Nachhaltiger Klimaschutz für Mensch und Natur im westafrikanischen Togo

dieUmweltDruckerei spendet Wasserfilter für natureOffice-Projekt

dieUmweltDruckerei aus Hannover kompensiert ihre CO2-Emissionen durch ein Klimaschutzprojekt in Togo. Ihre Partnerin vor Ort ist die natureOffice, die kürzlich die UmweltDrucker über das größte ungelöste Problem des Projektes informierte: die regionale Versorgung der Bevölkerung mit sauberem Trinkwasser!Es werden dringend Wasserfilter benötigt, die das verschmutze Seewasser reinigen, das bisher als Trinkwasserquelle dient.
 
Wenn Brunnen austrocknen, bleibt oft nur noch das Graben. © natureOfficeDas Problem: die Trinkwasserversorgung
Das betreffende Klimaschutzprojekt in Togo kümmert sich primär um die regionale Aufforstung, fördert Bildungsprojekte und setzt Infrastrukturmaßnahmen um. Ein Problem bleibt das aride Klima der Region. Die negativen Auswirkungen der Trockenheit liegen auf der Hand: landwirtschaftliche Bewässerung und vor allem die nachhaltige Versorgung der Bevölkerung mit sauberem Trinkwasser. Bisherige Brunnenbohrungen lieferten nur begrenzt Wasser und die Reserven sind inzwischen aufgebraucht. Nachbohren ist systembedingt leider nicht möglich. Aus dieser Not heraus hat natureoffice im vergangenen Jahr einen See ausgebaggert und die Deichwände verstärkt. Problematisch bleibt die schlechte Wasserqualität des Sees, der mit krankheitserregenden Keimen versetzt ist.
 
Die Lösung: der Wasserfilter Paul
Die nachhaltige Lösung des Wasserproblems liefert das Institut für Wasser, Abfall, Umwelt des Fachbereichs Bauingenieur-und Umweltingenieurwesen der Universität Kassel unter Leitung von Prof. Dr. Frechen. Der Fachbereich entwickelte den Prototypen des Wasserfilters Paul. Er ermöglicht eine regionale Grundversorgung mit Trinkwasser, indem verseuchtes Oberflächenwasser aufbereitet wird. Ein ideales Konzept, um aus dem verschmutzen Seewasser in Togo sauberes Trinkwasser für die Bevölkerung zu gewinnen.
 
Vorfreude in Togo im Projektgebiet Fokpo. © natureOfficeDer Effekt: sauberes Trinkwasser
Die Filteranlage wird über einen höher liegenden Rohwassertank gespeist und ist in der Lage, pro Tag bis zu 1.500 Liter gefiltertes und nahezu keimfreies Trinkwasser zu liefern. Das Herzstück der Anlage zwischen Roh- und Filterwassertank bildet der Wasserfilter Paul. „Paul enthält einen Membranfilter, der nicht nur Schmutz, sondern auch Bakterien mit einem Wirkungsgrad von über 99,999 % und Viren zu über 99,9 % aus dem Wasser entfernt."
 
Der Beitrag der UmweltDruckerei: Spende und Aufbau
Das Konzept hat die MitarbeiterInnen der UmweltDruckerei ebenso beeindruckt wie überzeugt. Sie spenden daher zwei Paul-Wasserfilter im Wert von über 6.000 Euro an das Projekt in Togo. Anfang August 2018 wird Dr. Kevin Riemer-Schadendorf von der UmweltDruckerei gemeinsam mit dem natureOffice-Projektleiter Andreas Weckwert und seinem Team die beiden Wasserfilter vor Ort aufbauen und in Betrieb nehmen.
 
Kontakt: dieUmweltDruckerei GmbH, Dr. Kevin Riemer-Schadendorf

Umwelt | Wasser & Boden, 23.05.2018
     
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