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Das Medium Film als Brücke zum Frieden

Das Cosmic Cine Filmfestival vom 22. bis 26. April 2020 in München

Das Cosmic Cine Festival zeigt Filme, die Generationen verbinden und Wege aufzeigen, wie wir eine wünschenswerte Zukunft gemeinsame gestalten können. Lassen auch Sie sich von der Kraft der Bilder bewegen.
 
 
„Wertschätzung fängt mit ‚Ich sehe dich‘ an. Wollen wir zu Frieden in der Welt beitragen, gilt es zum einen sich seiner Selbst-bewusst zu sein und zum anderen auch darum, die Andersartigkeit des Gegenübers zu sehen." 
Dunja Burghardt, Festivalleitung (geb. 1980)

Sich selbst wahrnehmen und Stück für Stück die Welt um uns, diese Entwicklung können wir bei Kindern und Erwachsenen gleichermaßen beobachten. Zu Beginn des Lebens, entdecken wir unseren Atem, irgendwann unseren Fuß und später können wir uns im Spiegel betrachten. Auch der lebendige Spiegel unserer Mitmenschen enthüllt unser Wesen Stück für Stück. So wird unser Selbst-Bild mit dem Alter bestenfalls immer klarer, bis wir, gelinde gesagt, dieses Selbst wieder auflösen, um es in der Gesellschaft einzubringen. Vom Ich – zum Du – zum Wir, das ist der Weg eines Menschen, der sich natürlich in der Generationenkette bewegt. Wertvoll wie ein Baum im Wald, der einem genauen Lebenszyklus von Wachstum, Reife und Zerfall folgt und bis über den Tod hinaus wertvolle Impulse setzt.

Der lebendige Film, wie das Cosmic Cine Filmfestival seine Filmauswahl beschreibt, schafft es, die Lebensweisheiten, Ideen und Erfahrungen vieler Menschen über die große Kinoleinwand zu teilen und in einem Miteinander der Generationen zu bewegen. © Cosmic Cine Filmfestival
Frieden durch Potentialentfaltung
Was es braucht, um dieses natürliche Potential zu entfalten, ist ein sich Hinwenden, ein Beobachten und Zuhören, ein Ausprobieren und Lernen und ein sich Öffnen für die Vielfalt des Lebens. Was es zudem braucht, ist Raum für Erkenntnis, Austausch und Selbstreflexion. 

In der, immer schneller wachsenden Wirtschaft, sind diese Räume rar.  Teilweise sind sie gar nicht mehr vorhanden und so ist der ein oder andere aus dem Takt gefallen – taktlos. Auch die Entwicklung unserer Familienkonstellationen und unverarbeiteten Geschichten trägt dazu bei, dass neue Felder des Zusammenkommens notwendig sind. Diese kulturellen Frei-Räume zu gestalten, dafür setzt sich auch das Cosmic Cine Filmfestival ein.

Vom 22. bis 26. April 2020 organisiert das Festivalteam bereits zum siebten Mal in Folge fünf Festivaltage im mathäser Filmpalast in München, mit Bildungskino für Schulen, Studenten und Senioren sowie 15 Social-Impact-Filmen für alle Generationen gemeinsam. „Der Krieg in mir" in der sich Filmemacher Sebastian Heinzel mit den Generationenkonflikten in seiner Familie auseinandersetzt oder „Wein Weiblich" zum Thema weibliche Faktoren in der Wirtschaft, sind nur zwei von vielen Themen, die im aktuellen Zeitgeist gemeinsam betrachtet werden wollen. Den krönenden Abschluss bildet die Cosmic Angel Award-Gala mit rotem Teppich und Sektempfang, an der alle gemeinsam das Leben feiern.

Der lebendige Film, wie das Cosmic Cine Filmfestival seine Filmauswahl beschreibt, schafft es die Lebensweisheiten, Ideen und Erfahrungen vieler Menschen über die große Kinoleinwand zu teilen und in einem Miteinander der Generationen zu bewegen. Die Filme selbst transportieren dabei nicht nur Bilder sondern auch Emotionen, die einer Erfahrung nicht gleichzusetzen sind, jedoch sehr nahe an „Erleben" herankommen. Die Gespräche nach dem Film mit Referenten auf der Bühne oder Zuschauern im Foyer, gestalten Zukunft. Denn in diesen Räumen des Zusammenkommens steckt nicht nur das Potential der Aussprache, sondern auch das Potential der Co-Creation. Neue Lösungen können inspiriert und gefunden werden.  Die Filmwoche bringt damit nicht nur Licht ins Dunkel des Kinosaales, sondern auch in das Netzwerk der Menschheit.

Klicken Sie hier für eine detaillierte Anzeige der Genreblume. © Cosmic Cine FilmfestivalZiel des Festivals ist es, zum Frieden in jedem Einzelnen und damit auch zum Frieden in der Welt beizutragen. Die 17 Sustainable Developement Goals stehen neben 11 Festivalgenres, die das Leben beschreiben, im Fokus. Cosmic heißt „ganzheitlich" - „zur Welt gehörend", nicht mehr und nicht weniger. 

Frieden als Herausforderung
Doch zurück zu jedem Einzelnen: Wer den inneren Frieden privat und beruflich bereits für sich gefunden hat, wird schnell merken, dass der Frieden im Außen mehr als einen Menschen braucht. Wir können Weltfrieden nicht als Individuum gestalten. Im Gegenteil wir dürfen lernen zu akzeptieren, dass manches im Außen noch anders, ja gar im Unfrieden ist.  Zugleich können wir uns dafür entscheiden zum Frieden im Außen beizutragen. Ja sogar Frieden zu sein. Einem Frieden Geduld und Liebe kennt. Dieser Frieden strebt nicht die Macht eines Einzelnen an, sondern das Gemeinwohl. 

Dieser Frieden im WIR beginnt in unserem direkten Umfeld. In unserer Familie, im Freundeskreis, im Dorf, im Viertel, in der Gemeinde geht aber auch weiter zu unserem Umgang in sozialen Medien bis zu unserem Umgang mit Tieren und der Natur. Filme die in Beziehung mit unserer Umwelt gehen wie z.B. der Cosmic Cine Nominee „Aus Liebe zum Überleben"  über den Umgang mit unserer Landwirtschaft oder „The Great Green Wall" der Menschen aus ganz Afrika zu Wort kommen lässt, zeigen deshalb vor allem Lösungen die unsere Gesellschaft betreffen und für die sich ein jeder gemeinnützig einsetzen kann.

„Vieles ist möglich, wenn wir uns selbst entdeckt haben. Zugleich erkennen wir genau dann, dass wir Viele sind und wir zwar alles sein können, doch nicht alles leben werden. Mit dieser Erkenntnis gelangen wir zum Frieden außerhalb von uns und setzen uns bewusst für andere ein."
Maik Burghardt, Festivalleitung (geb. 1980)

Mehr Informationen zum Programm des Cosmic Cine Filmfestivals 2020 finden Sie auf www.cosmic-cine.com. Hier bekommen Sie einen kleinen Einblick in die Highlights des Festivals

Gesellschaft | Pioniere & Visionen, 17.02.2020

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