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Die Welt des Gleitens und Schmierens

Ein Beitrag zur Nachhaltigkeit?

Im forum Interview „Angeschmiert" erklärt Apu Gosalia von der FUCHS PETROLUB SE, wie wichtig Schmierstoffe für ein nachhaltiges Gleiten unserer Wirtschaft sind. Hier finden Sie weitere Informationen zur Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens.

Den Begriff Nachhaltigkeit verbinden wohl die Wenigsten mit Fetten und Ölen. Zu Unrecht denn wenn sie mit höchster Aufmersamkeit auf Ressourceneffizienz, Kreislaufwirtschaft und verträgliche Rohstoffe eingesetzt werden, können sie dazu beitragen, dass weniger Energie verbraucht und die Umwelt geschützt wird. Schmierstoffe sind als Reibungsverminderer, Verschleißschützer und Korrosionsverringerer mittlerweile zu Konstruktionselementen in Automobilen, Maschinen und bei weiteren Anwendungen geworden. Nur die Auswahl des richtigen Schmierstoffs beziehunsweise Schmierungskonzepts sorgt im wahrsten Sinne des Wortes für einen „reibungslosen" und nachhaltigen Betrieb.

Als Vice President Sustainability & Global Competitive Intelligence setzt sich Apu Gosalia für nachhaltige Schmierstoffe ein. © Fuchs Petrolub SE„Schlechtes Öl schmiert nicht, auch wenn noch so viel verbraucht, darum wird billiges Öl stets das teuerste sein" lautete schon das Credo des Firmengründers von FUCHS vor mehr als 85 Jahren. Rückblickend kann festgehalten werden, dass in seinem Satz bereits sehr viel von der heutigen FUCHS-Nachhaltigkeits-DNA steckte, nämlich nicht nur einfach Schmierstoffe zu mischen, sondern qualitativ hochwertige  Produkte mit längerer Lebensdauer herzustellen. Wenn wir bei FUCHS von ökologischer Nachhaltigkeit bei Schmierstoffen sprechen, meinen wir Produktion und Produkt und beziehen so ganzheitliche Fragestellungen ein: Wie viele und welche Ressourcen mit welchem dahinterliegenden Carbon Footprint setzen wir für den Misch- bzw. Kochvorgang unserer Schmieröle und -fette ein? Wie nachhaltig sind die Endprodukte im Einsatz bei unseren Kunden und helfen deren Maschinen länger zu schonen, deren Abfall zu reduzieren, deren Energie zu sparen und deren Emissionen zu verringern?

Wo und wie kommt Nachhaltigkeit bei FUCHS zum Tragen?
  • Energiereduzierung:
    Energieeffizienzprojekt 2014: Identifizierung der größten Einsparungspotenziale durch Isolierung von Lagertanks, Heizraum, Dampf & Kondensat-Rücklaufleitungen. Dadurch jährliche Energieeinsparungen von fast 6 Millionen kWh bei Projektkosten-Payback nach 15 Monate.

  • Wasserreduzierung:
    Mehrfachgebrauch desselben Wassers beim Kühlvorgang während der Fettproduktion und anschließende Verwendung desselben Wassers zur Herstellung von Schmierstoffen mit Wasseranteil.

  • Abfallreduzierung:
    Umstellung der Reinigung von Mischtanks durch vormals Spülöle (= Abfall) auf Reinigung mit Druckluft.

  • Carbon Footprint-Reduzierung:
    Projekt „Zero Carbon Footprint" unter Führung des BMBF – Gewinnung von Wertstoffen aus Abfall („Waste-2-Value"). Für FUCHS liegt der Forschungsschwerpunkt im Bereich funktionelle Additive durch Nutzung des Kohlenstoffs, der in Klärschlämmen, Abwässern und Rauchgas enthalten ist: Suche nach Mikroorganismen, die kohlenstoffreiche Abfälle als Substrate nutzen und zu Enzymen umwandeln sowie Einsatz dieser Enzyme zur Herstellung von Additiven, die in Schmierstoffen verwendet werden.

Weitere Informationen zur Nachhaltigkeitsstrategie von FUCHS PETROLUB SE finden Sie auf der Website und dem Youtube-Kanal des Unternehmens.  
 
Apu Gosalia ist Vice President Sustainability & Global Competitive Intelligence bei der FUCHS PETROLUB SE. Das Unternehmen bekam im Jahr 2016 den Nachhaltigkeitspreis als Deutschlands nachhaltigstes mittelgroßes Unternehmen. | www.fuchs.com


Wirtschaft | Lieferkette & Produktion, 04.04.2017

     
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