Innovationsforum Energie. Dekarbonisierung | Dezentralisierung | Digitalisierung | Wertschöpfung. Zürich, 2.-3. Juni 2022

Braunkohle-Ausstieg spart jährlich fast 28 Milliarden Euro

Vor allem die Braunkohleverstromung zieht enorme klima- und gesundheitsschädliche Folgekosten nach sich

Durch einen schnellen Braunkohleausstieg in Deutschland ließen sich jährlich 27,9 Milliarden Euro für Schäden und Zusatzkosten vermeiden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag des Ökoenergieanbieters Greenpeace Energy. Für die Untersuchung haben die Experten des FÖS neben den Stromgestehungskosten auch die Kosten erfasst, die durch Klima- und Gesundheitsschäden sowie durch Subventionen und staatliche Vergünstigungen entstehen.
 
Neue Studie zeigt: Braunkohle-Ausstieg spart jährlich fast 28 Milliarden Euro. © Greenpeace Energy„Die Studie entlarvt die angeblich so billige Braunkohle als eine der teuersten Formen der Stromerzeugung überhaupt", kommentiert Janne Andresen von Greenpeace Energy. „Ein möglichst schneller Abschied von der Braunkohleverstromung ist deshalb nicht nur unabdingbar, damit Deutschland seine Klimaziele erreichen kann. Er ist auch ein Gebot der wirtschaftlichen Vernunft." Die Studie liefert damit neue Erkenntnisse, die für die Kohlekommission von höchstem Interesse sein könnten. Das Gremium soll morgen seine Arbeit aufnehmen.
 
„Die Stromproduktion in Braunkohlekraftwerken ist zwar für sich betrachtet noch recht günstig", erläutert Rupert Wronski vom FÖS. „Erneuerbare Energien wie Wasser, Wind und Sonne sind inzwischen jedoch beim gleichen Preisniveau angelangt. Vor allem aber zieht die Braunkohleverstromung enorme klima- und gesundheitsschädliche Folgekosten nach sich." Den Löwenanteil machen dabei die Klimaschäden aus, die sich laut FÖS auf 23,2 Milliarden Euro jährlich belaufen. Durch die Braunkohle verursachte Gesundheitsschäden kosteten die Bürgerinnen und Bürger circa 3,1 Milliarden Euro. Braunkohle setzt erhebliche Mengen an Schadstoffen wie Quecksilber, Feinstaub und Stickoxid frei. Sie können Atemwegs-, Herz-Kreislauf- sowie neurologische Erkrankungen wie Alzheimer verursachen. Subventionen und staatliche Vergünstigungen für die Braunkohle schlagen mit circa zwei Milliarden Euro jährlich zu Buche.
 
Kontakt:
Mirja Schneemann, Greenpeace Energy eG

Technik | Energie, 25.06.2018
     
Cover des aktuellen Hefts

Was wäre, wenn?

forum Nachhaltig Wirtschaften 01/2022 ist erschienen. Schwerpunkt: Energiewende

  • KI – Künstliche Intelligenz
  • Fahrplan für die Energiewende
  • Monopoly oder: Wer regiert die Welt?
  • Klimaneutral Bauen
Weiterlesen...
Kaufen...
Abonnieren...
02
JUN
2022
Innovationsforum Energie
Dekarbonisierung | Dezentralisierung | Digitalisierung | Wertschöpfung
CH-8006 Zürich
11
JUN
2022
Energy Efficiency Award 2022
Gesucht: Energieeffizienz- und Klimaschutzprojekte
international
25
JUN
2022
Großdemonstration zum G7-Gipfel in München
Klimakrise, Artensterben, Ungleichheit: Gerecht geht anders!
80336 München
Alle Veranstaltungen...

Gemeinsam ist es Klimaschutz

natureOffice nimmt Sie mit auf die Reise durch den Klimakosmos - gleich YouTube-Kanal abonnieren und Baum pflanzen!

Politik

Für welche Freiheit würden wir kämpfen?
Christoph Quarch plädiert dafür, sich als Antwort auf den Krieg für politische Freiheit, Gerechtigkeit, Mitbestimmung und Demokratie stark zu machen.
Deutscher Nachhaltigkeitspreis
B.A.U.M. Insights

Jetzt auf forum:

Frankfurter Studentin unterstützt Stiftung Innovation in der Hochschullehre

Designwettbewerb Mythisches Griechenland unterstützt Meeresschutzgebiet

Internationaler Tag der Artenvielfalt

Nachhaltige Transformation in unsicheren Zeiten

Nachhaltige Lernerfolge durch E-Learning

Frieden schaffen mit oder ohne Waffen?

Dr. Gerd Müller und 65 Marken als GREEN BRANDS Germany ausgezeichnet

Zèta x Nespresso: ein Schritt nach vorne in der Kreislaufwirtschaft

  • World Future Council. Stimme zukünftiger Generationen
  • Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG
  • Telefónica Germany GmbH & Co. OHG
  • PEFC Deutschland e. V.
  • Global Nature Fund (GNF)
  • Futouris - Tourismus. Gemeinsam. Zukunftsfähig
  • Nespresso Deutschland GmbH
  • Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH
  • Verka VK Kirchliche Vorsorge VVaG
  • DGNB - Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
  • Frankfurt University of Applied Sciences
  • B.A.U.M. e.V. - Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften
  • TourCert gGmbH