Eine Welt. Ein Klima. Für globale Entwicklung und Klimaschutz gemeinsam handeln! Engagieren Sie sich jetzt: www.allianz-entwicklung-klima.de

Zum sechsten Jahrestag von Rana Plaza

Forum Fairer Handel fordert, Unternehmen in die Pflicht zu nehmen

Am 24. April jährt sich die Katastrophe von Rana Plaza zum sechsten Mal. Aus diesem Anlass fordert Manuel Blendin, Geschäftsführer des Forum Fairer Handel, die Bundesregierung mit Nachdruck dazu auf, verbindliche menschenrechtliche Sorgfaltspflichten für deutsche Unternehmen entlang ihrer gesamten Lieferkette per Gesetz festzuschreiben:
 
Anlässlich des fünften Jahrestages der Katastrophe von Rana Plaza in 2018 hat das Forum Fairer Handel die Broschüre 'Fokus faire und ökologische Kleidung' herausgegeben. © Forum Fairer Handel e.V.„Auch wenn seit dem Einsturz der Textilfabrik Rana Plaza einige Initiativen, wie etwa das Textilbündnis, in Deutschland angestoßen wurden, bleiben die Arbeits- und Produktionsbedingungen in der Mode- und Textilindustrie insgesamt ungenügend. Damit Menschenrechte in internationalen Lieferketten nachhaltig und umfassend eingehalten werden, braucht es verbindliche Regeln für Unternehmen. Die Abweisung der Klage von pakistanischen Angehörigen und Überlebenden eines Brands in einer Zulieferfabrik des deutschen Textilunternehmen KiK durch das Landgericht Dortmund am 10. Januar 2019 verdeutlicht, dass es eine Regulierungslücke in Deutschland gibt. Deutsche Unternehmen haben die Verantwortung, Menschenrechte in ihren Lieferketten zu achten und müssen dafür haftbar gemacht werden, wenn sie vorhersehbare und vermeidbare Schäden in ihren Produktionsketten nicht beheben. Es ist skandalös, dass Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer eine gesetzliche Regelung als „Unsinn" bezeichnet. Die Einhaltung von Menschenrechten ist kein Unsinn, sondern sollte selbstverständlich sein. Fair-Handels-Unternehmen zeigen seit mehr als vierzig Jahren, dass es möglich ist, Verantwortung für Mensch und Umwelt in internationalen Lieferketten zu übernehmen. Damit die Missachtung von Menschenrechten im Ausland nicht weiter straffrei bleibt, fordern wir von der Bundesregierung ein Gesetz, dass deutsche Unternehmen dazu verpflichtet, ihrer menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht entlang ihrer gesamten Lieferkette nachzukommen."
 
Hintergrund
Am 24. April 2013 starben bei dem bisher größten Unfall in der internationalen Textilindustrie mehr als eintausend Menschen. „Rana Plaza" ist in der öffentlichen Wahrnehmung zum Synonym für eine Mode- und Textilwirtschaft geworden, die auf Kosten von Menschenrechten und der Umwelt immer schneller immer günstigere Kleidung herstellt. Gleichzeitig hat das Unglück viele Menschen für die schlechten Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie sensibilisiert. Die Nachfrage nach fairer und ökologischer Kleidung ist gewachsen.
 
Service
Anlässlich des fünften Jahrestages der Katastrophe von Rana Plaza in 2018 hat das Forum Fairer Handel die Broschüre „Fokus faire und ökologische Kleidung" herausgegeben. Die Broschüre gibt einen Überblick zum Thema Kleidung aus Fair-Handels-Sicht. Sie ist online erhältlich und kann beim Forum Fairer Handel bestellt werden. 
 
Kontakt: 
Lisa Niklas, Forum Fairer Handel e.V. | presse@forum-fairer-handel.dewww.forum-fairer-handel.de

Lifestyle | Mode & Kosmetik, 17.04.2019
     
Cover des aktuellen Hefts

Habeck Superstar?

forum Nachhaltig Wirtschaften 02/2022 erscheint am 01. Juli. Schwerpunkt: Wirtschaft im Wandel

  • XAAS Everything-as-a-Service
  • Papiertiger mit Potenzial
  • Ausgezeichnete Gesetze
  • Weniger wollen - wie lernt man das?
Weiterlesen...
Kaufen...
Abonnieren...
27
AUG
2022
Green World Tour Nachhaltigkeitsmesse Kiel
Die Vielfalt der Nachhaltigkeit auf einer Messe
24103 Kiel
23
SEP
2022
Globaler Klimastreik
Für eine schnellere und umfassende Klimapolitik
weltweit
Alle Veranstaltungen...

Gemeinsam ist es Klimaschutz

natureOffice nimmt Sie mit auf die Reise durch den Klimakosmos - gleich YouTube-Kanal abonnieren und Baum pflanzen!

Politik

Was unterscheidet Kunst von anderen kulturellen Formen wie Politik und Ökonomie?
Im Rahmen der documenta fordert Christoph Quarch den internationalen Kunstbetrieb auf, sich neu zu definieren
Hier könnte Ihre Werbung stehen! Gerne unterbreiten wir Ihnen ein Angebot

Jetzt auf forum:

Wenn sich die Angst ins Hirn schleicht...

Die LIGANOVA Group integriert Nachhaltigkeits-Startup Spenoki

Ökologisch nachhaltig handeln und gleichzeitig ökonomisch erfolgreich sein

Wahre Preise für gute Leistung

„Alle möchten weg von russischem Erdöl“:

Große Privatanleger*innen-Studie der Deutschen Kreditbank AG (DKB):

Emission der Schweizer TH Mining AG an digitalem Handelsplatz mit tokenisierten THDX-Aktien

Gold verkaufen – das sollte man berücksichtigen

  • Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH
  • Global Nature Fund (GNF)
  • DGNB - Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
  • Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG
  • TourCert gGmbH
  • Telefónica Germany GmbH & Co. OHG
  • PEFC Deutschland e. V.
  • World Future Council. Stimme zukünftiger Generationen
  • B.A.U.M. e.V. - Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften
  • Futouris - Tourismus. Gemeinsam. Zukunftsfähig
  • Nespresso Deutschland GmbH
  • Verka VK Kirchliche Vorsorge VVaG
  • Frankfurt University of Applied Sciences