66 seconds for the future - forum zeigt Zukunftsgestalter:innen und Nachhaltigkeitspionier:innen

CSR-Tag 2018 beleuchtet Megatrend Digitalisierung

Think Sustainable - Act Digital: Digitalisierung für eine lebenswerte Zukunft einsetzen

300 TeilnehmerInnen diskutierten bei 13. Ausgabe des renommierten CSR-Unternehmenskongresses Chancen und Gefahren der Digitalisierung für Nachhaltigkeit

Chefredakteur Fritz Lietsch ist für forum vor Ort in St. Pölten. Mehr zum Thema Digitalisierung und Nachhaltigkeit lesen Sie im B.A.U.M.-Jahrbuch 2017
Unter dem Motto: „Think Sustainable - Act Digital: Digitalisierung für eine lebenswerte Zukunft einsetzen" widmete sich respACT – austrian business council for sustainable development in Kooperation mit dem Land Niederösterreich beim diesjährigen CSR-Tag in St. Pölten dem Spannungsfeld Digitalisierung & Nachhaltigkeit.

Digitalisierung zur Erreichung von Nachhaltigkeitszielen verantwortungsvoll einsetzen
 Durch Digitalisierung entwickeln und wandeln sich sowohl unsere Arbeitswelt als auch bestehende Wirtschaftssysteme immer schneller. Das Wissen über digitale Technologien und deren Nutzungsmöglichkeiten ist daher auch für das unternehmerische Nachhaltigkeitsmanagement unabkömmlich. „Wir hier in Niederösterreich sehen den digitalen Wandel als große Chance, die wir auch nützen, um neue Ansätze im nachhaltigen Wirtschaften zu setzen. Das digitale Zeitalter funktioniert nur, wenn neue zukunftsweisende Wege beschritten werden. Nutzen wir diesen Tag gemeinsam, um uns über die Möglichkeiten dieser beiden Welten auszutauschen", so Petra Bohuslav, Niederösterreichs Wirtschaftslandesrätin in ihren Eröffnungsworten.
 
Innere Kraft im digitalen Tornado aktivieren
Mariana Kühnel (Stv. Generalsekretärin WKÖ), Herbert Schlossnikl (respACT-Vorstand & Geschäftsführer Vöslauer Mineralwasser GmbH), Ursula Simacek (respACT-Präsidentin & CEO SIMACEK Facility Management Group), Daniela Knieling (respACT-Geschäftsführung), Petra Bohuslav (NÖ Wirtschaftslandesrätin), Nicole Brandes (Keynote CSR-Tag 2018) © Gebrüder Pixel / www.gebruederpixel.atKeynote-Speaker Nicole Brandes (Internationaler Managementcoach und Partnerin des Zukunftsinstituts) zeigte in ihrem Vortrag auf, wie Menschen ihre Gestaltungsfähigkeit für die Zukunft in Zeiten des digitalen Wandels und des rasanten technologischen Fortschritts bewahren können: „Technologie bringt uns fantastische Möglichkeiten, aber sie bringt auch Stress. Zukunft und Nachhaltigkeit zu gestalten beginnt an einem Ort: Bei uns selbst. Um im digitalen Tornado mehr Einfluss zu haben, Menschen besser zu erreichen und in unserer Kraft zu bleiben, müssen wir uns nicht nur in unseren digitalen sondern auch in unseren menschlichen Fähigkeiten weiter entwickeln."

Potenzial der Digitalisierung für SDGs
Kann die Digitalisierung das Instrument für eine lebenswerte Zukunft und für die Erreichung der UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) sein? Dieser Frage stellte sich ein renommiertes ExpertInnenpanel unter Moderation von Fred Luks (Nachhaltigkeitsexperte & Publizist). Neben Nicole Brandes als Management Coach, brachten Vivian Frick (Institut für ökologische Wirtschaftsforschung Berlin) und René Schmidpeter (Cologne Business School) die wissenschaftliche Perspektive ein, während Lena Gansterer (Impact Hub Vienna) Aspekte aus Sicht von Social Entrepreneurship in die Diskussion miteinfließen ließ. Herbert Schlossnikl, Geschäftsführer der Vöslauer Mineralwasser GmbH, respACT-Vorstandsmitglied und respACT-Landeskoordinator für Niederösterreich, betonte am ExpertInnenpanel die Notwendigkeit, sich auch im Nachhaltigkeitsmanagement mit technologischen Neuerungen auseinanderzusetzen: „Unternehmen, welche die großen, gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit, wie etwa Klimaschutz oder Kreislaufwirtschaft, mit digitalen Lösungen verknüpfen, sind am Puls der Zeit. Dadurch entstehen große Chancen für die Erreichung von Nachhaltigkeitszielen. Es gilt, den digitalen Wandel verantwortungsvoll zu nutzen."
 
8 Sessions – 40 Speaker – 300 TeilnehmerInnen
Am Nachmittag konnten die 300 TeilnehmerInnen aus einer Vielzahl an vertiefenden Sessions auswählen, sich mit KollegInnen austauschen und ihr Wissen erweitern. Rund 40 ExpertInnen aus dem In- und Ausland referierten u.a. zu Themen wie Vereinbarkeit von Familie und Beruf, neuen Geschäftsmodellen, gesellschaftliche Partizipation oder Nachhaltigkeit in der Wertschöpfungskette und beleuchteten diese in Zusammenhang mit dem digitalen Wandel. Als zusätzlichen Programmpunkt bot der Gastgeber Land Niederösterreich geführte Touren über dessen Initiativen zu Digitalisierung und CSR durch das Landhausviertel an.
 
Der jährlich von respACT organisierte Kongress zählt zu den wichtigsten österreichischen Veranstaltungen zum Thema Corporate Social Responsibility & Nachhaltige Entwicklung und wurde im Jahr 2018 erneut als Green Meeting nach der Richtlinie des Österreichischen Umweltzeichens abgehalten. Daniela Knieling, Geschäftsführerin von respACT, fasst abschließend zusammen: „Der CSR-Tag 2018 zeigt auf, wie wesentlich die Auseinandersetzung mit kommenden Technologien zur Bewältigung gegenwärtiger Herausforderungen und zur Schaffung von Zukunftsfähigkeit ist. Mit Fachtagungen wie dieser setzt respACT – die Plattform für nachhaltiges Wirtschaften – eine starke Agenda und unterstützt Unternehmen österreichweit darin, ihre Nachhaltigkeitsziele eigenverantwortlich zu erreichen."

Sponsoren respACT bedankt sich bei allen Sponsoren, Förderern und Unterstützern des CSR-Tags 2018. Ein großer Dank gilt dem Hauptsponsor Land Niederösterreich, dem Premium-Sponsor Familie und Beruf Management GmbH, sowie den Co-Sponsoren Mondi AG, VBV – Vorsorgekasse AG und Verbund AG.

Über respACT
respACT – austrian business council for sustainable development ist Österreichs führende Unternehmensplattform zu Corporate Social Responsibility (CSR) und Nachhaltiger Entwicklung. Der Verein unterstützt seine zurzeit rund 300 Mitgliedsunternehmen dabei, ökologische und soziale Ziele ökonomisch und eigenverantwortlich zu erreichen. www.respact.at
 
Die globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs)
Die Sustainable Development Goals (SDGs) sind der weltweite Zielrahmen für Nachhaltige Entwicklung.
17 konkrete Ziele adressieren die größten Herausforderungen unserer Zeit. Die 193 Staaten der Vereinten Nationen, darunter auch Österreich, bekennen sich zur Umsetzung dieser Ziele bis 2030. respACT ist Koordinierungsstelle des Global Compact Netzwerkes Österreich und setzt sich für die nationale Umsetzung der Sustainable Development Goals (SDGs) ein. www.respact.at/sdgs

Kontakt: respACT - austrian business council for sustainable development


     
        
Cover des aktuellen Hefts

Zukunft braucht Frieden

forum 02/2026

  • Militär & Märkte
  • Grüner Wasserstoff
  • Moorschutz als Invest
  • ESG loves KI
Weiterlesen...
Kaufen...
Abonnieren...
20
MÄR
2026
Erneuerbare - rund um die Uhr (nutzen)
33. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Solar-Initiativen (ABSI)
84524 Neuötting
21
APR
2026
Sustainable Economy Summit
Rückenwind für die Wirtschaft der Zukunft
10117 Berlin
08
JUN
2026
SuperReturn Energy Transition - Ticket discount for forum readers!
Powering progress. Investing in the future of energy.
10789 Berlin
Alle Veranstaltungen...
forum goes international! Download the international edition for forum free of charge.
Anzeige

Professionelle Klimabilanz, einfach selbst gemacht

Einfache Klimabilanzierung und glaubhafte Nachhaltigkeitskommunikation gemäß GHG-Protocol

Megatrends

Mut und Zuversicht im neuen Jahr
Christoph Quarch identifiziert Wohlwollen und Freundlichkeit als Voraussetzung für Beherztheit und Courage
B.A.U.M. Insights
Lassen Sie sich begeistern von einem Buch, das Hoffnung macht.

Jetzt auf forum:

Die Chance der Krise

Auftakt mit Strahlkraft - Let's talk about Cotton

3-phasiges Solar- und Speichersystem der nächsten Generation mit integrierter Ersatzstromfunktion

Warum Recycling allein nicht reicht

Sondervermögen: Das 11 Milliarden-Potenzial des Klima- und Transformationsfonds (KTF)

Nachhaltig Ostern feiern

Klimaziele 2030 und 2040 werden deutlich verfehlt

Vertane Chance für mehr Menschenrechtsschutz in globalen Lieferketten

  • Global Nature Fund (GNF)
  • circulee GmbH
  • BAUM e.V. - Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften
  • Protect the Planet. Gesellschaft für ökologischen Aufbruch gGmbH
  • World Future Council. Stimme zukünftiger Generationen
  • NOW Partners Foundation
  • ZamWirken e.V.
  • WWF Deutschland
  • SUSTAYNR GmbH
  • Engagement Global gGmbH
  • DGNB - Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
  • Futouris - Tourismus. Gemeinsam. Zukunftsfähig
  • Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG
  • TÜV SÜD Akademie
  • Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V. (BNW)