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Engagiert für den Klimaschutz: Die Provadis Hochschule unterstützt seit fünf Jahren insgesamt mehr als 250 internationale Greentech-Start-ups

Netzwerkveranstaltung des EIT Climate KIC Accelerator Programmes fand erstmals mit 106 Teilnehmenden virtuell statt

Vielversprechende nachhaltige Ideen zu fördern und internationale Start-ups auf ihrem Weg zu unternehmerischem Erfolg zu begleiten, ist das erklärte Ziel des „Zentrum für Industrie und Nachhaltigkeit (ZIN)" an der Provadis Hochschule. Mehr als 250 junge Gründerinnen und Gründer aus dem Greentech-Bereich konnten seit 2015 von dem mehrstufigen Förderprogramm des ZIN profitieren. In diesem Jahr wurden 53 Start-ups aus elf europäischen Ländern in das Programm aufgenommen. Dabei spielte auf Grund der Corona-Pandemie die Betreuung im virtuellen Raum eine besondere Bedeutung. 

Bernd Winters, verantwortlich für Start-up Programme am ZIN, moderierte das virtuelle Boot Camp. © Provadis Partner für Bildung und Beratung GmbHEin Highlight des sechsmonatigen Programms ist das Internationale Boot Camp, das traditionell immer in Frankfurt vom ZIN ausgerichtet wird. In diesem Jahr hingegen wurden erstmalig 106 Teilnehmende von 53 europäischen Start-ups aus elf verschiedenen Ländern virtuell miteinander verknüpft. Im Rahmen des Internationalen Boot Camps konnten sie an ihren nachhaltigen Geschäftsmodellen arbeiten und wertvolle Informationen austauschen. Praxisrelevante Expertenvorträge beispielsweise zur digitalen Kundenakquise, intensive Workshops und Matchmaking Events mit anderen Start-ups und Unternehmen standen auf dem zweitägigen  Programm. „Mit unserer Veranstaltung konnten wir wieder Start-ups bei einem entscheidenden Entwicklungsschritt unterstützen und ihnen eine einmalige Gelegenheit bieten, sich international zu vernetzen", betont Prof. Dr. Hannes Utikal. „Eine besondere Herausforderung in diesem Jahr war es, die Veranstaltung komplett in den virtuellen Raum zu verlegen. Wir freuen uns über den großen Zuspruch und das Engagement aller Beteiligten."

Förderung von nachhaltigen Innovationen
Seit 2015 bietet das ZIN am Industriepark Höchst Start-up-Programme an, die dazu beitragen, dass erfolgreiche Geschäftsideen für den Klimaschutz genutzt und weiterentwickelt werden können. Eine der Aktivitäten des ZIN ist das mehrstufige Förderprogramm, das von EIT Climate-KIC (Knowledge & Innovation Community) finanziert wird. Diese europäische Institution, die zum European Institute of Innovation & Technology (EIT) gehört, verfolgt das Ziel, nachhaltige Lösungen zur Begrenzung der Erderwärmung auf zwei Grad zu fördern. Das Accelerator-Programm soll die Entwicklung dieser Lösungen „beschleunigen". Im Rahmen dieser Förderung müssen die Start-ups in kurzer Zeit ein nachhaltiges Geschäftsmodell entwickeln, um ihre Lösungen zu skalieren. Für die Durchführung des EIT Climate-KIC Accelerator-Programms hat das ZIN Partner in elf europäischen Ländern. Bestandteil des Programms ist das internationale Boot Camp. 

Auswahl über Live-Pitches im virtuellen Raum
Aus einem Pool von mehr als 450 Bewerbern wurden die Teilnehmenden des diesjährigen Programms über Live-Pitches von regionalen Partnern des Climate-KIC in elf europäischen Ländern ausgewählt. Auch diese Auswahl musste Corona-bedingt im März 2020 im virtuellen Raum erfolgen. Jeder regionale Partner übernimmt in dem Förderprogramm eine Coachingfunktion. Die Provadis-Hochschule hat das Gesamtprogramm entwickelt und ist für die Koordination und Durchführung auf europäischer Ebene verantwortlich. An dem Internationalen Boot Camp wurden zwei Tage lang die mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in 20 virtuellen Räumen von 25 Trainern und Moderatoren unterstützt. Dabei wurde besonderer Wert darauf gelegt, dass auch in der virtuellen Zusammenarbeit Vertrauen, Interaktion und Engagement von allen Beteiligten gezeigt wurde.

Das ZIN der Provadis Hochschule führt innovative Forschungs- und Bildungsprojekte durch, die praxisorientierte Lösungen für eine nachhaltige Industrie bieten. Es unterstützt Start-ups und Unternehmen, qualifiziert Studenten und Praktiker im Bereich der Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) und arbeitet an innovativen Lösungen der Kreislaufwirtschaft. Das ZIN ist interdisziplinär ausgerichtet und setzt auf enge Kooperationen mit nationalen und internationalen Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlicher Hand. 



     
        
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