Swisscom wird klimaneutraler Betrieb

Für die Kompensation unterstützt Swisscom das myclimate Projekt «Biogasanlagen für ländliche Haushalte» in Indien.

Swisscom hat über die letzten Jahrzehnte ihre Treibhausgasemissionen um über 80% reduziert. Die verbleibenden, nicht vermeidbaren Emissionen kompensiert das Telekommunikationsunternehmen vollständig mit myclimate. Dadurch wird Swisscom neu zum klimaneutralen Betrieb. 

© myclimateSwisscom hat mit Hilfe von myclimate die CO2-Emissionen berechnet, die im Betrieb anfallen. Mit der Kompensation sorgt Swisscom dafür, dass Emissionen an anderer Stelle im selben Mass wieder eingespart werden. Die Telekommunikationsanbieterin unterstützt dazu ein myclimate Biogasprojekt in Indien. Die Zürcher Klimaschutzstiftung verleiht dafür das Label «klimaneutraler Betrieb». Die Klimaneutralität ist der nächste Schritt in der umfassenden Klimastrategie des Unternehmens und eine Weiterentwicklung der langjährigen Partnerschaft mit myclimate. 

«Swisscom engagiert sich seit über 20 Jahren für Nachhaltigkeit. Mit Erfolg: 2020 sind wir dafür mehrfach (von Sustainalytics, Boston Consulting Group, World Finance) zum weltweit nachhaltigsten Telco-Unternehmen ausgezeichnet worden. Sich auf den Lorbeeren auszuruhen ist jedoch aufgrund der grossen klimatischen Herausforderungen nicht angezeigt, sondern verlangt von uns allen weiterhin konsequentes Handeln.», erklärt Urs Schaeppi, CEO Swisscom, die Motivation hinter dem Engagement zur Klimaneutralität. 

myclimate-CEO Stephen Neff ergänzt: «Mit Swisscom verbinden uns viele Jahre gemeinsamen Arbeitens in unterschiedlichen Projekten für mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Diese Partnerschaft lebt die myclimate-Grundsätze «Emissionen vermeiden, reduzieren und kompensieren» und hat sich stetig bis jetzt zum klimaneutralen Betrieb weiterentwickelt. Das macht sie für uns zu einem Vorzeigefall für unternehmerische Verantwortung und Klimaschutz.» 

CO2-Berechnung 
Grundlage für die Berechnung zur Kompensation der CO2-Emissionen ist der extern verifizierte Swisscom Klimabericht. Swisscom deckt mit der Kompensation sowohl betriebsintern anfallende Emissionen wie auch vorgelagerte Emissionen beispielsweise zur Energie-und Treibstoffgewinnung ab. Ausgewählte nachgelagerte Emissionen, die bei Swisscom-Kunden anfallen, nimmt Swisscom ebenfalls in die Kalkulation. 

Für die Kompensation unterstützt Swisscom das myclimate Projekt «Biogasanlagen für ländliche Haushalte» in Indien. Das Ziel dieses Klimaschutzprogramms ist der Bau von Biogasanlagen als saubere und nachhaltige Energiequelle für Haushalte auf dem ganzen Subkontinent. Das aus Kuhdung und Küchenabwasser gewonnene Biogas soll die gegenwärtig verwendeten Brennstoffe wie Feuerholz oder Kerosin ersetzen. 

«Wir haben unsere CO2-Emissionen in den letzten Jahrzehnten um über 80% reduzieren können. Nun machen wir den nächsten konsequenten Schritt und werden dank des Ausgleichs unserer verbleibenden Emissionen mit unserem Partner myclimate zum klimaneutralen Betrieb. Wir sehen weiter unsere Verantwortung darin, den eigenen CO2-Fussabdruck immer weiter zu senken und dabei unseren Kundinnen und Kunden klimafreundliche Lösungen für das Berufsumfeld und das Privatleben zu bieten.», sagt Res Witschi, Leiter Nachhaltigkeit Swisscom. 

Langjährige Partnerschaft für das Klima 
myclimate und Swisscom engagieren sich gemeinsam in unterschiedlichen Projekten für mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit. myclimate ist Umsetzungspartner des von Swisscom initiierten, langjährigen Bildungsprogramms «Energie-und Klimapioniere». Im Rahmen der «Energie-und Klimapioniere» wurden bislang mehr als 25'000 Schulkinder schweizweit für ihre Handlungsmöglichkeiten im Klimaschutz sensibilisiert. Als externe Expertenorganisation hat myclimate für Swisscom die Klimaberechnungen geprüft und validiert. In diesem Bereich hat Swisscom als einer der ersten Grosskunden die myclimate Software-Lösung «myclimate smart3» im eigenen Unternehmen implementiert. myclimate hat Swisscom zudem bei der Erstellung von aussagekräftigen Vergleichen von Green ICT-Lösungen unterstützt. Diese dienen Kundinnen und Kunden als Entscheidungshilfe beim Kauf besonders klimafreundlicher Produkte. 
 
Über myclimate 
myclimate sieht sich als Partner für wirksamen Klimaschutz – global und lokal. Gemeinsam mit Partnern aus der Wirtschaft sowie Privatpersonen will myclimate durch Beratungs-und Bildungsangebote sowie eigene Projekte die Zukunft der Welt gestalten. Dies verfolgt myclimate als gemeinnützige Organisation marktorientiert und kundenfokussiert. Die internationale Initiative mit Schweizer Wurzeln gehört weltweit zu den Qualitätsführern von freiwilligen CO2-Kompensationsmassnahmen. Zum Kundenkreis zählen grosse, mittlere und kleine Unternehmen, die öffentliche Verwaltung, Non-Profit Organisationen, Veranstalter sowie Privatpersonen. Über Partnerorganisationen ist myclimate in weiteren Ländern wie Deutschland, Österreich, Schweden oder Norwegen vertreten. Gleichzeitig betreut myclimate von Zürich aus Geschäfts-und Privatkunden weltweit. Mit Projekten höchster Qualität treibt myclimate weltweit messbaren Klimaschutz und eine nachhaltige Entwicklung voran. Die freiwillige Kompensation von CO2-Emissionen erfolgt in derzeit mehr als 125 Klimaschutzprojekten in 37 Ländern. Dort werden Emissionen reduziert, indem fossile Energiequellen durch erneuerbare Energien ersetzt, lokale Aufforstungsmassnahmen mit Kleinbauern umgesetzt und energieeffiziente Technologien implementiert werden. myclimate-Klimaschutzprojekte erfüllen höchste Standards (Gold Standard, Plan Vivo) und leisten neben der Reduktion von Treibhausgasen nachweislich lokal und regional einen positiven Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung. myclimate ermutigt mit handlungsorientierten und interaktiven Bildungsangeboten jede und jeden, einen Beitrag für unsere Zukunft zu leisten. Mit diesem Ziel wurden bereits in der Schweiz mehr als 25‘000 Schülerinnen und Schüler und 10‘000 Lernende erreicht, sowie ein weltweites Netzwerk von 1‘600 Studierenden und Young Professionals etabliert. Darüber hinaus berät die Stiftung zu integriertem Klimaschutz mit greifbarem Mehrwert. Im Geschäftsfeld CO2-und Ressourcen Management unterstützt myclimate Firmen mit Beratung, Analysen, IT-Tools und Labels. Angebote reichen von einfachen Carbon Footprints (Emissionsberechnungen) auf Unternehmensebene bis zu ausführlichen Ökobilanzierungen von Produkten. Erfahrene Berater helfen beim Identifizieren und Erschliessen von Potentialen in den Bereichen Energie-und Ressourceneffizienz. Die myclimate-Klimaschutzprojekte haben seit Bestehen der Stiftung Tausende von Jobs geschaffen, die Biodiversität geschützt und die allgemeinen Lebensumstände Hunderttausender Menschen verbessert. Nicht zuletzt deswegen hebt das deutsche Umweltbundesamt myclimate als Anbieter für die freiwillige CO2-Kompensation explizit hervor. Sowohl 2015 als auch 2012 wurden je zwei myclimate-Projekte vom Sekretariat der UN-Klimarahmenkonvention (UNFCCC) zu sogenannten «Game Changing Climate Lighthouse Activities» ernannt und an den UN-Klimakonferenzen in Paris und Doha von UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon persönlich geehrt. Weiter gewann das myclimate-Bildungsprojekt «Klimalokal» 2012 den Milestone-Preis, die höchste Auszeichnung im Schweizer Tourismus. Im Mai 2016 wurde myclimate mit dem Schweizer Nachhaltigkeitspreis «PrixEco» ausgezeichnet. 

Kontakt:
myclimate, Kai Landwehr | kai.landwehr@myclimate.org | www.myclimate.org
Swisscom, Media Relations | media@swisscom.com  | www.swisscom.ch

Wirtschaft | Branchen & Verbände, 26.08.2020
     
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