66 seconds for the future - forum zeigt Zukunftsgestalter:innen und Nachhaltigkeitspionier:innen

Grüner Markt zum Wohlfühlen

Die neuen REWE-Filialen im Zeichen der Nachhaltigkeit

Hohe Decken, jede Menge Holzbaustoffe und viel Tageslichteinfall – moderne Handelsimmobilien können sehr viel mehr sein als reine Zweckbauten. Die REWE Group treibt mit ihrem Green Building Konzept eine neue Generation von Märkten voran, die technisch und baulich im Sinne der Nachhaltigkeit optimiert sind. Sie kombinieren zukunftsweisende Architektur mit energieeffizienter Technologie und dem Einsatz erneuerbarer Energien.

© REWENachhaltigere Sortimente gehören in nachhaltigere Märkte. Diesen Anspruch formulierte die REWE Group in 2008. Angetrieben von der Idee entwickelte die Handelsgruppe ein grundlegend neues Gebäudekonzept: Green Building – ein Gesamtkonzept für nachhaltigere Märkte, die nach den Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB e.V.) errichtet und zertifiziert werden. Großzügig gestaltete Märkte mit viel Tageslichteinfall, klimafreundlich betrieben und gebaut mit umweltverträglichen sowie möglichst einfach recycelbaren Baustoffen.

Schon 2009 eröffnete REWE in Berlin den weltweit ersten mit einem DGNB-Zertifikat in Gold ausgezeichneten Markt – ein Leuchtturmprojekt. 2013 entschied die Handelsgruppe, künftig alle Neubauprojektenach dem Green Building-Konzept umzusetzen, sofern die Rahmenbedingungen das zulassen. Seitdem hat das Projekt Fahrt aufgenommen. Heute umfasst das Netz der REWE Group bereits rund 230 nach diesem Standard gebaute REWE-, PENNY- und Toom-Märkte.

Merkmale eines Green Building

  • Tageslichtarchitektur. Ein Fensterlichtband sowie Dachlichtkuppeln sorgen für natürlichen Lichteinfall.
  • Ökologische Baustoffe. Trägerkonstruk­tion, Hauptfassade und oft auch die Dachschale bestehen aus Holz. Andere Baustoffe sind ebenfalls möglichst umweltfreundlich und recycelbar.
  • Regenerative Energien. Die Versorgung erfolgt mit zertifiziertem Grünstrom sowie gegebenenfalls über Photovoltaikanlagen.
  • Wärmeversorgung. Wärmepumpen und die Nutzung der Abwärme aus den Kälte­anlagen machen fossile Energieträger überflüssig.
  • Regenwassernutzung. Für Fußbodenreini­gung, WC-Spülung und Außenbewässerung wird Regenwasser in Auffangbehältern gesammelt.
  • Kältetechnik und Kühlmöbel. Nutzung natürlicher Kältemittel wie CO2 und Propan. Wandkühlregale für Fleisch- und Molkereiprodukte sind verglast

Baumaterialien, klimafreundliche Technik, Architektur – sie alle machen das Green Building zu einem Markt, in dem sich­ Kunden und Mitarbeiter wohlfühlen.

Mehr Informationen auch unter: www.rewe-group-nachhaltigkeitsbericht.de


Dieser Artikel ist in forum 01/2020 - Dabeisein ist alles! erschienen.



     
        
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