Wirtschaft | Lieferkette & Produktion, 28.02.2019
Woher stammt mein Hemd?
Verantwortungsvoll produzierte Berufsbekleidung – für jeden nachvollziehbar
Egal ob Sie einkaufen oder Ihren Müll
entsorgen: Nachhaltigkeit und verantwortungsvolles
Handeln spielen eine immer
größere Rolle in unserem Alltag. Da ist es
beinahe schon selbstverständlich, dass
fortschrittliche Unternehmen bei der Bekleidung
ihrer Mitarbeiter nicht nur auf
die Optik, sondern auch auf die Herkunft
achten.
Mit dem sogenannten myGREIFF-Code gewährt
das Bamberger Unternehmen GREIFF
Mode seinen Kunden Transparenz und unterstreicht
gleichzeitig seine Glaubwürdigkeit.
Der Kunde kann mit Hilfe eines Codes,
den er am Etikett seines Kleidungsstücks
findet, individuell nachvollziehen, woher die
Rohstoffe seines GREIFF Produktes stammen
und wo die Produktion stattfand.Natürlich handelt es sich bei der Offenlegung
von Produktionsvorgängen nur um
einen letzten Schritt. Für eine verantwortungsvolle
Herstellung von Berufsbekleidung
sollten zunächst die Grundlagen geschaffen
werden: Nachhaltige Rohstoffe müssen ausgewählt
werden und angemessene Sozialstandards
entlang der Lieferkette müssen
gewährleistet sein.
Nachhaltige Rohstoffe
GREIFF Mode setzt bei der Herstellung seiner
Berufsbekleidung zunehmend auf faire
und nachhaltige Baumwolle. So wird bei
zahlreichen Modellen der GASTRO MODA
Kollektion 100 Prozent Fairtrade-zertifizierte
Baumwolle eingesetzt. In der neuen CORPORATE
WEAR Kollektion sind Shirts aus 100
Prozent Biobaumwolle zu finden. Mit dem
Start der neuen Kollektionen 2019/20 führt
der Hersteller außerdem einige Modelle
aus recycelten Materialien ein. Während
bei GASTRO MODA Fasern aus recycelten
PET-Flaschen (post consumer waste) verarbeitet
werden, wird bei CORPORATE
WEAR auf recycelte Fasern (pre consumer
waste) gesetzt.
Angemessene Sozialstandards
Eine zentrale Rolle spielen natürlich auch
die Arbeitsbedingungen in den Produktionsbetrieben.
Um die Einhaltung der weltweit
anerkannten ILO-Kernarbeitsnormen gewährleisten
zu können, führt GREIFF in
Zusammenarbeit mit der Fair Wear Foundation
regelmäßige Kontrollen durch. Um
die Sozialbedingungen über die Standards
hinaus kontinuierlich zu verbessern, finden
Workshops in den Produktionsbetrieben
statt. GREIFF ist seit März 2015 Mitglied der
Fair Wear Foundation.
Durch den Beitritt zum Bündnis für nachhaltige
Textilien im Juni 2015 hat sich
GREIFF außerdem dazu verpflichtet, sich
regelmäßig neue Ziele zu sozialen, ökologischen
und ökonomischen Verbesserungen
in der Textillieferkette zu setzen und diese
zu verfolgen.GREIFF bietet als einer der führenden Hersteller
von Berufsbekleidung hochwertige
und verantwortungsvoll produzierte Corporate
Fashion für die Dienstleistungsbranche,
Hotellerie und Gastronomie.
www.greiff.de
www.greiff.de
Dieser Artikel ist in forum Nachhaltig Wirtschaften 01/2019 - Time to eat the dog erschienen.
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