Für ein neues Zeitalter von Unternehmertum?! - Wege in ein Resonanz-Unternehmertum. 11. bis 13. Juni 2024

Für ein EU-weites Verbot von Mikroplastik in Kosmetik und Reinigungsmitteln

14 Bündnispartner aus Naturkosmetik-Marken, zwei Apps und Umweltschutzorganisationen schließen sich zusammen

Um ein Verbot von Mikroplastik in Kosmetik und Reinigungsmitteln zu beschleunigen und die Politik zum Handeln zu bringen, hat sich die Ozeanschutz-Kollektiv Ocean. Now! mit vier weiteren Umweltschutzorganisationen, acht Marken im Bereich Naturkosmetik und Reinigungsmitteln und den zwei Apps CodeCheck und Beat the Microbead zusammengetan. Zu den insgesamt 14 Bündnispartnern gehören Marken wie WELEDA, ANNEMARIE BÖRLIND, Coscoon, i+m, Planet Pure, Sonett und UND GRETEL. Außerdem unterstützen die Umweltschutzorganisationen Plastic Soup Foundation, Plasticontrol, Whale and Dolphin Conservation und Zero Waste e.V. das Vorhaben.

Virtuelle Übergabe der Petition © Ocean. Now!Ziel ist es, zusammen ein klares Signal an die deutsche Regierung und die EU Kommission zu senden. 90.000 Unterschriften wurden bereits im Juni 2019 mit einer Petition für ein gesetzliches Verbot von Mikroplastik in Kosmetik und Reinigungsmitteln an Bundesumweltministerin Svenja Schulze überreicht. Um dem Thema Mikroplastik im Ozean mehr politisches Gehör zu verschaffen, hat sich jetzt das neue Bündnis mit dem gleichen Offenen Brief mit aktuell über 128.000 Unterschriften erneut an das Bundesumweltministerium gewendet. Das im Koalitionsvertrag formulierte Ziel der deutschen Regierung, Mikroplastik in fester als auch gelöster Form europaweit gesetzlich verbieten zu lassen, begrüßt das Bündnis und möchte seinem Anliegen Nachdruck verleihen. Die erweiterte Petition und der Offene Brief wurden am 15. Februar um 13:00 Uhr der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Dr. Bettina Hoffmann, virtuell überreicht. 

Laut einer Greenpeace Studie lehnen 83% aller Deutschen Mikroplastik in Kosmetik ab. Seit 2013 wird das Thema im sogenannten „Kosmetikdialog” seitens der deutschen Politik und der Industrie diskutiert. Im Jahr 2020 lief die freiwillige Selbstverpflichtung von Herstellern aus, festes Mikroplastik zu entfernen, aus (siehe 5-Punkte-Plan des BMU). Gelöste synthetische Polymere, die vereinfacht auch als „flüssiges Mikroplastik” bezeichnet werden, wurden bis dato im öffentlichen Dialog jedoch vernachlässigt. Eine Vorreiterrolle in Deutschland übernimmt hier das hessische Umweltministerium, das eine Regulierung von flüssigem Mikroplastik fordert.

Mit dem 128.000 Unterschriften starken Brief setzt Ocean. Now! gemeinsam mit seinen Bündnispartnern ein spürbares Zeichen und wichtiges Signal für Politik, Öffentlichkeit und die Umwelt.

Hier geht es zum Offenen Brief – helfen Sie uns dabei, diesem Anliegen mehr Gehör zu verschaffen.

Zum Hintergrund:
Mit den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen (insbesondere Punkt 14.1) hat sich die Politik verpflichtet, sich dem Meeresschutz anzunehmen. Als Ozeanschutz-Kollektiv im Einsatz gegen Mikroplastik verfolgt Ocean. Now! die ersten Schritte der Politik in Richtung saubere Meere und Reduktion von Plastik wohlwollend. Ein Verbot von festem Mikroplastik wird zurzeit in der EU diskutiert. Doch auch für flüssiges Mikroplastik müssen Regelungen geschaffen werden. Das Thema hat bislang noch keine Beachtung gefunden. Der Organisation ist bewusst, dass dies ein langer Prozess ist. Ocean. Now! unterstützt dabei, diesen voranzutreiben und zu vereinfachen.

Kontakt: Ocean. Now! - Meike Schützek | press@ocean-now.org | www.ocean-now.org

Lifestyle | Mode & Kosmetik, 14.02.2022

     
Cover des aktuellen Hefts

Jede Menge gute Nachrichten

forum Nachhaltig Wirtschaften 02/2024 mit dem Schwerpunkt "Der Weg zum Mehrweg – Transport und Logistik"

  • Circular Cities
  • Kllimagerecht bauen
  • Kreislaufwirtschaft für Batterien
  • ToGo-Mehrwegverpackungen
Weiterlesen...
Kaufen...
Abonnieren...
30
MAI
2024
Klimacamp München
Mach mit!
80333 München, Königsplatz
01
JUN
2024
Corso Leopold
Musik. Kunst. Kulinarisches. Diskurs. Inspiration.
80804 München, Leopoldstraße
06
JUN
2024
Change Makers Dialogues #2 an der KLU in Hamburg
Nachhaltigkeit messen, zählen, wiegen.
20457 Hamburg
Alle Veranstaltungen...
The VinylPlus Sustainability Forum 2024. Together towards higher ambitions

Professionelle Klimabilanz, einfach selbst gemacht

Einfache Klimabilanzierung und glaubhafte Nachhaltigkeitskommunikation gemäß GHG-Protocol

Politik

Warum eskaliert der Streit um Israel und Palästina ausgerechnet an den Hochschulen?
Christoph Quarch fordert mehr Kooperation, mehr Dialog und mehr Disputation
B.A.U.M. Insights

Jetzt auf forum:

Millionenfache Kontakte:

Neven Subotic erhält Preis des Bundesentwicklungsministeriums

FarmInsect schmiedet strategische Partnerschaft mit AGRAVIS

Sparda-Bank München setzt sich für Inklusion und Diversität am Arbeitsplatz ein

"The Sustainable Quest" auf der re:publica

Accelerating Integrated Energy Solutions

Wissenstransfer in der Porsche Classic Werksrestaurierung: Die einzigartige Erfahrung der Mitarbeiter bleibt erhalten

Musik. Kunst. Kulinarisches. Diskurs. Inspiration.

  • Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH
  • Global Nature Fund (GNF)
  • Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG
  • World Future Council. Stimme zukünftiger Generationen
  • B.A.U.M. e.V. - Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften
  • circulee GmbH
  • Kärnten Standortmarketing
  • Futouris - Tourismus. Gemeinsam. Zukunftsfähig
  • DGNB - Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
  • ECOFLOW EUROPE S.R.O.
  • Engagement Global gGmbH