Online suchen und Umwelt schützen

WWF startet eigene Suchmaschine „Panda Search“

Der WWF startet eine eigene Suchmaschine: „Panda Search" ist CO2-neutral und spendet die pro Suche erzeugten Einnahmen an Naturschutzprojekte. „Ob unterwegs, für die Arbeit oder privat, wir alle suchen täglich dutzend- bis hundertfach nach Antworten im Netz. Jetzt gibt es die Chance auch beim Surfen ganz einfach die Natur zu schützen und gleichzeitig unseren ökologischen Fußabdruck zu verringern", sagt Tania Roach, Geschäftsleitung beim WWF Deutschland.

© Panda SearchDenn durch ihre Suchen mit „Panda Search" unterstützen die Nutzer automatisch und für sie kostenfrei die Umweltschutzprojekte des WWF. Unmittelbar helfen Nutzer damit unter anderem beim Schutz bedrohter Tierarten wie Koalas oder Tigern. Aber sie unterstützen auch beim Kampf für verbindlichen Klimaschutz oder bei Projekten zum Meeresschutz. Etwa bei der Suche nach Geisternetzen, also herrenlosen Fischernetzen, die eine tödliche Falle für Meeresbewohner sind und bis zu 50 Prozent des Meeresplastiks ausmachen.

„Panda Search" arbeitet mit dem gleichen Werbeeinnahmen-Modell wie bekannte Suchmaschinen: Durch jeden Klick auf gesponsorte Links wird eine kleine Einnahme generiert, die je nach Suchbegriff unterschiedlich hoch ausfällt. Diese Einnahmen werden nach einem festen Schlüssel verteilt: 50 Prozent kommen direkt den Naturschutzprojekten des WWF zugute, die andere Hälfte geht zurück in den Betrieb von „Panda Search".

Suchen mit „Panda Search" sind überdies CO2-neutral. Dafür sind drei Faktoren ausschlaggebend: Die Suchmaschine wird zum einem CO2-frei gehostet, bei einem Anbieter aus Deutschland. Des Weiteren basieren die Suchergebnisse auf der Suchmaschine Bing von Microsoft. Das Unternehmen hat 2012 eine interne CO2-Steuer eingeführt und arbeitet seither CO2-neutral. Die durch „Panda Search" finanzierte Arbeit des WWF wirkt sich zusätzlich CO2-positiv aus.

Die Suchmaschine des WWF geht zudem besonders sparsam und verantwortungsvoll mit Nutzerdaten um. Denn anders als die meisten große Suchmaschinen bildet „Panda Search" keine Nutzerprofile. Außerdem werden alle Suchanfragen verschlüsselt und keine Daten an Werbetreibende weiterverkauft. Auch der Datenverkehr wird ohne Rückgriff auf externe Tracking-Tools, wie etwa Google Analytics, ausgewertet. „Panda Search" nutzt stattdessen ein lokal gehostetes Open-Source-Tool, das mit Blick auf optimalen Datenschutz entwickelt wurde.

„Panda Search" ist für Nutzer kostenfrei und auch als Smartphone-App für Android und IOS erhältlich.

„Panda Search" ist eine Kooperation zwischen dem WWF und Gexsi, ein Social Business mit Sitz in Berlin. Weitere Informationen unter: panda-search.org

KontaktRebecca Gerigk, Pressestelle WWF | rebecca.gerigk@wwf.de  



     
        
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