Gesellschaft | Bildung, 28.05.2020
Homeschooling für alle
"550 Millionen sind durchaus realistisch, um mehr technische Chancengerechtigkeit herzustellen."
Die Politik stellt noch mehr Geld für Computer zum Lernen daheim in Aussicht. Ein guter Schritt, sagt die Spendenorganisation Stiftung Bildung. Doch wann geht es endlich los und wie werden die Fragen der Umsetzung geklärt?
Neben 500 Millionen aus dem Digitalpakt Schule sollen die Länder zehn Prozent für die Ausstattung von Schulkindern mit Endgeräten für den digitalen Fernunterricht zur Verfügung stellen. Das verkündete im Bundestagsausschuss für Bildung und Forschung gestern Thomas Rachel (CDU), Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Bildung und Forschung.Dazu sagt Katja Hintze, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Bildung, die für mehr Chancengerechtigkeit Spenden zur Finanzierung von Projekten und Patenschaften in Kitas und Schulen sammelt:
"550 Millionen sind durchaus realistisch, um mehr technische Chancengerechtigkeit herzustellen. Jedes zehnte Kind könnte so einen Laptop erhalten, wenn man bei derzeit 11 Millionen Schulkindern davon ausgeht, dass ein haltbares Gerät rund 500 Euro kostet. Doch woher kommen bis Sommer die benötigten 1,1 Mio. Laptops, haben wir so viele lieferbar? Um wirklich zeitnah Kindern zu helfen, die mittlerweile seit Monaten vom Lernen ausgeschlossen sind, sollten solche Fragen schnell geklärt werden. Denn: Wer schafft die Geräte an, verteilt und wartet sie? Wer sorgt für Internetanschlüsse und wer bezahlt die Software?"
Weitere Forderungen zum Thema Chancengerechtigkeit in der Corona-Krise hat die Stiftung Bildung auf ihrer Internetseite veröffentlicht. Hier weist sie darauf hin, dass vielen Kita- und Schulfördervereinen durch Corona das wirtschaftliche Aus droht. Diese spielen aber für mehr Chancengerechtigkeit eine zentrale Rolle, da sie Geld für entsprechende Projekte organisieren, die die Kita- und Schulträger*innen oft nicht finanzieren wollen oder können.
Die spendenfinanzierte Stiftung Bildung unterstützt Kita- und Schulfördervereine bei ihrer Arbeit bundesweit durch Fundraising, Vernetzung und Beratung.
Ihre Spende - große Wirkung!
Spenden für Bildung von Kindern und Jugendlichen lohnt sich - einfach direkt online oder Stiftung Bildung, GLS Bank, IBAN: DE43 43060967 1143928901
Die Stiftung Bildung setzt sich bundesweit für vielfältige und partizipative Bildung ein, vor allem für eine Beteiligung der Kinder und Jugendlichen in allen sie betreffenden Fragen. Sie stärkt das zivilgesellschaftliche Engagement im Bildungsbereich durch den Aufbau eines bundesweiten Netzwerkes der Kita- und Schulfördervereine und die Unterstützung der Aktiven direkt vor Ort. Ziel der Stiftung Bildung ist, Themenanwältin für beste Bildung bundesweit zu sein und Spenden zu Gunsten von Kitas und Schulen einzuwerben.
forum Nachhaltig Wirtschaften heißt jetzt forum future economy
forum 01/2026
- Zukunft bauen
- Frieden kultivieren
- Moor rockt!
Kaufen...
Abonnieren...
26
FEB
2026
FEB
2026
17
MÄR
2026
MÄR
2026
Responsible Leadership Summit Tirol 2026
Für den gemeinsamen Weg bergauf - Award-Einreichungsfrist: 28.02.!
A-6372 Oberndorf bei Kitzbühel/Tirol
Für den gemeinsamen Weg bergauf - Award-Einreichungsfrist: 28.02.!
A-6372 Oberndorf bei Kitzbühel/Tirol
14
APR
2026
APR
2026
Zertifizierter ESG-Officer 2026
Moderne Unternehmensverantwortung und Nachhaltigkeit jenseits des Pflichtprogramms
Online-Lehrgang in sechs Modulen
Moderne Unternehmensverantwortung und Nachhaltigkeit jenseits des Pflichtprogramms
Online-Lehrgang in sechs Modulen
Anzeige
Professionelle Klimabilanz, einfach selbst gemacht
Einfache Klimabilanzierung und glaubhafte Nachhaltigkeitskommunikation gemäß GHG-Protocol
Naturschutz
Der Mensch als Herr und Meister über die Natur?Christoph Quarch weist auf das Schöpferische und Kreative im wilden Leben hin
Jetzt auf forum:
Der Zauber von Olympia - und Geschichten von Hass und Hetze
Gamechanger an der Schnittstelle
AI for Sustainability Day 2026 am 24. März: KI wirksam für Nachhaltigkeit einsetzen
„Eine Grüngasquote im Wärmemarkt wäre ein klimapolitischer Irrweg und eine teure Scheinlösung.“



















