Mit neuem Parlamentsformat zu Ansätzen für gerechtere Gesellschaft
"Ideen gegen Fake News" als Start. Gelungenes 1. Future for All Parlament
Wie können wir gemeinsam zu einer gerechteren und inklusiveren Gesellschaft beitragen und der wachsenden Tendenz zu Spaltung und Abgrenzung entgegenwirken? Future for All Initiative, Allianz Stiftungsforum, WeQ Foundation und Genisis Institut haben sich zusammengetan und ein neuartiges Parlamentsformat initiiert. Dieses "Future for All Parliament", das zu umfassender Teilhabe anstiften will, stellten die Veranstalter am 24. April unter reger Mitwirkung des Publikums vor.
Flankiert durch die von Franz Alt und Peter Spiegel verfasste Grundsatzerklärung "Gerechtigkeit. Zukunft für alle", die zum Auftakt der Veranstaltung präsentiert wurde (hier geht es zum ausführlicheren Artikel), will das "Future for All Parliament" konkrete Lösungsansätze zu den Herausforderungen unserer Zeit unter aktiver Beteiligung unterschiedlichster (zivil)gesellschaftlicher Kräfte entwickeln und zur Umsetzung bringen.
Start mit Ideen gegen Fake News
Erster Parlamentsschwerpunkt war: "Ideen gegen Fake News". Es diskutierten Vertreter*innen der Petitionsplattform change.org, der Initiative "Offene Gesellschaft", der Bundestagsfraktion "Bündnis 90/Die Grünen" und der Newsplattform sonnenseite.com mit engagierten Bürger*innen verschiedener Generationen über die Verantwortung von Journalisten, Plattformbetreibern und dem Publikum, sich gegen F.ake News zu wappnen.
Angeregt von Dutzenden von Wortmeldungen, unterstützt von digitalen Abstimmungstools, entstand eine lebhafte Diskussion unter den gut 250 Anwesenden. Auch schon vor und nach der Veranstaltung mithilfe der Future for All Diskussionsplattform. Die Beiträge reichten vom Pressekodex für digitale Medien, breiter Förderung von Medienkompetenz, digitalen Bildungsplattformen für Leherer und Schüler*innen bis zur Überzeugung, auch wieder mehr "selbst denken!" helfe, sich dem Lügen zu widersetzen.
Ganz wichtig seien Denkräume und Begegnungen mit Andersdenkenden, um jenseits der Macht der Algorithmen den echten Dialog zu suchen und zu führen, da war sich die Mehrheit einig. 85 Prozent des Publikums versprach, sich bei Fortsetzung des Parlaments aktiv einzubringen. "Mehr Teilhabe!" hat also gefruchtet.
Kontakt: GENISIS Institute for Social Innovation and Impact Strategies gemeinnützige GmbH
team@futureforall.net
www.futureforall.net ? www.genisis-institute.org ? www.visionsummit.org ? www.WeQ.works ? www.edu-action.de
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