

Ergebnisse
Im Jahr 2020 hinterließ das nature network einen CO2-Fußabdruck in Höhe von 346.000 t CO2-Äquivalenten (CO2e). Das entspricht den jährlichen CO2-Emissionen einer europäischen Kleinstadt mit ca. 31.500 Einwohnern. 

Etwa 70 Prozent der Emissionen fielen bei den vorgelagerten Prozessen im sogenannten Scope 3 an, also den Prozessen, die von der Unternehmensgruppe nur bedingt beeinflusst werden können. Konkret verursachte der Einkauf der pflanzlichen Rohstoffe, Aromen und Zutaten mit Abstand die meisten Emissionen (55 Prozent). Die Wärmeerzeugung für die Herstellung der Extrakte stand mit 21 Prozent der Gesamtemissionen an zweiter Stelle. An dritter Stelle folgten mit 12 Prozent die Emissionen aus dem Strombedarf der Produktionsanlagen und Gebäude. 

Bilanz ist Ansporn
„Das Ergebnis der CO2-Bilanz und unser anspruchsvolles Klimaziel spornen uns an, die Herausforderungen beim Klimaschutz zielgenau und effektiv anzugehen. Auf dem Weg in die Klimaneutralität lernen wir und entwickeln uns weiter. Dabei wollen wir unsere Kunden mitnehmen und unsere Marktpartner anregen, damit wir auf breiter Basis mehr bewegen", sagt Sebastian Sieben, der CEO von MartinBauer in Europa.

Wo einsparen?
Der größte Hebel zur CO2-Reduktion an den weltweiten Standorten besteht darin, Energie sparsamer einzusetzen und verstärkt erneuerbare Energien zu nutzen. Dahinter steckt neben der ökologischen Motivation auch ein starker wirtschaftlicher Nutzen. In den weltweiten Lieferketten des nature networks liegt das größte Einsparpotenzial in den Trocknungsprozessen der pflanzlichen Rohstoffe, zumal, wenn aufgrund klimatischer Bedingungen nicht mit der Kraft der Sonne getrocknet werden kann. Aber auch der CO?-freundlichen Bewirtschaftung der Felder und den entsprechenden Anbaumethoden gilt große Aufmerksamkeit. Mögliche Maßnahmen reichen von gezielten Fruchtfolgen über das Einarbeiten von Pflanzenresten in die Böden bis zu einem optimierten Düngereinsatz und dem Pflanzen von Hecken und Schattenbäumen. Die Wirksamkeit aller Maßnahmen überprüft die Unternehmensgruppe ab jetzt regelmäßig, indem sie den CO2-Fußabdruck einmal pro Jahr erstellt.

Enge Zusammenarbeit in den Lieferketten 
Um das Klimaziel zu verwirklichen, bindet das nature network seine Lieferanten umfassend ein. Schon bei der Messung hat ein Teil der Rohstoffpartner direkt mitgewirkt und z.B. die bewirtschaftete Fläche, den Diesel- und Düngereinsatz in einem Online-Rechner konkret erfasst. Das kam nicht nur der Belastbarkeit der Daten zugute. Die Rohstoffpartner erhielten in der Auswertung auch gleich selbst Hinweise auf mögliche CO2-Einsparungen. Bei der CO?-freundlichen Umgestaltung der Prozesse in den Lieferketten unterstützt sie das nature network mit Fachexpertise und Best-Practice-Erfahrung.

Über MartinBauer
Seit 1930 steht MartinBauer für eine weltweit einzigartige Expertise bei pflanzlichen Produkten. In Zusammenarbeit mit unseren Kunden entwickeln wir maßgeschneiderte Lösungen für die Tee-, Getränke-, Lebensmittel- und Tierernährungsindustrie. Unsere Produkte basieren auf verantwortungsvoll beschafften, hochwertigen pflanzlichen Rohstoffen aus mehr als 80 Ländern. Mit mehr als 20 Produktions- und Vertriebsstandorten weltweit sind wir am Puls der lokalen Märkte. Unser Ziel ist es, Kreativität und Innovation für erfolgreiche Produkte von morgen zu fördern. MartinBauer ist Teil des nature networks, eines Familienunternehmens in der vierten Generation. Mehr als 4.000 Mitarbeiter weltweit — viele von ihnen mit jahrzehntelanger Erfahrung — arbeiten motiviert daran, diesen Wettbewerbsvorteil aufrecht zu erhalten. 

Kontakt: MB-Holding GmbH & Co. KG, Katharina Peter | katharina.peter@the-nature-network.com | www.martin-bauer.com


     
        
Cover des aktuellen Hefts

forum Nachhaltig Wirtschaften heißt jetzt forum future economy

forum 01/2026

  • Zukunft bauen
  • Frieden kultivieren
  • Moor rockt!
Weiterlesen...
Kaufen...
Abonnieren...
26
FEB
2026
Fördermittel für die Transformation
Praxiswissen für den Mittelstand
Online
17
MÄR
2026
Responsible Leadership Summit Tirol 2026
Für den gemeinsamen Weg bergauf - Award-Einreichungsfrist: 28.02.!
A-6372 Oberndorf bei Kitzbühel/Tirol
14
APR
2026
Zertifizierter ESG-Officer 2026
Moderne Unternehmensverantwortung und Nachhaltigkeit jenseits des Pflichtprogramms
Online-Lehrgang in sechs Modulen
Alle Veranstaltungen...
forum goes international! Download the international edition for forum free of charge.
Anzeige

Professionelle Klimabilanz, einfach selbst gemacht

Einfache Klimabilanzierung und glaubhafte Nachhaltigkeitskommunikation gemäß GHG-Protocol

Gesundheit & Wellness

Krankheit und Gesundheit
Christoph Quarch empfiehlt die Stärkung der Resilienz als Weg zur Reduzierung der Krankenstände
B.A.U.M. Insights
Hier könnte Ihre Werbung stehen! Gerne unterbreiten wir Ihnen ein Angebot

Jetzt auf forum:

YOUNG forum goes Circular

Der Zauber von Olympia - und Geschichten von Hass und Hetze

Gamechanger an der Schnittstelle

Italian Trade Agency zieht positive Bilanz des italienischen Gemeinschaftsauftritts auf der BIOFACH 2026

IFAT 2026 (München, 04.-07. Mai, Halle 3A, Stand 222): Modulare Desinfektionstechnologie für sichere Trinkwassernetze weltweit

AI for Sustainability Day 2026 am 24. März: KI wirksam für Nachhaltigkeit einsetzen

Untapped Potential Afrika

„Eine Grüngasquote im Wärmemarkt wäre ein klimapolitischer Irrweg und eine teure Scheinlösung.“

  • TÜV SÜD Akademie
  • WWF Deutschland
  • circulee GmbH
  • NOW Partners Foundation
  • Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V. (BNW)
  • BAUM e.V. - Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften
  • World Future Council. Stimme zukünftiger Generationen
  • DGNB - Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
  • Protect the Planet. Gesellschaft für ökologischen Aufbruch gGmbH
  • SUSTAYNR GmbH
  • Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG
  • Futouris - Tourismus. Gemeinsam. Zukunftsfähig
  • Engagement Global gGmbH
  • toom Baumarkt GmbH
  • Global Nature Fund (GNF)