Gesellschaft | Pioniere & Visionen, 02.04.2014
Schimpansenforscherin und UN-Friedensbotschafterin Dr. Jane Goodall wird 80
Ihr Engagement reicht vom Schutz der Schimpansen und ihrer Lebensräume über "Community based Conservation" und nachhaltige Entwicklung in Afrika bis hin zu Bildung.
'Wir sind bestimmt die intelligenteste Kreatur, die je auf diesem Planeten herumgelaufen ist, aber ich habe den Eindruck, dass Menschen, die heute Entscheidungen treffen, oftmals nicht mehr fragen, welche Folgen dies für die nachfolgenden Generationen hat', erzählt Goodall bewegend über aktuelle Beobachtungen. Am 3. April 2014 wird die in London geborene Verhaltenforscherin 80 Jahre.
Goodall war die erste Primatenforscherin, die 1964 bei Feldstudien in Tansania beobachtete, dass Schimpansen nicht nur zum Gebrauch von Werkzeugen fähig sind, sondern dass sie Werkzeuge auch selbst herstellen. Mit dieser Entdeckung revolutionierte sie das Bild des Menschen von sich selbst und wurde über Nacht weltberühmt. Die Bilder der langbeinigen, blonden jungen Frau alleine im Dschungel, fotografiert von ihrem ersten Ehemann, dem niederländischen Filmemacher Baron Hugo van Lawick, kamen in den 1960er und 1970er-Jahren über die National Geographic Society in die Wohnzimmer und faszinierten die Menschen rund um den Globus.
Weniger bekannt ist, dass sich Goodalls Aktionsraum und Spektrum seither stark erweitert hat: Vom Schutz der Schimpansen und ihrer Lebensräume über "Community based Conservation" und nachhaltige Entwicklung in Afrika bis hin zu Bildung. 1977 gründete sie das erste Jane Goodall-Institut in den USA, mittlerweile gibt es Institute in 28 Ländern weltweit. 1991 hob sie ihr großes Herzensprojekt in Tansania aus der Taufe, die Kinder- und Jugendinitiative Roots & Shoots, bei der sich mittlerweile in über 130 Ländern zehntausende von jungen Leuten engagieren. Ganz nebenbei veröffentlichte Jane Goodall in den letzten Jahrzehnten zahlreiche Bücher über ihre Liebe zu Schimpansen und zur Umwelt.
Die Wissenschaftlerin und Umweltaktivistin Jane Goodall wurde mit vielen internationalen Preisen geehrt, vom Kyoto-Preis über die "Légion d'Honneur" bis zum "Bambi", sie wurde zur Ritterin geschlagen ("Dame of the British Empire")und 2002 von Kofi Annan zur UN-Friedensbotschafterin berufen.
Jane Goodall setzt sich mit aller Kraft für Tiere, Menschen und die Umwelt ein und sagt über sich selbst: 'Ich bin in England geboren, arbeite in Afrika und lebe in Flugzeugen.' Denn: Nach wie vor hält sie an 300 Tagen im Jahr Vorträge in aller Welt und versucht, mit ihrem unvergleichlichen Charme und Charisma für ihre Themen zu werben und Menschen zu inspirieren, sich für die Zukunft des Planeten einzusetzen.
Der deutsche Regisseur Lorenz Knauer produzierte unter dem Titel "Jane's Journey" eine viel beachtete Kino-Dokumentation. Dieser Film wird am 2. April um 23.30H im SWR und am 6. April um 21.55H auf 3sat gezeigt.
"Ich möchte vielen Menschen begegnen, die mit mir lachen - denn bei allem Negativen auf dieser Welt: Wir dürfen nie unseren Humor verlieren und nicht verlernen, optimistisch in die Zukunft zu blicken!"
Jane Goodall
Jane Goodall in Deutschland
Das Jane Goodall Institut Deutschland plant für das Jahr 2014 zahlreiche Projekte und Aktivitäten. An Janes Geburtstag, dem 3. April 2014, feiert das deutsche Jane Goodall-Team mit Janes Enkelin und Roots & Shoots-Botschafterin Angel van Lawick und Jane Goodall-Freunden bei einem Picknick im Englischen Garten in München. Im Spätsommer wird ein 'Fest für Jane' in München und in Hamburg in Anwesenheit von Jane Goodall realisiert. Wer Jane Goodall zum Geburtstag eine Freude machen möchte, unterstützt ein Projekt, das ihr persönlich sehr am Herzen liegt: www.janegoodall.de
Rückfragehinweis:
Monica Lieschke
Geschäftsführerin
Jane Goodall Institut Deutschland e.V.
Fallmerayerstrasse 28
80796 München
Tel.: 089 - 66.61.03.27
Fax: 089 - 66.61.03.28
Mobile: 0176 - 48.66.28.71
E-Mail: monica.lieschke@janegoodall.de
www.janegoodall.de
Goodall war die erste Primatenforscherin, die 1964 bei Feldstudien in Tansania beobachtete, dass Schimpansen nicht nur zum Gebrauch von Werkzeugen fähig sind, sondern dass sie Werkzeuge auch selbst herstellen. Mit dieser Entdeckung revolutionierte sie das Bild des Menschen von sich selbst und wurde über Nacht weltberühmt. Die Bilder der langbeinigen, blonden jungen Frau alleine im Dschungel, fotografiert von ihrem ersten Ehemann, dem niederländischen Filmemacher Baron Hugo van Lawick, kamen in den 1960er und 1970er-Jahren über die National Geographic Society in die Wohnzimmer und faszinierten die Menschen rund um den Globus. Weniger bekannt ist, dass sich Goodalls Aktionsraum und Spektrum seither stark erweitert hat: Vom Schutz der Schimpansen und ihrer Lebensräume über "Community based Conservation" und nachhaltige Entwicklung in Afrika bis hin zu Bildung. 1977 gründete sie das erste Jane Goodall-Institut in den USA, mittlerweile gibt es Institute in 28 Ländern weltweit. 1991 hob sie ihr großes Herzensprojekt in Tansania aus der Taufe, die Kinder- und Jugendinitiative Roots & Shoots, bei der sich mittlerweile in über 130 Ländern zehntausende von jungen Leuten engagieren. Ganz nebenbei veröffentlichte Jane Goodall in den letzten Jahrzehnten zahlreiche Bücher über ihre Liebe zu Schimpansen und zur Umwelt.
Die Wissenschaftlerin und Umweltaktivistin Jane Goodall wurde mit vielen internationalen Preisen geehrt, vom Kyoto-Preis über die "Légion d'Honneur" bis zum "Bambi", sie wurde zur Ritterin geschlagen ("Dame of the British Empire")und 2002 von Kofi Annan zur UN-Friedensbotschafterin berufen.
Jane Goodall setzt sich mit aller Kraft für Tiere, Menschen und die Umwelt ein und sagt über sich selbst: 'Ich bin in England geboren, arbeite in Afrika und lebe in Flugzeugen.' Denn: Nach wie vor hält sie an 300 Tagen im Jahr Vorträge in aller Welt und versucht, mit ihrem unvergleichlichen Charme und Charisma für ihre Themen zu werben und Menschen zu inspirieren, sich für die Zukunft des Planeten einzusetzen.
Der deutsche Regisseur Lorenz Knauer produzierte unter dem Titel "Jane's Journey" eine viel beachtete Kino-Dokumentation. Dieser Film wird am 2. April um 23.30H im SWR und am 6. April um 21.55H auf 3sat gezeigt.
"Ich möchte vielen Menschen begegnen, die mit mir lachen - denn bei allem Negativen auf dieser Welt: Wir dürfen nie unseren Humor verlieren und nicht verlernen, optimistisch in die Zukunft zu blicken!"
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E-Mail: monica.lieschke@janegoodall.de
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