Der Klimawandel ist ein „Desaster“ für Afrika

In Afrika zeigen sich Licht und Schatten der globalen Entwicklung. forum besucht gegenwärtig Uganda und Äthiopien und bereitet ein Afrika Special vor

Afrika trägt zur globalen Erwärmung 'nicht viel bei' und doch wird der Klimawandel dramatische Folgen für diesen 'unschuldigen' Kontinent haben. António Guterres © UNAus Sicht des Generalsekretärs der Vereinten Nationen (UN) António Guterres, könnte die Welt den Kampf gegen den Klimawandel verlieren – mit desaströsen Folgen für viele Gebiete auf dem Planeten – allen voran für Afrika. Denn dort werden die Folgen weitaus größer und dramatischer sein als anderswo. Obwohl der Süden zur globalen Erwärmung „nicht viel beiträgt", könnte der Klimawandel „ein Desaster" für den Kontinent sein. Aufgrund der verheerenden Folgen werde Afrika einen „höheren Preis" zu zahlen haben, sagte Guterres am vorletzten Samstag bei einem Treffen in Addis Abeba vor einem Gipfel der Afrikanischen Union. Vor diesem Hintergrund forderte der UN Generalsekretär mehr politischen Willen zu Ausgleichszahlungen und finanziellen Investitionen an.
 
Frieden ist die wichtigste Basis 
Doch es gibt auch gute Nachrichten: Die Friedensfortschritte im Südsudan sowie im Konflikt zwischen Äthiopien und Eritrea sind aus meiner Sicht Signale der Hoffnung. Ich hoffe deswegen, dass Afrika ein Beispiel dafür wird, dass es möglich ist, Konflikte zu lösen und zu verhindern und noch mehr, dass junge Menschen im globalen Süden ihre Kraft und Kreativität einsetzen, um die gewaltigen Herausforderungen anzugehen.

Als Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hat Gerd Müller die politische Bedeutung Afrikas auch für unsere Zukunft in Europa erkannt. © Fritz LietschWenn sich der Geist des Friedens, der Kreativität und des Entrepreneurships für die Lösung anstehender Problem wie etwa Klimawandel, Umweltverschmutzung, Ressourcenraubbau in Afrika und dem Rest der Welt ausbreitet, dann besteht Hoffnung für unseren Planeten.

Mehr dazu in der forum Ausgabe 2/2019 – Erscheinungstermin Mai 2019. Darunter auch ein Interview mit Entwicklungs-Minister Gerd Müller.

Bitte senden Sie uns dazu gerne auch Ihre Berichte und Projekte.
Fritz Lietsch

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