Umwelt | Biodiversität, 23.11.2020
Die Story im Ersten: Das große Artensterben
Ein Film von Lourdes Picareta. Jetzt in der ARD Mediathek.
"Die Naturzerstörung ist die Krise hinter der Coronakrise." Dieses Zitat von Umweltministerin Svenja Schulze bringt eine Erkenntnis auf den Punkt, die mit der Pandemie auch im Bundeskanzleramt angekommen ist: Damit wird auch Artenschutz zur Chefsache. "Das große Artensterben" erklärt Hintergründe und Zusammenhänge.
Der Mensch verkleinert systematisch den Lebensraum von Wildtieren. Arten sterben aus und hinterlassen eine Leerstelle, die das Überleben der Menschen bedroht. Das große Artensterben zeigt, warum man solche Zusammenhänge schon vor Jahrzehnten hätte erkennen können: Ein Ökobauer ernährt auf seinen Feldern beispielsweise auch Insekten und Vögel mit, eine Wissenschaftlerin verteidigt den "Amazonas" Europas, ein Schutzgebiet für 1,5 Millionen Zugvögel zwischen Polen, Belarus und der Ukraine. Und eine Ökonomin veranschlagt, was die "Dienstleistung" der Natur an den Menschen kosten würde: 150 Milliarden Euro im Jahr allein für die Bestäubung - dafür bräuchte es ein zweites Corona-Rettungspaket.Die Story im Ersten "Das große Artensterben" ist eine Produktion von SWR und MDR und ist für zwölf Monate in der ARD Mediathek verfügbar.
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