Lifestyle | Sport & Freizeit, Reisen, 13.05.2014
Abfallflut in Bundesligastadien stoppen
Immer mehr Fußballbundesligisten setzen auf Wegwerfbecher zum Getränkeausschank - Deutsche Umwelthilfe fordert Vereine und Städte zur Nutzung von Mehrwegbechern auf
Die deutsche Fußballbundesliga hat ein Abfallproblem. Allein in der am vergangenen Samstag abgeschlossenen Saison 2013/2014 wurden über zehn Millionen Einweg-Plastikbecher verbraucht. Der Trend beim Umstieg von Mehrweg- auf Einwegbecher hat damit einen bedauerlichen Höhepunkt erreicht, wie eine aktuelle Umfrage der Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) unter allen Vereinen der Ersten und Zweiten Fußballbundesliga ergab. Die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation fordert Bundesligisten, Stadtverwaltungen und Stadion-Caterer auf, in der nächsten Saison umweltfreundliche Mehrwegbecher einzusetzen, um die Abfallberge wieder schrumpfen zu lassen.
"Spiele in der Fußballbundesliga haben ganz erhebliche Umweltauswirkungen. Deshalb ist es inakzeptabel, wenn Vereine ohne Not unökologische Einwegbecher einsetzen. Dass Mehrweg hervorragend funktioniert, zeigt die problemfreie Nutzung in rund der Hälfte aller Bundesligastadien", sagt der DUH-Bundeschgeschäftsführer Jürgen Resch. Mehrwegbecher sind die beste Lösung, um Abfälle, Energie und CO2-Emissionen einzusparen. Sie lassen sich viele Male wieder befüllen und sind schon nach fünfmaliger Nutzung umweltfreundlicher als Einwegbecher.
In der Saison 2013/2014 besuchten über 31 Millionen Fußballbegeisterte die Spiele der Ersten und Zweiten Bundesliga. Aufgrund der stetig wachsenden Fanzahlen wachse auch die Verantwortung der Vereine für den Umweltschutz, betont der DUH-Bereichsleiter für Kreislaufwirtschaft Thomas Fischer: "Die Umweltauswirkungen der regelmäßig stattfinden Großveranstaltungen nehmen immer größere Ausmaße an. Aber die Abfallberge nach Ligaspielen sollen kleiner und nicht größer werden. Für Vereine, die es mit dem Umweltschutz ernst meinen, können für den Getränkeausschank deshalb nur Mehrwegbecher in Frage kommen."
Von der Einweglobby als besonders umweltfreundlich angepriesene Einwegbecher aus dem Biokunststoff Polylactid (PLA) sind keine Alternative zu Mehrwegbechern und erweisen sich bei genauerer Betrachtung als Luftnummer. "PLA-Becher sind ähnlich umweltschädlich wie gewöhnliche Einwegbecher auf Basis von Rohöl. Der Anbau und die Verarbeitung von Pflanzen für Biokunststoff, belasten Gewässer und Böden. In aller Regel werden die PLA-Becher nicht kompostiert, sondern einfach verbrannt. Dadurch werden wertvolle Rohstoffe vergeudet", sagt Fischer. Fußballvereine, die PLA-Becher aus Umweltschutzgründen einsetzen, gefährden ihre Glaubwürdigkeit.
Ein ausführlicher Vergleich von Einweg- und Mehrwegbechern bei Großveranstaltungen sowie eine Übersicht der eingesetzten Bechersysteme in Bundesligastadien stehen zum Download bereit.
"Spiele in der Fußballbundesliga haben ganz erhebliche Umweltauswirkungen. Deshalb ist es inakzeptabel, wenn Vereine ohne Not unökologische Einwegbecher einsetzen. Dass Mehrweg hervorragend funktioniert, zeigt die problemfreie Nutzung in rund der Hälfte aller Bundesligastadien", sagt der DUH-Bundeschgeschäftsführer Jürgen Resch. Mehrwegbecher sind die beste Lösung, um Abfälle, Energie und CO2-Emissionen einzusparen. Sie lassen sich viele Male wieder befüllen und sind schon nach fünfmaliger Nutzung umweltfreundlicher als Einwegbecher. In der Saison 2013/2014 besuchten über 31 Millionen Fußballbegeisterte die Spiele der Ersten und Zweiten Bundesliga. Aufgrund der stetig wachsenden Fanzahlen wachse auch die Verantwortung der Vereine für den Umweltschutz, betont der DUH-Bereichsleiter für Kreislaufwirtschaft Thomas Fischer: "Die Umweltauswirkungen der regelmäßig stattfinden Großveranstaltungen nehmen immer größere Ausmaße an. Aber die Abfallberge nach Ligaspielen sollen kleiner und nicht größer werden. Für Vereine, die es mit dem Umweltschutz ernst meinen, können für den Getränkeausschank deshalb nur Mehrwegbecher in Frage kommen."
Von der Einweglobby als besonders umweltfreundlich angepriesene Einwegbecher aus dem Biokunststoff Polylactid (PLA) sind keine Alternative zu Mehrwegbechern und erweisen sich bei genauerer Betrachtung als Luftnummer. "PLA-Becher sind ähnlich umweltschädlich wie gewöhnliche Einwegbecher auf Basis von Rohöl. Der Anbau und die Verarbeitung von Pflanzen für Biokunststoff, belasten Gewässer und Böden. In aller Regel werden die PLA-Becher nicht kompostiert, sondern einfach verbrannt. Dadurch werden wertvolle Rohstoffe vergeudet", sagt Fischer. Fußballvereine, die PLA-Becher aus Umweltschutzgründen einsetzen, gefährden ihre Glaubwürdigkeit.
Ein ausführlicher Vergleich von Einweg- und Mehrwegbechern bei Großveranstaltungen sowie eine Übersicht der eingesetzten Bechersysteme in Bundesligastadien stehen zum Download bereit.
Kontakt:
DUH, Jürgen Resch | resch@duh.de | http://www.duh.de
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