Lifestyle | Sport & Freizeit, Reisen, 25.09.2017
Nachhaltiger Tourismus
Thomas Cook und Futouris starten Initiative für Qualität und Nachhaltigkeit in der Hotellerie in Tunesien
Zusammen mit der Nachhaltigkeitsinitiative Futouris e.V. startet Thomas Cook ein groß angelegtes Förderprogramm zur Stärkung des Tourismus und zur Beschäftigungsförderung in Tunesien. Das Programm besteht aus zwei Projekten, unterteilt in Weiterbildung und Ausbildung. Das Förderprojekt „Weiterbildung", das von September 2017 bis Ende 2018 laufen wird, dreht sich um die Re-Qualifizierung und das Training von Hotelmitarbeitern zur Steigerung der Servicequalität und der Nachhaltigkeit.Parallel dazu starten Thomas Cook und Futouris e.V. zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH eine Entwicklungspartnerschaft. Ziel ist es, die Ausbildung für angehende Hotelfachkräfte in tunesischen Hotelfachschulen und Hotels durch mehr Praxisbezug zu verbessern. Durch den direkten Gästekontakt soll das praxisbezogene Fachwissen besser in die Ausbildung integriert werden, insbesondere unter der Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten im Hotelbetrieb. Das Pilotprojekt ist auf drei Jahre angelegt und wird gefördert durch das develoPPP.de-Programm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).
Die gezielte Ergänzung beider Projekte ermöglicht eine ganzheitliche Förderung der Ausbildung und Weiterbildung von Auszubildenden und Mitarbeitern in den tunesischen Hotels. „Tunesien ist bei unseren Kunden seit vielen Jahren eine beliebte Urlaubsdestination. Auch wir als touristisches Unternehmen fühlen uns dem Land und unseren langjährigen Partnern sehr verbunden. Die Förderung der Menschen, die dort leben und arbeiten, liegt mir daher besonders am Herzen", sagt Stefanie Berk, Vorsitzende der Geschäftsführung Thomas Cook Central Europe & East. „Mit den Projekten möchten wir den Hotelangestellten eine qualifizierte Aus- und Weiterbildung ermöglichen und damit bessere Zukunftsperspektiven in ihrem Land bieten", so Berk weiter.
„Eine grundlegende Verbesserung der Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Entwicklung durch die Kooperation zwischen Tourismuswirtschaft und Entwicklungszusammenarbeit trägt unmittelbar dazu bei, die touristische Qualität einer Region zu steigern und dadurch langfristige Beschäftigungsmöglichkeiten zu sichern. Ich freue mich daher über das gemeinsame Vorgehen zur Förderung der MENA-Region", so Hasso von Düring, Vorstandsvorsitzender Futouris e.V.
An dem aus vier Phasen bestehenden Förderprojekt „Weiterbildung" nehmen zunächst sechs Hotels in den touristischen Zonen von Hammamet und Djerba teil, darunter auch die Thomas Cook-eigenen Sentido Hotels & Resorts. Zur Ermittlung des Qualifizierungsbedarfs finden im ersten Schritt Dialog-Workshops mit Hotelführungskräften und -mitarbeitern der teilnehmenden Hotels statt sowie weitere Workshops mit Interessensvertretern, beispielsweise des tunesischen Hotelverbands FTH, und Experten von Thomas Cook.
Ab Frühjahr 2018 werden die Hotelmitarbeiter in der dritten Phase im Rahmen des Trainingsprogramms in den Betrieben weitergebildet. Mögliche Weiterentwicklungen und Verbesserungen des Weiterbildungsprogramms werden in der vierten Phase in die Trainingsunterlagen eingearbeitet. Es ist geplant, das Programm auf 15 weitere Hotels auszurollen.
Nach Ablauf der Gesamtprojektlaufzeit werden Thomas Cook und Futouris e.V. sämtliche erzielte Ergebnisse sowie die entwickelten Workshop- und Trainingskonzepte und -materialien der Tourismuswirtschaft zur Verfügung stellen.
Für die Entwicklungspartnerschaft „Ausbildung" wird nach Abschluss der derzeitigen Grundlagenanalyse im Frühjahr 2018 ein praxisorientiertes Ausbildungskonzept entwickelt, das im Sommer 2018 als Pilot an einer Hotelfachschule in Hammamet sowie in teilnehmenden Hotels getestet wird. Eventuell notwendige Optimierungen werden im nächsten Ausbildungszyklus umgesetzt. Ziel des Vorhabens ist es, das Ausbildungskonzept mit verstärktem Praxisbezug auf weitere Hotelfachschulen und Hotels in Sousse und auf Djerba zu erweitern und so eine umfassende Verbesserung zu erreichen.
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