66 seconds for the future - forum zeigt Zukunftsgestalter:innen und Nachhaltigkeitspionier:innen

Wie lassen sich Nachhaltigkeit und Kryptowährungen kombinieren?

Inzwischen ist vermutlich nicht nur Investoren, Finanzexperten und erfahrenen Kapitalanlegern klar, dass Kryptowährungen und die ausgeklügelten Technologien, welche sich dahinter verstecken, enormes Potenzial beinhalten. Was jedoch stets im Vordergrund dieses innovativen Konzepts steht, sind die Bedenken gegenüber der Zukunftsfähigkeit in Bezug auf die Nachhaltigkeit unserer Umwelt. Selbstverständlich haben populäre Kryptowährungen wie Bitcoin, Monero und Co., aber auch unbekanntere digitale Zahlungsmittel wie der immer beliebter werdende Dogelon Mars (Elon) diverse Vorteile, der Klimaschutz liegt hier jedoch selten im Fokus. Wie Experten versuchen, diese Problematik zu lösen und Knotenpunkte für eine gemeinsame Basis zu finden, erfahren Sie im folgenden Beitrag.

Die Herausforderung liegt im Mining
© geralt, pixabay.comKryptowährungen leben hauptsächlich vom sogenannten ‚Mining‘, damit regelmäßig neue Coins hergestellt werden können. Obwohl beispielsweise der Bitcoin in seiner Stückzahl begrenzt ist, sind noch nicht alle Coins im Umlauf, weswegen das Mining fortwährend nötig ist. Das ist in Bezug auf die Umwelt eine schwierige Herausforderung, da das digitale Schürfen mit einem hohen Stromverbrauch verbunden ist. Allerdings heißt das nicht, dass Kryptowährungen im allgemeinen umweltgefährdend sein müssen, da manche von ihnen kein Mining erfordern.

Ein Beispiel dafür ist IOTA. Wenn IOTA Coins online erworben werden, kann man davon ausgehen, dass dadurch nicht der Umwelt geschadet wird, da das digitale Zahlungsmittel auf einem nachhaltigen Konzept basiert. Theoretisch ließe sich dieses Konzept auch auf andere Kryptowährungen übertragen, doch wie genau funktioniert das bei IOTA?

IOTA basiert auf einem Kommunikationsprotokoll, welches von der IOTA-Stiftung entwickelt wurde. Im Gegensatz zu Bitcoin und Co kommt hier keine Blockchain zum Einsatz. Stattdessen werden beim Senden einer Transaktion gleichzeitig zwei weitere validiert,
wodurch die Transaktionskosten wegfallen. Dadurch fällt das Mining weg, welches zu erhebliche CO2-Emissionen führt.

Auch Kryptofreunde sollte auf die Umwelt achten
Bei einer Investition in Kryptowährungen wird selten an unsere Umwelt und den Planeten gedacht, obwohl der Klimawandel eine große Herausforderung für uns und folgende Generationen darstellt und wir gemeinsam anpacken müssen, um das Problem in den Griff zu bekommen. Dazu gehört nicht nur, auf Autos mit alternativem Antrieb zu setzen, sondern auch bei alltäglichen Themen wie dem Kauf von Kryptowährungen auf die Nachhaltigkeit zu achten. Immer mehr Entwickler von Kryptowährungen sehen den positiven Effekt der Nachhaltigkeit bei Konkurrenzunternehmen und steigen nun in das Konzept der Nachhaltigkeit ein.

Nachhaltige Kryptowährungen
© Alexas Fotos, pixabay.comMittlerweile gibt es einige Kryptowährungen, bei denen die Nachhaltigkeit im Fokus steht.

Wir haben uns mit einigen von ihnen auseinandergesetzt und sie näher betrachtet. Da wäre zum einen der SolarCoin, welcher nach einem Bonusprogramm arbeitet. Hierbei werden sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen, welche Solarstrom erzeugen, mit SolarCoins belohnt. Um an diesem „Programm” teilzunehmen, benötigt es lediglich eine Registrierung auf der offiziellen Webseite der Kryptowährung. Und schon werden die Produzenten von Solarstrom für ihre Nachhaltigkeit mit SolarCoins belohnt.

Mit einem ähnlichen Prinzip ist der Eco Coin auf den Markt gekommen: Menschen, welche nachhaltige Entscheidungen treffen, werden mit ihm belohnt. Dazu zählt etwa die Entscheidung für ein veganes Essen auf einem Festival oder die Handlung, seine Pfandflasche zurückzubringen.

Durch solche Projekte erhält jeder Investor die Möglichkeit, seine Investition sinnvoll aber auch nachhaltig zu tätigen.


     
        
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