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Tipps für nachhaltiges Drucken

Die Digitalisierung hat zwar die Menge des weltweiten Papierverbrauchs deutlich senken können, doch noch immer sind 20 % aller gefällten Bäume auf unseren Papierverbrauch zurückzuführen. Dabei fehlt es im Zeitalter der grünen Energiewende oft nicht am guten Willen, seinen ökologischen Fußabdruck gering zu halten, sondern am nötigen Know-how. 

© Andrea Piacquadio, pexels.comWir geben deshalb Tipps für den sparsamen Umgang mit Papier und Energie. Personen, die in der Freizeit oder am Arbeitsplatz mit einem Drucker zu tun haben, sind regelmäßig überrascht, auf welch vielfältige Weise sich beim Drucken die Umwelt schonen lassen kann. Auch Druckaufträge können energieeffizient gestaltet sein, indem auf ökologische Anbieter gesetzt wird wie: https://voelker-druck.de/

Die Wahl des Papiers
Recycling trägt dazu bei, die begrenzten Ressourcen sparsam zu verwenden. Recyclingpapier ist deshalb immer dem herkömmlichen Papier vorzuziehen, zumal dieses ökologische Papier bei der Herstellung 60 % weniger Energie und 70 % weniger Wasser beansprucht. Das Zertifikat, das auf Papier rein aus Altpapierbeständen hinweist, ist der Blaue Engel. Für dieses Papier spricht auch, dass Kunden mit ihrem Kauf ein Zeichen setzen, denn die Nachfrage entscheidet letztendlich darüber, welche Produkte angeboten werden. Das Recyclingpapier wird außerdem ohne optische Aufheller hergestellt, sodass weniger Chemikalien verwendet werden.

Forste mit Ökosiegel
Mittlerweile können sich Wälder als umweltgerecht zertifizieren lassen. Die beiden Siegel dafür heißen FSC und PEFC. Papier mit einem der beiden Siegel wurde in Wäldern hergestellt, die in puncto Wiederaufforstung, Berücksichtigung des Tierwohls und durch Schutz vor Raubbau besonders nachhaltig sind und darüber hinaus die Interessen der in der Forstwirtschaft beschäftigten Mitarbeiter achten. Das Prinzip ist bei beiden Anbietern das Gleiche. Die Bedingungen, für die das Zertifikat vergeben wird, unterscheiden sich geringfügig voneinander. Die EU weist aber darauf hin, dass beide Gütesiegel in etwa gleichwertig sind.

Ein sich selbst nährender Kreislauf
Einen anderen Ansatz für eine ökologische Nutzung von Papier verficht der Standard Cradle to Cradle (C2C). Das Leitziel ist die Herbeiführung einer konsequenten Kreislaufwirtschaft, bei der alles, was der Natur genommen, ihr wieder zurückgegeben wird. Fünf Kriterien müssen für den Erhalt des Zertifikats erfüllt werden: Kreislauffähigkeit, gesunder Baumbestand, Verwendung erneuerbarer Energien, schonender Umgang mit Wasser und soziale Gerechtigkeit. Das Gütesiegel wird abgestuft vergeben, und zwar aufsteigend von Basic, Bronze, Silber bis zu Gold und Platin.

Umweltschutz bei den Druckfarben
Ökologische Farben kommen ohne Mineralöle und Kobalt aus, was Industrieemissionen einspart und unsere begrenzten Ressourcen schont. Stattdessen basieren die Farben auf pflanzlichen Ölen, Harzen und organischen Pigmenten. Es wird nur das verwendet, was die Natur ohnehin hergibt. Bei ökologischen Farben haben die Hersteller außerdem schon den Prozess der Wiederverwertung berücksichtigt, sodass sich die Farben beim Recycling problemlos vom Papier lösen lassen.

Wahl des Druckers
Grundsätzlich verbrauchen moderne Geräte weniger Strom als ältere Drucker. Bei den Energieeffizienzklassen gelten seit dem 1. März 2021 strengere Kriterien und die Skala veränderte sich von A+++ bis F auf A bis G. Für einen ökologischen Stromverbrauch bürgen die Zertifikate Blauer Engel und Energy Stars. Nützlich sind zudem Sonderfunktionen wie ein Sparmodus und ein Tintentank, um seine Patronen selbst auffüllen zu können und nicht ständig neue kaufen zu müssen. Im Vergleich zwischen den Technologien ist zu beachten, dass der traditionelle Tintenstrahldrucker um 85 % energieeffizienter ist. Er verbraucht nämlich viel weniger Energie und muss sich nicht bei jedem Druckvorgang aufheizen.

Umwelt schonen beim Druckvorgang
Beim Drucken selbst gibt es schließlich weitere Möglichkeiten, um Papier und Energie zu sparen. Zunächst ist weniger mehr und jeder einzelne Druck sollte danach geprüft werden, ob er wirklich notwendig ist. Wenn gedruckt wird, sollte konsequent auf Doppeldruck gesetzt werden. Je kleiner die Schrift ist, desto besser ist dies für die Umwelt, auch wenn hier Interessenskonflikte zwischen Lesern mit vielleicht nicht mehr allzu guten Augen und dem Umweltschutz mitspielen. Auch schmale Ränder helfen dabei, den Umfang eines Blattes bestmöglich auszunutzen. Nutzen mehrere Parteien im Haus einen Drucker, sollte ein Gruppendrucker ausreichen, um alle Seiten zufriedenzustellen.  


     
        
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