Gesellschaft | Pioniere & Visionen, 04.06.2018
Gemeinsam für Nachhaltigkeit
Vorstellung der Wissensplattform Nachhaltigkeit 2030
„Nachhaltigkeit muss konsequenter zur gemeinsamen Sache von Wissenschaft, Gesellschaft und Politik werden", fordert Patrizia Nanz, Co-Vorsitzende der Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030, „an vielen Ecken und Enden gibt es große, wertvolle Anstrengungen. Sie müssen aber noch besser miteinander verknüpft werden, damit nachhaltiger Wandel in, mit und durch Deutschland Wirklichkeit wird." Nanz unterstreicht damit ein zentrales Ergebnis des „Peer Review 2018 zur Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie" – das zentrale, internationale Experten-Gutachten zu den Umsetzungsfortschritten.
Der Bericht wurde heute, 4. Juni, bei der 18. Jahreskonferenz des Rats für Nachhaltige Entwicklung in Berlin vorgestellt. Die Wissenschaftsplattform wird darin als neuer Umsetzungs-Baustein benannt, auf der Konferenz wurde ihre Rolle zudem im Rahmen der Themenforen diskutiert. „Mit unserer Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030", so Nanz, „wollen wir das Zusammenspiel der Anstrengungen aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft mit allen Kräften unterstützen – und Wissenschaft systematisch in politischen Umsetzungsprozessen zur Geltung bringen."
Der Bericht wurde heute, 4. Juni, bei der 18. Jahreskonferenz des Rats für Nachhaltige Entwicklung in Berlin vorgestellt. Die Wissenschaftsplattform wird darin als neuer Umsetzungs-Baustein benannt, auf der Konferenz wurde ihre Rolle zudem im Rahmen der Themenforen diskutiert. „Mit unserer Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030", so Nanz, „wollen wir das Zusammenspiel der Anstrengungen aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft mit allen Kräften unterstützen – und Wissenschaft systematisch in politischen Umsetzungsprozessen zur Geltung bringen." Der Peer Review bestätigt unter anderem der Wissenschaft in Deutschland, dass sie sich ihrer globalen Verantwortung bewusst ist und entsprechende Resultate liefert. Ebenso hebt der Bericht die wertvollen und zahlreichen gesellschaftlichen Initiativen hervor. Eine „Stärkung der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Gesellschaft" sei indes geboten, um „die Fähigkeit der Nachhaltigkeitsstrategie zur Lösung von Problemen zu stärken". Grundlegend ist auch: Die Nachhaltigkeitsarchitektur, also die zentralen institutionellen Gremien zur Strategie-Umsetzung, „erneut in Gang zu bringen und ihrer Arbeitsweise neuen Schwung zu verleihen", so der Bericht. „Auch das", betont Nanz, „unterstützen wir mit der Wissenschaftsplattform als neuer Baustein der Nachhaltigkeitsarchitektur voll und ganz."
Die Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030 wurde im Mai 2017 gegründet und ist systematisch in die Steuerungs-, Dialog und Umsetzungsprozess der Agenda 2030 eingebunden. Ihre Ziele sind die Aktivierung der Wissenschaft für Nachhaltigkeitspolitik und die Intensivierung des Austauschs zwischen Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.
Weitere Infos zur Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030 sowie der Peer Review finden Sie online.
Kontakt: Bastian Strauch, Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030
bastian.strauch@iass-potsdam.de | www.iass-potsdam.de
bastian.strauch@iass-potsdam.de | www.iass-potsdam.de
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