B.A.U.M.-Jahrbuch: Jetzt kostenlos reinlesen

Rettet die Bienen, stoppt das Artensterben!

ÖDP startet Volksbegehren und fordert ein neues Naturschutzgesetz zum Erhalt der Lebensgrundlagen

Tatort München – eine Biene stürzte genau vor der Wiese ab, auf der Demonstranten in Imkerkleidung auf das Bienensterben aufmerksam machten. Damit soll jetzt Schluss sein, meint die ÖDP und startet ein Volksbegehren, das offene Türen in der Bevölkerung einrennt. Wir waren für unsere Leser beim Auftakt des Volksbegehrens.

Bis zur Landtagswahl will die ÖDP mit ihren Partnern über 200.000 Unterschriften sammeln. © ÖDP
„54 Prozent der Bienen sind bereits bedroht oder ausgestorben – die Naturschutzgesetzgebung braucht eine Aktualisierung und deutliche Ausweitung der Maßnahmen zum Erhalt der Lebensgrundlagen", erklärt Bernhard Suttner von den Initiatoren der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) bei der Pressekonferenz zum Start der Rettungskampagne. Dr. Susanne Renner, Professorin der Biologie an der Universität München, fügt hinzu: „Das Volksbegehren Artenvielfalt ist ein wichtiger Schritt, den ich fachlich und persönlich sehr unterstütze. Unsere sprichwörtlichen Nahrungsketten sind am Zusammenbrechen."
 
Den anwesenden Pressevertretern wurde schnell klar: Insekten, Schmetterlinge und auch Bienen sind unter Überlebensdruck. Das Volksbegehren der ÖDP soll somit ein erster Schritt sein, „um nicht nur die Bienen, sondern auch uns Menschen zu retten!"

Auch Karl Schweisfurth von den Herrmannsdorfer Landwerkstätten sieht massiven Handlungsbedarf: „Seit 1965 sind 65 Prozent aller Vögel verschwunden, der Rückgang bei Schmetterlingen beträgt gar 73 Prozent und 54 Prozent der Bienen sind bedroht. Die Lage ist besorgniserregend – die Politik muss deutlich mehr tun." „Eine vernünftige bäuerliche Land- und Forstwirtschaft ohne Überdüngung, aber mit Zwischenfrüchten, Blühstreifen und naturnahem Waldbau würde deutlich mehr CO2 binden und somit nicht nur zum Arten- sondern auch zum Klimaschutz beitragen", ergänzt Markus Raschke von der NGO "Protect the Planet". 

Der Initiator des Volksbegehrens, Thomas Prudlo von der ÖDP, sieht nun die Bevölkerung gefragt: „Dieses Volksbegehren ist ein erster Schritt, um dem Artensterben etwas entgegenzusetzen. Die Politik der letzten 50 Jahre hat hier versagt. Wir werden mit diesem Volksbegehren so viele Menschen in Bayern mobilisieren, wie nie zuvor!"
 
Bis zur Landtagswahl will die ÖDP mit ihren Partnern über 200.000 Unterschriften sammeln. Der bayerische Wahlkampf verspricht mit diesem Volksbegehren der ÖDP besonders spannend zu werden. Die Partei hat ein klares Ziel: Sie möchte 6 Prozent der Wähler für die Werte Demokratie, Nachhaltigkeit und Ökologie gewinnen.
 
Kontakt: Volksbegehren Artenvielfalt
info@volksbegehren-artenvielfalt.dewww.volksbegehren-artenvielfalt.de

Umwelt | Biodiversität, 21.05.2018

Cover des aktuellen Hefts

Time to eat the dog

forum Nachhaltig Wirtschaften 01/2019

  • Kein Müll!
  • Fridays for the Future
  • Nachhaltigkeit kleidet!
  • Die Insel der Träume
Weiterlesen...
Kaufen...
Abonnieren...
24
MAI
2019
Globaler Klimastreik zur Europawahl
Mach die Europawahl zur Klimawahl!
europaweit


05
JUN
2019
SOLPACK 3.0
Internationale Konferenz für nachhaltige Verpackungen
20457 Hamburg


21
JUN
2019
ERDFEST 2019
Auf dem Weg zu einer neuen kulturellen Allmende
deutschlandweit


Alle Veranstaltungen...

Gemeinsam ist es Klimaschutz

natureOffice nimmt Sie mit auf die Reise durch den Klimakosmos - gleich YouTube-Kanal abonnieren und Baum pflanzen!


Philosoph aus Leidenschaft

Angedacht...
Jenseits von Optimismus und Pessimismus




  • Bayer Aktiengesellschaft
  • DGNB - Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
  • Deutsche Telekom AG
  • VDMA Nachhaltigkeitsinitiative Blue Competence
  • World Future Council. Stimme zukünftiger Generationen
  • PEFC Deutschland e. V.
  • Futouris - Tourismus. Gemeinsam. Zukunftsfähig
  • Alfred Ritter GmbH & Co. KG
  • Global Nature Fund (GNF)
  • SÜDWIND e.V. - Institut für Ökonomie und Ökumene


Bundesweiter Pflanz-Wettbewerb. 1. April bis 31. Juli 2019. Jederzeit anmelden: Alle Flächen, alle Menschen können mitmachen!