66 seconds for the future - forum zeigt Zukunftsgestalter:innen und Nachhaltigkeitspionier:innen

Vom Klima-Notstand der Welt

24.2.2022, 19:00 - 21:00 Uhr, online

Dr. Braun, Hasenkamp, Pizzar, Dr. Mannah: "Warum Menschen vor dem Klima fliehen?!"

Aber das geht doch gar nicht, niemand kann „vor dem Klima fliehen"!!?
Schätzungen der Groundwell-Studie (2021) zufolge werden binnen rd. 30 Jahren 216 Millionen Menschen ihre Heimat verlassen müssen – zumeist innerhalb ihrer Länder –, wenn keine drastischen Maßnahmen gegen die Klimakrise ergriffen werden. Extremwetterereignisse wie Dürren, Wassermangel, Stürme oder Überschwemmungen zwingen Menschen vielerorts in die Flucht; denn wenn ihre Lebensgrundlagen zerstört sind, Nahrung und Lebensräume sich verknappen, bleibt oft kein anderer Ausweg, als die Heimat zu verlassen.
 
Als eine der gravierendsten Folgen der anthropogenen Klimakrise verlieren – heute schon – Millionen von Menschen weltweit ihre Existenzgrundlagen, insbesondere in den Ländern des sog. Globalen Südens. Zu denjenigen, die besonders stark von der Krise betroffen sind, zählen beispielsweise die Bewohner:innen von Inselstaaten in der Karibik und im Pazifik.

Diese bereits stattfindenden Katastrophen, die sich zukünftig noch verstärken werden, und ihre „Klimaflucht-Folgen" werden von uns in den Industrieländern noch weitgehend ignoriert und vor allem mit Abschottung beantwortet. Menschen, die aufgrund der Klimakrise ihre Heimat verlassen müssen, sind nicht von der Genfer Flüchtlingskonvention abgedeckt: Bisher ist es auf internationaler Ebene nicht gelungen, Anerkennung und rechtliche Schutzmechanismen für Klima-Vertriebene zu beschließen. Die Kern-Frage ist, wie wir mit klimabedingten Migration in Zukunft umgehen wollen bzw. müssen und welche Verantwortung wir für diese längst akute Klimakrise, ihre Folgen bei uns und in aller Welt und auch für die Menschen übernehmen, die dadurch zur Migration gezwungen sind. Ignorieren dieser Frage geht nicht länger…

Konzepte zum Umgang mit klimabedingter Migration gibt es durchaus – wie etwa das vom früheren Präsidenten von Kiribati, Anote Tong, geprägte und durchaus nicht unumstrittene Konzept einer „Klimamigration mit Würde". Es setzt auf eine gute Ausbildung der einheimischen Bevölkerung und verfolgt das Ziel einer geregelten und selbstbestimmten Migration der Bevölkerung anstatt überhasteter Flucht ohne Perspektive.

Wir wollen in dieser PtP-Veranstaltung mit einer Vertreterin der Deutschen KlimaStiftung im Klimahaus Bremerhaven, zusammen mit Expert:innen der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen, der Evangel-Luth. Nordkirche Hamburg und einem Referenten aus Haiti im Projekt „KlimaGesichter" die (Rechts-) Lage von sog. „Klimaflüchtlingen" im Kontext einer klimainduzierten Migration und globaler Klimagerechtigkeit diskutieren.
 
Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur kostenlosen Anmeldung finden Sie auf der Webseite von Protect the Planet.

www.protect-the-planet.de/events/

Veranstalter: Protect the Planet mit Partnerorganisationen


     
        
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