Das Erdzeitalter Anthropozän sollte möglichst bald offiziell ausgerufen werden!

Werner Mittelstaedt stellt sein Buch "Anthropozän und Nachhaltigkeit" vor

Werner Mittelstaedt
 
Anthropozän und Nachhaltigkeit
Denkanstöße zur Klimakrise und für ein zukunftsfähiges Handeln

2020
242 Seiten
ISBN: 978-3-631-82523-5
29,95 EUR
www.peterlang.com

Wir leben zwar noch im Erdzeitalter Holozän, das vor rund 12.700 Jahren begann, als sich der Mensch sesshaft machte. Heute wird mehrheitlich in der wissenschaftlichen Community und zunehmend mehr im sogenannten Bildungsbürgertum vom Erdzeitalter des Anthropozäns gesprochen. Warum? Weil wir als Weltgesellschaft längst das Holozän verlassen haben. Wir haben es verlassen, weil der Mensch nahezu vollständig die Oberfläche der Erde massiv verändert hat – mehr als viele Naturgewalten. Dabei haben insbesondere die Menschen in den Ländern des globalen Nordens das sechste große Massenaussterben in der Flora und Fauna ausgelöst, mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit haben sie den rasanten Klimawandel mit seinen vielfältigen negativen Folgen für das Leben auf der Erde herbeigeführt und große Teile der nicht regenerierbaren Ressourcen der Erde verbraucht. Auch die Coronavirus-Pandemie ist ein weiterer Beweis dafür, dass der Mensch ein Übermaß an Manipulationen auf der Erde vornimmt. Das Coronavirus SARS-CoV-2 ist wie viele andere Viren nur dadurch entstanden, weil wir Menschen die Tierwelt auf vielfältige Art gnadenlos ausbeuten und manipulieren. In den letzten Jahrzehnten haben die Zoonosen beziehungsweise die Zooanthroponosen, deren Erreger überwiegend aus dem Tierreich auf den Menschen übertragen werden, drastisch zugenommen. 

In meinem Buch „Anthropozän und Nachhaltigkeit. Denkanstöße zur Klimakrise und für ein zukunftsfähiges Handeln" (Mittelstaedt 2020) unterstütze ich mit der Beschreibung von 43 Tatsachen (Markern) des Anthropozäns und vielen weiteren hochaktuellen Argumenten vehement die Forderung des am 28. Januar 2021 verstorbenen Nobelpreisträgers für Chemie, Paul Josef Crutzen , und des im Jahr 2012 verstorbenen amerikanischen Ökologen Eugene F. Stoermer, dass das „Anthropozän" als ein neues Erdzeitalter offiziell ausgerufen und damit das bestehende Erdzeitalter „Holozän" abgelöst werden soll (siehe auch Crutzen und Stoermer 2000 und Crutzen 2002, 2011). Der Begriff „Anthropozän"  wurde von Paul Josef Crutzen geschaffen. Der Begriff Anthropozän kommt von den altgriechischen Worten für 'Mensch' und 'neu'. Es bezeichnet also das Neue, das der Mensch hervorgerufen hat. In den Erdsystemwissenschaften wird das Anthropozän als das Zeitalter des Menschen bezeichnet. 

Das Ausrufen des Anthropozäns ist spätestens seit dem 21. Mai 2019 nicht mehr unrealistisch, denn an diesem Tag hat sich die vom britischen Paläobiologen Jan Zalasiewicz geleitete und aus 34 Personen bestehende Arbeitsgruppe mehrheitlich dafür ausgesprochen, dem Anthro-pozän den offiziellen Status zu verleihen. Das Wissenschaftsmagazin „Nature News" titelte: „Anthropocene now: influential panel votes to recognize Earth’s new epoch. 'Atomic Age' would mark the start of the current geologic time unit, if proposal receives final approval. (Anthropozän jetzt: Einflussreiche Arbeitsgruppe stimmt ab, um die neue Epoche der Erde anzuerkennen. Das Atomzeitalter würde den Beginn der aktuellen geologischen Zeiteinheit markieren, wenn der Vorschlag endgültig genehmigt wird.)"  Dem Bericht von „Nature News"  ist zu entnehmen, dass die 34 Mitglieder umfassende „Arbeitsgruppe Anthropozän" von der Internationalen Stratigrafischen Kommission eingesetzt wurde. Schon bei der Probeabstimmung im Jahr 2016 haben sich ihre Mitglieder mehrheitlich für den offiziellen Status des Anthropozäns als neues Erdzeitalter ausgesprochen. Nun stimmten beim bindenden Votum am 21. Mai 2019 29 Teilnehmer dafür, vier dagegen. Ein Mitglied nahm nicht an der Abstimmung teil. 

Diese Entscheidung der 34-köpfigen Arbeitsgruppe Anthropozän ist ein wichtiger Schritt zur formalen Definition eines neuen Erdzeitalters – eine Idee, die in den letzten Jahren in der wissenschaftlichen Gemeinschaft intensive Diskussionen ausgelöst hat. Die Arbeitsgruppe Anthropozän plant, bis zum Jahr 2021 einen formalen Vorschlag für die neue Epoche bei der Internationalen Kommission für Stratigraphie einzureichen, die das offizielle geologische Zeitdiagramm überwacht. 29 Mitglieder der Arbeitsgruppe Anthropozän unterstützten die Bezeichnung Anthropozän und stimmten für den Beginn der neuen Epoche in der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts, als eine schnell wachsende menschliche Bevölkerung das Tempo der industriellen Produktion, den Einsatz von Agrarchemikalien und andere menschliche Aktivitäten beschleunigte. Gleichzeitig verstreuten die ersten Atombombenexplosionen die Erde mit radioaktiven Ablagerungen, die in Sedimente und Gletschereis eingebettet wurden und Teil der geologischen Aufzeichnung wurden. Sobald die Arbeitsgruppe Anthropozän ihren formalen Vorschlag unterbreitet hat, wird er von mehreren weiteren Gruppen der Internationalen Kommission für Stratigraphie geprüft. Wenn sie es über diese Gruppe hinaus schafft, würde die endgültige Ratifizierung durch den Vorstand der Internationalen Union der Geowissenschaften erfolgen.

Auch das Wissenschaftsmagazin „Spektrum der Wissenschaft" berichtete darüber am 23. Mai 2019 in seinem Onlinedienst unter dem Titel: „Neues Erdzeitalter bald offiziell? Schon bald könnte das 'Menschenzeitalter' Anthropozän offiziellen Status erlangen. Doch umstritten bleibt die Frage: Wann begann es eigentlich?"  

Werner Mittelstaedt ist seit den 1970er-Jahren als kritischer Zukunftsforscher vielfältig aktiv. © Werner MittelstaedtPaul Josef Crutzen und Eugen F. Stoermer favorisierten den Beginn der ersten industriellen Revolution um das Jahr 1750 als Beginn des Anthropozäns. In ihrem berühmten Text „The Anthropocene" vom Mai 2000 schrieben sie dazu: „[…] To assign a more specific date to the onset of the 'anthropocene' seems somewhat arbitrary, but we propose the latter part of the 18th century, although we are aware that alternative proposals can be made (some may even want to include the entire holocene). However, we choose this date because, during the past two centuries, the global effects of human activities have become clearly noticeable. This is the period when data retrieved from glacial ice cores show the beginning of a growth in the atmospheric concentrations of several 'greenhouse gases', in particular CO2 and CH4 [...]" (Crutzen und Stoermer 2000, S. 17). Nachfolgend meine Übersetzung ins Deutsche: „Ein genaueres Datum für den Beginn des 'Anthropozäns' festzulegen, erscheint etwas willkürlich, aber wir schlagen die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts vor, obwohl wir wissen, dass alternative Vorschläge gemacht werden können (einige wollen vielleicht sogar das gesamte Holozän einbeziehen). Wir wählen dieses Datum jedoch, weil in den letzten zwei Jahrhunderten die globalen Auswirkungen menschlicher Aktivitäten deutlich spürbar geworden sind. Dies ist der Zeitraum, in dem die aus den Gletschereiskernen gewonnenen Daten den Beginn eines Wachstums der atmosphärischen Konzentrationen mehrerer 'Treibhausgase' markieren, insbesondere von CO2 und CH4 [...]"

Meiner Meinung nach wäre der Beginn der ersten industriellen Revolution als Starttermin für das neue Erdzeitalter Anthropozän optimal, wofür ich in meinem Buch „Anthropozän und Nachhaltigkeit" zahlreiche Fakten anführe. Aber letztendlich ist für mich und sicherlich auch für viele Anhänger des Anthropozän-Konzepts der Zeitpunkt für den Beginn des Anthropozäns von nicht so großer Bedeutung. Wichtig wäre, dass das Anthropozän bald ausgerufen wird. Bei einer Datierung des Beginns des Anthropozäns, der nach der ersten industriellen Revolution liegt, z. B. der Zeitpunkt der ersten Atomwaffenexplosion, also der Moment der Detonation der Trinity A-Bombe in Alamogordo, New Mexico, am 16. Juli 1945, müssten Wissenschaftler*innen, aber insbesondere der Vorstand der Internationalen Union der Geowissenschaften, der das neue Erdzeitalter ratifiziert und dadurch ausruft, diese Entscheidung detailliert begründen. Durch die Begründung muss allen Menschen klar werden, dass die erste Atombombenexplosion nur möglich war, weil die Menschheit spätestens seit der ersten industriellen Revolution dafür die Voraussetzungen geschaffen hat. In der Begründung muss ebenfalls deutlich gemacht werden, dass die dramatischen Veränderungen, die Menschen in der Biosphäre und Erdatmosphäre herbeigeführt haben, mit Sicherheit seit der ersten industriellen Revolution nachweisbar sind und seit der „großen Beschleunigung" zu Beginn der 1950er Jahre bis heute permanent zunehmen. Es sollte betont werden, dass mit dem Beginn des 21. Jahrhunderts die Beschleunigung der Eingriffe des Menschen auf der Erde noch einmal spürbar zugenommen haben. Der Vorstand der Internationalen Union der Geowissenschaften sollte deutlich machen, dass die Eingriffe des Menschen auf der Erde die Zukunft des Homo sapiens bedrohen.

Das Konzept des Anthropozäns impliziert eindeutig die Botschaft zum Handeln in Richtung Nachhaltigkeit, weil die Begründung für das Ausrufen des neuen Erdzeitalters zusammenfasst, dass die Weltgesellschaft dabei ist, ihre Lebensgrundlagen und die der Flora und Fauna zu zerstören. Deshalb ist das Konzept des Anthropozäns schon längst mehr als nur eine mögliche Neudatierung eines Erdzeitalters. Es ist der Auftrag an uns Menschen, unser Handeln so anzupassen, dass der Planet Erde für alles Leben dauerhaft, also nachhaltig, erhalten bleibt. So sah es auch Paul Josef Crutzen, der von 1980 bis 2000 als Direktor die Abteilung Atmosphärenchemie am Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz leitete. Die Max-Planck-Gesellschaft schrieb über seine Prägung des Begriffs Anthropozän: „Er schlug den Begriff vor, um das aktuelle Zeitalter zu beschreiben, in dem der Mensch zu einem der wichtigsten Einflussfaktoren der atmosphärischen, biologischen und geologischen Prozesse auf der Erde geworden ist und die Entwicklung des Planeten prägt. Paul Crutzen selbst sagte über die wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Auseinandersetzungen, die auf seinen Vorschlag zum Begriff des Anthropozäns folgten: 'Ich sehe die Debatte als eine Chance, zu der ökologischen Neuorientierung zu kommen, die dringend erforderlich ist.'"  

Das Ausrufen des Anthropozäns als neues Erdzeitalter könnte für viele Menschen auf der Welt ein ganz neues Denken auslösen und im Kampf um den Erhalt der Lebensgrundlagen der Erde den entscheidenden, globalen Handlungsimpuls liefern. Damit könnte „eine kritische Masse" an handelnden Personen entstehen, die in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Technik und Gesellschaft Lösungen für eine wirklich nachhaltige Weltgesellschaft vorantreiben, die von den Bevölkerungen mitgetragen und mitgelebt werden. Das ist von größter Bedeutung für die Zukunft, weil acht globale Megatrends, die ich in „Anthropozän und Nachhaltigkeit" detailliert beschrieben habe und die erst durch das Anthropozän entstanden sind, die Zukunft Homo sapiens bedrohen. Es sind: 1. Der durch Menschen verursachte Klimawandel. 2. Das sechste große Massenaussterben. 3. Starkes Bevölkerungswachstum und der damit einhergehende Naturverbrauch. 4. Ungebremster Verbrauch an erneuerbaren und nicht erneuerbaren Ressourcen. 5. Bodendegradation und Flächenverbrauch. 6. Abnahme der Biodiversität und die Überlastung der Biokapazität der Erde. 7. Wachsende Kluft zwischen Arm und Reich. 8. Weltweite Militärausgaben und die Produktion von CBRN-Waffen (chemisch, biologisch, radiologisch und nuklear).  

Mit dem Ausrufen des Anthropozäns als neues Erdzeitalter würden nicht nur Lehrbücher geändert und viel mehr Menschen als heute über die Hintergründe für diese Entscheidung informiert. Es würde eine ganz neue Dimension in der Debatte über die Zerstörung der Lebensgrundlagen der Erde durch den Menschen entstehen. Eine Debatte, die den Alltag der Menschen dauerhaft und über Generationen verändern wird. Denn eines steht fest: Die Erreichbarkeit des Ziels einer globalen nachhaltigen Entwicklung wird unter den bestehenden Wertorientierungen, Denk- und Handlungsmustern immer unwahrscheinlicher. 

Wir müssen für eine dauerhaft lebenswerte Zukunft unsere Wertorientierungen, Denk- und Handlungsmuster ändern. Das bedeutet, dass die Weltgesellschaft dringend einen Ausgleich gestalten muss, der den Bedürfnissen der noch immer wachsenden Weltgesellschaft und den Möglichkeiten der Biosphäre der Erde und der Erdatmosphäre gerecht wird, um vielfältiges Leben (Menschen, Tiere und Pflanzen) mit akzeptablen Lebensbedingungen dauerhaft zu ermöglichen. Dafür muss Nachhaltigkeit auf allen Ebenen menschlichen Handelns konsequent realisiert werden.          

Literaturnachweise

  • Crutzen, Paul J. und Stoermer, Eugene F. (2000). „The 'Anthropocene'". In: Global Chance NewsLetter, May 2000, Stockholm: IGBP Secretariat, The Royal Swedish Academy of Sciences, Sweden, S. 17-18.
  • Crutzen, Paul J. (2002). „Geology of mankind – The Anthropocene" In: Nature 415, S. 23.
  • Crutzen, Paul J. (2011). „Die Geologie der Menschheit". In: „Die Erde hat keinen Notausgang", Berlin: Suhrkamp Verlag.
  • Mittelstaedt, Werner (2020). Anthropozän und Nachhaltigkeit. Denkanstöße zur Klimakrise und für ein nachhaltiges Handeln. Berlin et al.: Peter Lang.

Werner Mittelstaedt, Jahrgang 1954, seit den 1970er-Jahren als kritischer Zukunftsforscher vielfältig aktiv; Autor von elf Büchern, Autor eines Theaterstücks und Co-Autor des Buches „Zukunft gewinnen". Er ist Gründer und Herausgeber der seit 1981 erscheinenden Zeitschrift BLICKPUNKT ZUKUNFTIn seinen Büchern behandelt er u. a. folgende Themen: qualitatives Wachstum, kritische Zukunftsforschung, Nachhaltigkeit und nachhaltige Entwicklung, Klimawandel, zukunftsfähige Wertorientierungen sowie Denk- und Handlungsmuster, Chaostheorie, Wissenschaft und Technologie, Fortschritt, Zukunftsethik und Frieden. Zahlreiche Mitgliedschaften in NGOs, seit 2019 Vorstandsmitglied der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW).

Website: www.werner-mittelstaedt.com 

Werner Mittelstaedt


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