Für ein neues Zeitalter von Unternehmertum?! - Wege in ein Resonanz-Unternehmertum. 11. bis 13. Juni 2024

Mehr Nachhaltigkeit im Alltag

Mit diesen leicht umsetzbaren Tipps

Themen wie Nachhaltigkeit und Umweltschutz werden in der Gesellschaft präsenter. Durch den hohen CO2-Ausstoß wird die Atmosphäre der Erde beschädigt, was den Klimawandel zusätzlich voranbringt. Mit folgenden leicht umsetzbaren Tipps kann jeder Bürger helfen, die Umwelt zu schützen und langfristig nachhaltiger leben.

Nachhaltig einkaufen
Herkömmliche Plastiktüten schaden der Umwelt, da Plastik viele Jahrzehnte benötigt, um sich zu zersetzen. Zusätzlich werden sie wenige Male verwendet, da sie schnell Löcher bekommen. Alternativen bieten Tupperdosen, Bäckertüten, Stoffnetze oder Jutebeutel. Papiertaschen bedrucken bietet die Möglichkeit einer individuellen Gestaltung.

© Filmbetrachter, pixabay.comIn Unverpackt-Läden wird darauf geachtet keine schädlichen Verpackungen zu benutzen. Sämtliche Lebensmittel werden in Gläsern und nachhaltigen Behältern aufbewahrt. Auch in herkömmlichen Supermärkten achten zunehmend mehr Hersteller auf umweltfreundliche Verpackungen. Gerade Obst und Gemüse können ohne Verpackungen gekauft werden. Alternativen bieten Wochenmärkte. Jeder kann seine eigenen Verpackungen mitnehmen und die Lebensmittel sicher nach Hause bringen, ohne schädliche Stoffe zu verwenden.

Wer regional einkauft, kann CO2 einsparen, da sich lange Fahrten erübrigen. Saisonaler Einkauf spart viele Kilometer. Beim Anbau von bestimmten Produkten wird viel Wasser benötigt, dass in den Anbaugebieten dringend für anderes benötigt wird. Vor jedem Einkauf ist es ratsam, sich eine Einkaufsliste zu schreiben. Das bietet Vorteile. Ware, die benötigt wird, kann nicht vergessen werden. Zusätzlich wird vermieden, dass unnötige Produkte gekauft werden. Langfristig sinkt die Müllerzeugung, da weniger Lebensmittel schlecht werden und weggeschmissen werden müssen.

Haus umweltfreundlich organisieren
Verpackungsmaterial wie Frischhaltefolie ist schädlich. Besser ist es, Mahlzeiten in Tupperdosen zu verpacken. Auch Bienenwachstücher sind hilfreich und wiederverwendbar. Backpapier ist nicht nötig. Plätzchen beispielsweise können ohne Backpapier in den Ofen gelegt werden. Das ist nachhaltiger und hat nur den Nachteil, dass das Backblech anschließend gesäubert werden muss. Anstatt Küchenrollen zu verwenden, die Einwegware sind, bieten sich Geschirrhandtücher und Lappen an. Diese können leicht gewaschen und wiederverwendet werden.

Gerade für das Badezimmer gibt es viele nachhaltige Alternativen, wie wiederverwendbare Abschminkpads, die aus Stoff sind. Herkömmliche Zahnbürsten aus Plastik können durch Holz- oder Bambuszahnbürsten ersetzt werden. Auch Duschgel und Shampoo gibt es ohne Verpackungsmaterial oder die typische Plastikhülle. Wer auf diese Tipps achtet, kann den Müll im Badezimmer stark reduzieren. Die Verwendung von Naturkosmetik ist zudem besser für die Haut, da kein Mikroplastik enthalten ist. Naturkosmetik orientiert sich an reinen Stoffen aus der Natur, ohne zusätzliche Chemikalien zu verwenden.

Tipps im Alltag
Gerade in den großen Städten sind Autos verzichtbar. Es ist leicht, auf Bus, Bahn und Straßenbahn umzusteigen, um CO2 einzusparen. Wer ein Fahrrad benutzt, kann zusätzlich die eigene Gesundheit fördern. Dadurch kann Geld und Zeit eingespart werden, da sich in den Städten häufig Staus bilden. Generell ist es nützlich Geräte mit anderen zu teilen. Beim Fahren beispielsweise gibt es Sharing-Modelle. Meistens steht das Auto ungenutzt auf dem Parkplatz, während andere es dringend bräuchten. Das Gleiche gilt für Rasenmäher oder Bohrmaschinen, die man mit Nachbarn teilen könnte. Das spart Ablagerungsplatz und Kosten, denn diese könnte man teilen.

Bewusste Produktwahl
Wer noch umweltfreundlicher einkaufen möchte, kann auf Bio-Ware setzen. Diese ist teurer, steuert allerdings einen erheblichen Beitrag zum Umweltschutz bei. Nicht zu unterschätzen ist die soziale Komponente. Bei Bioprodukten wird sichergestellt, dass Landwirte und Beteiligte fair bezahlt werden. Kleidung muss nicht immer neu gekauft werden. Secondhand-Kleidung wurde von anderen nicht mehr benötigt, aber ist im Normalfall noch einwandfrei benutzbar. Wer lieber neue Ware kaufen möchte, kann auf Fair-Trade Mode setzen. Anders als herkömmliche Klamotten wird Fair-Trade Mode unter besseren Arbeitsbedingungen produziert. Zusätzlich kann sich jeder fragen, ob bestimmte Teile gebraucht werden oder nur gefallen. Wer auf unnötige Anschaffungen verzichtet, schont die Umwelt.

Mehr Umweltschutz im Alltag
Leichte Tipps wie diese, ermöglichen ein nachhaltigeres Leben. Durch den Verzicht auf schädliche Stoffe kann der Plastikmüll reduziert werden. Es gibt immer mehr Alternativen, die es leicht machen, umzusteigen. Wer zusätzlich darauf achtet, Müll zu reduzieren und CO2 einzusparen, kann einen wirksamen Beitrag zum Umweltschutz leisten. 

Lifestyle | LOHAS & Ethischer Konsum, 28.03.2022

     
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