Garten-PV - Der Mini-Solarpark fürs Eigenheim

Für ein EU-weites Verbot von Mikroplastik in Kosmetik und Reinigungsmitteln

14 Bündnispartner aus Naturkosmetik-Marken, zwei Apps und Umweltschutzorganisationen schließen sich zusammen

Um ein Verbot von Mikroplastik in Kosmetik und Reinigungsmitteln zu beschleunigen und die Politik zum Handeln zu bringen, hat sich die Ozeanschutz-Kollektiv Ocean. Now! mit vier weiteren Umweltschutzorganisationen, acht Marken im Bereich Naturkosmetik und Reinigungsmitteln und den zwei Apps CodeCheck und Beat the Microbead zusammengetan. Zu den insgesamt 14 Bündnispartnern gehören Marken wie WELEDA, ANNEMARIE BÖRLIND, Coscoon, i+m, Planet Pure, Sonett und UND GRETEL. Außerdem unterstützen die Umweltschutzorganisationen Plastic Soup Foundation, Plasticontrol, Whale and Dolphin Conservation und Zero Waste e.V. das Vorhaben.

Virtuelle Übergabe der Petition © Ocean. Now!Ziel ist es, zusammen ein klares Signal an die deutsche Regierung und die EU Kommission zu senden. 90.000 Unterschriften wurden bereits im Juni 2019 mit einer Petition für ein gesetzliches Verbot von Mikroplastik in Kosmetik und Reinigungsmitteln an Bundesumweltministerin Svenja Schulze überreicht. Um dem Thema Mikroplastik im Ozean mehr politisches Gehör zu verschaffen, hat sich jetzt das neue Bündnis mit dem gleichen Offenen Brief mit aktuell über 128.000 Unterschriften erneut an das Bundesumweltministerium gewendet. Das im Koalitionsvertrag formulierte Ziel der deutschen Regierung, Mikroplastik in fester als auch gelöster Form europaweit gesetzlich verbieten zu lassen, begrüßt das Bündnis und möchte seinem Anliegen Nachdruck verleihen. Die erweiterte Petition und der Offene Brief wurden am 15. Februar um 13:00 Uhr der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Dr. Bettina Hoffmann, virtuell überreicht. 

Laut einer Greenpeace Studie lehnen 83% aller Deutschen Mikroplastik in Kosmetik ab. Seit 2013 wird das Thema im sogenannten „Kosmetikdialog” seitens der deutschen Politik und der Industrie diskutiert. Im Jahr 2020 lief die freiwillige Selbstverpflichtung von Herstellern aus, festes Mikroplastik zu entfernen, aus (siehe 5-Punkte-Plan des BMU). Gelöste synthetische Polymere, die vereinfacht auch als „flüssiges Mikroplastik” bezeichnet werden, wurden bis dato im öffentlichen Dialog jedoch vernachlässigt. Eine Vorreiterrolle in Deutschland übernimmt hier das hessische Umweltministerium, das eine Regulierung von flüssigem Mikroplastik fordert.

Mit dem 128.000 Unterschriften starken Brief setzt Ocean. Now! gemeinsam mit seinen Bündnispartnern ein spürbares Zeichen und wichtiges Signal für Politik, Öffentlichkeit und die Umwelt.

Hier geht es zum Offenen Brief – helfen Sie uns dabei, diesem Anliegen mehr Gehör zu verschaffen.

Zum Hintergrund:
Mit den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen (insbesondere Punkt 14.1) hat sich die Politik verpflichtet, sich dem Meeresschutz anzunehmen. Als Ozeanschutz-Kollektiv im Einsatz gegen Mikroplastik verfolgt Ocean. Now! die ersten Schritte der Politik in Richtung saubere Meere und Reduktion von Plastik wohlwollend. Ein Verbot von festem Mikroplastik wird zurzeit in der EU diskutiert. Doch auch für flüssiges Mikroplastik müssen Regelungen geschaffen werden. Das Thema hat bislang noch keine Beachtung gefunden. Der Organisation ist bewusst, dass dies ein langer Prozess ist. Ocean. Now! unterstützt dabei, diesen voranzutreiben und zu vereinfachen.

Kontakt: Ocean. Now! - Meike Schützek | press@ocean-now.org | www.ocean-now.org


     
        
Cover des aktuellen Hefts

Frau Reiche – es reicht!

forum 03/2026

  • Resilienz
  • Klimafinanzierung
  • Wald
  • Startups
Weiterlesen...
Kaufen...
Abonnieren...
11
SEP
2026
Den Demokratie-Muskel stärken – Zusammen für das Gemeinwohl!
Training mit Christian Felber & Roman Huber
38489 Beetzendorf
11
SEP
2026
Den Demokratie-Muskel stärken
Live-Online-Training in Echtzeit mit Grit Bümann, Roman Huber, Christian Felber
online
15
SEP
2026
Zukunft Personal Europe
Europas Leitmesse für die Welt der Arbeit
50679 Köln
Alle Veranstaltungen...
forum goes international! Download the international edition for forum free of charge.
Anzeige

Der Mittelstand im ESG-Dschungel. Sie müssen nicht alles machen. Sie müssen nur wissen, was.

Sie erhalten einen klaren Fahrplan: was jetzt zu tun ist, was Sie auf dem Schirm behalten sollten und was Sie getrost ignorieren können.

Sport & Freizeit, Reisen

Hinaus in die Wildnis!
Christoph Quarchs Blick auf die junge Kulturgeschichte von Naturschutz und Naturtourismus
Lassen Sie sich begeistern von einem Buch, das Hoffnung macht.
Hier könnte Ihre Werbung stehen! Gerne unterbreiten wir Ihnen ein Angebot

Jetzt auf forum:

Regen sammeln, wo er gebraucht wird

Klimarisiken für Energieanlagen

Ten Years of Impact

Start der Bewerbungsphase für den ESG Transparency Award 2026

Böden, Wasser, Waldbrand- und Lebensgefahr – forum zeigt Lösungen

Mehr Kreislaufwirtschaft im Textilsektor

In Kraft getretenes Vernichtungsverbot für Textilien und Schuhe

Neue Regeln für Textilbranche

  • Futouris - Tourismus. Gemeinsam. Zukunftsfähig
  • Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V. (BNW)
  • BAUM e.V. - Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften
  • Global Nature Fund (GNF)
  • Engagement Global gGmbH
  • Klimabündnis Ebersberg-München
  • NOW Partners Foundation
  • Energie- und Klimaschutzagentur Rheinland-Pfalz GmbH
  • Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG
  • TÜV SÜD Akademie
  • World Future Council. Stimme zukünftiger Generationen
  • ZamWirken e.V.
  • 66 seconds for the future
  • DGNB - Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
  • SUSTAYNR GmbH
  • Protect the Planet. Gesellschaft für ökologischen Aufbruch gGmbH
  • WWF Deutschland