66 seconds for the future - forum zeigt Zukunftsgestalter:innen und Nachhaltigkeitspionier:innen

100 Prozent "Made in Germany"

Büromöbelhersteller mit starken Wurzeln

„Made in Germany" steht als Synonym für Qualität, Zuverlässigkeit, Präzision, Langlebigkeit und meist auch Tradition. Sedus, der international agierende Büromöbelhersteller mit Hauptsitz am Hochrhein, bekennt sich unmissverständlich zu Deutschland als Produktionsstandort.

© Sedus Stoll AGHerkunftsbezeichnungen sind heute im Zuge der Globalisierung umstritten oder gar in Frage gestellt. Die Sedus Stoll AG, Büromöbelhersteller mit Hauptsitz am Hochrhein mit seinen Produktionsstandorten im badischen Dogern und im westfälischen Geseke bekennt sich vor allem deshalb zu dem Gütesiegel „Made in Germany", weil das große Knowhow und die Prozesskontrolle im Hause am besten aufgehoben sind. Aber nicht nur das: Seit über 60 Jahren gehört der sensible Umgang mit Umwelt und Ressourcen zur Philosophie des gesamten Unternehmens und basiert auf der anthroposophischen Grundhaltung des früheren Eigentümerpaares Emma und Christof Stoll und deren Credo „Ökologie und Ökonomie sind keine Gegensätze sondern unverzichtbare Teile eines Ganzen". Mit der GRI­Zertifizierung im Jahr 2011 rückt das Unternehmen, als erstes der Branche, die ganzheitliche Unternehmensbetrachtung noch stärker ins Licht der Öffentlichkeit. Der Mensch steht im Mittelpunkt. Im Sinne der Corporate Social Responsibility (CSR) sind die Mitarbeiter der kostbarste Baustein der Wertschöpfungskette. Transparenz der unternehmerischen Zusammenhänge und der Produktionsprozesse rangieren im Firmenleitbild ganz vorne.

Nachhaltigkeit in der Lieferkette
Interessant und wichtig ist auch die Betrachtung der Nachhaltigkeit in der Lieferkette, die selbstverständlich ebenfalls auf das „Made in Germany" Einfluss nimmt. Den eigenen Anspruch hierfür hat Sedus in einer Lieferantenrichtlinie defi iert. Die größte Herausforderung besteht darin, Lieferanten – mindestens alle zwei Jahre – zu auditieren. Etwa 25 Prozent der Lieferanten decken 90 Prozent der von Sedus konzernweit eingekauften Produktionsmaterialien ab. Dabei werden vor Ort verschiedenste Aspekte untersucht wie Managementsysteme, Qualifikation und Kommunikation, Umwelt­ und Arbeitsschutz, Einhaltung der Menschenrechte, die Maßnahmen zur Verpflichtung zur Nachhaltigkeit, Auftragserfüllungsprozesse und Verbesserungskreisläufe.

Zu den relevanten Herstellungsbereichen, die die hohe Fertigungstiefe bei Sedus ausmachen, zählen unter anderem eigene Entwicklungsabteilungen mit zertifiziertem Testlabor, eine Rohrbiegerei für Gestelle, die Pulverbeschichtung und Galvanik, die Pol­sterei und hochwertige Lederverarbeitung, die große Stuhlendmontage, Formholzherstellung und Furnierverarbeitung sowie eine vollautomatisierte Plattenverarbeitung mit Laserbekantung. Selbstverständlich umfasst das „Made in Germany" bei Sedus nicht nur die reinen Design­ und Produktionsthemen. Das tiefgehende Selbstverständnis in Sachen Ergonomie und die Kompetenz rund um alle Fragen der Büroplanung machen Sedus zu einem verlässlichen Partner.

www.sedus.com


Dieser Artikel ist in forum Nachhaltig Wirtschaften 01/2015 - Grünes Reisen im Trend erschienen.



     
        
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