82 Leistungen. Ein Vertrag. Ein Preis. Transformation as a Service - Planungssicherheit statt Projekte

Potentiale erkennen - Chancen nutzen:

Mobil.Pro.Fit.® eröffnet Hamburger Betrieben Strategien zur Senkung von Luftschadstoffen und Betriebskosten

Passend zum Urteil des Hamburger Verwaltungsgerichts zur möglichst schnellen Einhaltung des Grenzwertes für Stickstoffdioxid bietet Hamburg ein Programm zum betrieblichen Mobilitätsmanagement an, von dem nicht nur die Stadt, ihre Umwelt und damit ihre Bewohner, sondern auch die ansässigen Unternehmen profitieren.

Anfang November forderte das Verwaltungsgericht Hamburg den Senat dazu auf, Anpassungen am Luftreinhalteplan für Hamburg vorzunehmen, um der Überschreitung der EU - Grenzwerte bei der Luftbelastung mit Stickstoffdioxid (NO2) entgegenzuwirken. Während daraufhin erneut Maßnahmen wie die Einrichtung einer Umweltzone, einer City-Maut oder Geschwindigkeitsbegrenzungen auf den Straßen der Stadt in die allgemeine Diskussion geraten, wird in Hamburg ein weitaus praktikablerer und für Wirtschaft und Bürger gleichermaßen profitabler Ansatz angeboten, um unter anderem die Probleme der Luftreinhaltung in den Griff zu bekommen: betriebliches Mobilitätsmanagement.

Am Abend der Bekanntgabe des Gerichtsurteils waren rund 30 interessierte Unternehmen im neuen InnovationsCampus der Handelskammer zu Gast, um sich über das neue Projekt Mobil.Pro.Fit.® zum betrieblichen Mobilitätsmanagement zu informieren. Der Hintergrund: Hamburg ist eine von elf bundesweiten Modellregionen, die vom Bundesdeutschen Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M.) ausgewählt wurden, um in regionalen Netzwerken für nachhaltige Mobilität das Thema Mobilitätsmanagement in Betrieben voranzubringen – mit beachtlichen Chancen nicht nur zur Senkung von CO2 – und Schadstoffausstößen, sondern auch betrieblicher Kosten für Mobilität.  

Andreas Bartmann, Geschäftsführer der Globetrotter Ausrüstung GmbH veranschaulichte anhand zahlreicher Praxisbeispiele, dass bei Maßnahmen zum betrieblichen Mobilitätsmanagement nicht nur die Umwelt und die Mitarbeiter profitieren – auch die langfristige Sicherung von Wettbewerbsvorteilen durch eine systematische Erfassung und Kontrolle von Kosten und Auswirkungen von Mobilität in sämtlichen Handlungsfeldern eines Unternehmens sind für Unternehmen entscheidend. So sind nicht nur Mitarbeiter stressfreier, gesünder und motivierter unterwegs; die Nutzung der Potentiale neuer Technologien können z.B. im Bereich des Fuhrparkmanagements oder der Dienstreiseplanung optimal die Ziele einer Kostenoptimierung und des betrieblichen Umweltschutzes miteinander in Einklang bringen.

Bei einer Teilnahme an dem Programm werden Betriebe knapp ein Jahr lang in Sachen Mobilität gecoacht. In vier Workshops und drei individuellen Beratungsterminen werden die Arbeitswege der Mitarbeiter ebenso untersucht wie der Fuhrpark und die betriebliche Mobilität bei Dienstreisen. Ziel ist die Entwicklung von speziell auf die Bedürfnisse der Betriebe angepassten Maßnahmen für eine nachhaltig effiziente und klimafreundliche Mobilitätsgestaltung.

Frank Horch, Hamburgs Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, ist von dem wegweisenden Projekt überzeugt: „Emissionsarme Mobilität dient nicht nur dem Schutz der Gesundheit. Betriebliches Mobilitätsmanagement kann einen entscheidenden Beitrag zu neuen Alltagsmobilitätskonzepten liefern, die es ermöglichen, sich auch ohne eigenes Auto schnell und flexibel durch die Stadt zu bewegen. Dabei lassen wir auch den demographischen Wandel, die Globalisierung, den Klima-, Umwelt- und Ressourcenschutz nicht außer Acht und müssen den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger nach Sicherheit und Bezahlbarkeit von Mobilität gerecht werden."

Am Ende der ca. einjährigen Projektrunde erhalten erfolgreiche Betriebe eine anerkannte Auszeichnung zum betrieblichen Mobilitätsmanagement. Zudem werden sie Teil eines regionalen Netzwerks, in dem unter der Federführung der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation und mit Unterstützung zahlreicher Kooperationspartner wie z.B. der UmweltPartnerschaft Hamburg, der Handelskammer Hamburg oder der Logistik- Initiative Hamburg Informationen und Erfahrungen ausgetauscht werden. So kann langfristig der Weg für eine zukunftsfähige Mobilität geebnet und damit nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Hamburg, sondern auch die Qualität der Luftreinhaltung gesichert werden.

Eine Anmeldung zur Teilnahme ist ab sofort möglich unter http://www.mobilprofit.de/hamburg



     
        
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