Lifestyle | Mode & Kosmetik, 28.07.2020
Studie: Der typische Naturkosmetiknutzer ist weiblich, jung und gut gebildet
Die überwiegende Mehrheit verwendet Naturkosmetik, um der eigenen Haut etwas Gutes zu tun.
Einer aktuellen Studie zufolge sind Naturkosmetiknutzer vornehmlich weiblich, jung und gut gebildet. Neben dem Wunsch, der eigenen Haut etwas Gutes zu tun, spielt bei der Nutzung naturbelassener Produkte zudem immer häufiger die Rücksichtnahme auf Natur und Umwelt eine entscheidende Rolle.
Das Hamburger Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH hat im April 2020, im Rahmen einer repräsentativen Umfrage, über sein Online-Panel www.befragmich.de 914 in Deutschland lebende Naturkosmetiknutzer zwischen 15 und 69 Jahren zum Thema Naturkosmetik befragt. Die Studie erhebt das Nutzungs- und Kaufverhalten sowie aktuelle Einstellungen der Naturkosmetiknutzer. Darüber hinaus gibt sie Aufschluss über die Bekanntheit, den Käuferanteil und das Image von 20 Naturkosmetikmarken. Die bekanntesten Hersteller sind auch gleichzeitig am beliebtesten: Alverde (dm) (93 Prozent Markenbekanntheit), Lavera (89 Prozent) und Weleda (88 Prozent) belegen die Spitzenplätze. Darüber hinaus empfehlen 61 Prozent der Weleda-Kunden die Produkte uneingeschränkt weiter. Der DM-Eigenmarke Alverde wird zudem ein herausragendes Preis-Leistungs-Verhältnis attestiert und Lavera besticht unter Kennern durch Authentizität und Vertrauenswürdigkeit.
Die Ergebnisse der Studie zeigen: Nutzer von Naturkosmetik sind vornehmlich weiblich und jünger als 40 Jahre. Sie sind gut gebildet, berufstätig und leben verhältnismäßig häufig in urbanen Lebensräumen. Zudem stuft die Mehrheit die persönliche finanzielle Situation als gut bis sehr gut ein.
"In Anbetracht des noch weitgehend unangetasteten Absatzpotenzials bei Männern, sollten die Marktteilnehmer eine rasche Zielgruppenerweiterung innerhalb ihrer Kommunikationsstrategien anstreben", stellt Studienleiterin Mara Mattes fest.
71 Prozent der Nutzer greifen regelmäßig zu naturbelassenen Gesichtspflegeprodukten. Dahinter folgen Produkte zur Körper- (66 Prozent) und Handpflege (55 Prozent). Knapp 60 Prozent der Nutzer investieren dafür monatlich weniger als 25 Euro und lediglich acht Prozent geben mehr als 60 Euro aus.
Drogeriemärkte sind nach wie vor der dominierende Absatzkanal: Vier von fünf Nutzern kaufen dort Naturkosmetik ein. Mit einigem Abstand dahinter folgen Apotheken und Online-Shops der Hersteller (jeweils 29 Prozent). Supermärkte und Discounter spielen aktuell noch eine untergeordnete Rolle.
Die überwiegende Mehrheit verwendet Naturkosmetik, um der eigenen Haut etwas Gutes zu tun. Zudem beabsichtigen 81 Prozent der Nutzer mit ihrem Verbraucherverhalten Rücksicht auf Natur und Umwelt zu nehmen. Mehr als die Hälfte lehnt die Verwendung herkömmlicher Kosmetik sogar grundsätzlich ab.
Für 57 Prozent der Naturkosmetiknutzer spielt dementsprechend die Hautverträglichkeit bei der Produktauswahl eine entscheidende Rolle. Gleichzeitig achtet jeweils knapp die Hälfte auf eine tierversuchsfreie Produktion und ein mikroplastikfreies Produkt.
„Anbieter konventioneller Kosmetik richten ihre Produktplatzierung zunehmend auf Natürlichkeit bzw. Nachhaltigkeit aus und erschweren somit den Verbrauchern die Unterscheidung zwischen synthetischen und naturbelassenen Angeboten. Demnach sind Naturkosmetikhersteller angehalten, Maßnahmen zur eindeutigen Produktdifferenzierung zu ergreifen", empfiehlt Thilo Kampffmeyer, Leiter Eigenstudien bei SPLENDID RESEARCH.
Die vollständige Studie gibt es unter www.splendid-research.com/studie-naturkosmetik
SPLENDID RESEARCH ist ein internationales Marktforschungsinstitut und bietet qualitative und quantitative Markforschung an. Es betreut mittelständische Unternehmen und internationale Konzerne der Industrie-, Medien-, Handels- und Dienstleistungsbranche. SPLENDID RESEARCH bietet Umfragelösungen in 70 Ländern.
Kontakt: Norman Habenicht, SPLENDID RESEARCH GmbH
presse[at]splendid-research.com | www.splendid-research.com
presse[at]splendid-research.com | www.splendid-research.com
Frau Reiche – es reicht!
forum 03/2026
- Resilienz
- Klimafinanzierung
- Wald
- Startups
Kaufen...
Abonnieren...
20
JUN
2026
JUN
2026
30
JUN
2026
JUN
2026
28
SEP
2026
SEP
2026
Zertifikatskurs „Sustainability Management“
Wir verbinden Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit!
95447 Bayreuth
Wir verbinden Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit!
95447 Bayreuth
Anzeige
Der Mittelstand im ESG-Dschungel. Sie müssen nicht alles machen. Sie müssen nur wissen, was.
Sie erhalten einen klaren Fahrplan: was jetzt zu tun ist, was Sie auf dem Schirm behalten sollten und was Sie getrost ignorieren können.
Pioniere & Visionen
Innovation und Kreativität brauchen SpielräumeChristoph Quarchs Gedanken zum Frühlingserwachen
Jetzt auf forum:
VerpackDG: Über §26 mehr europäisches Recycling fördern
Jean Ziegler: Unermüdlicher Kämpfer für das Recht auf Nahrung
Alles beginnt jetzt. Auf der Straße. Im Kopf. Im Herzen.
Neuer Marktplatz für Kreislaufwirtschaft in Planung
Lebensmitteltaugliche Rezyklate aus dem Gelben Sack – Interzero leistet Pionierarbeit
DGNB entwickelt neues Zertifizierungssystem für Bestandsquartiere






















