66 seconds for the future - forum zeigt Zukunftsgestalter:innen und Nachhaltigkeitspionier:innen

Ein "gutes Zeichen" für mehr Umweltschutz

Umweltprüfsiegel für Tetra Pak-Verpackungen

Tetra Pak setzt ein klares Zeichen für den nachhaltigen Konsum. Seit Juni trägt ein großer Teil seiner Getränkekartons das Logo des Forest Stewardship Council® (FSC-C014047) - ein Meilenstein für die verlässliche und aussagekräftige Kennzeichnung von Verpackungen. Das Logo ist eines der wichtigsten Umweltprüfsiegel weltweit. Es bestätigt, dass der Holzanteil der Tetra Pak-Verpackung aus ökologisch und sozial verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern und anderen kontrollierten Quellen stammt.

Foto: © Tetra Pak "Als führender Hersteller von Lebensmittelverpackungen tragen wir eine besondere Verantwortung gegenüber den Verbrauchern, aber auch unseren Partnern aus der Lebensmittelindustrie und dem Handel. Wir wollen vorangehen und Maßstäbe für eine nachhaltige Rohstoffbeschaffung und mehr Transparenz gegenüber den Konsumenten setzen", sagt Dr. Heike Schiffler, Direktorin Kommunikation und Umwelt von Tetra Pak Deutschland und der Schweiz. Denn immer mehr Konsumenten achten auf nachhaltigen Konsum. Sie wollen glaubwürdig informiert werden und wissen, unter welchen Bedingungen Produkte hergestellt werden. Zudem interessiert sie, welche Auswirkungen ihr Kaufverhalten auf Mensch, Natur und Umwelt hat - zum Beispiel, ob natürliche Ressourcen verschwendet oder gar zerstört werden. Schiffler: "Mit dem FSC-Logo setzen wir einen Meilenstein für die verlässliche und aussagekräftige Kennzeichnung von Verpackungen und stärken so die Idee des nachhaltigen Konsums."

Gleichklang zwischen wirtschaftlicher Nutzung und Schutz der Natur

Getränkekartons sind die einzigen Getränkeverpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen und haben damit einen klaren Klimavorteil gegenüber anderen Verpackungen, wie Ökobilanzen bestätigen. Sie bestehen bis zu 75 Prozent aus Holz. Das Zertifizierungsprogramm des FSC trägt dazu bei, ein Gleichgewicht zwischen dem Schutz und der wirtschaftlichen Nutzung von Wäldern zu schaffen. Illegaler Holzeinschlag und Raubbau werden konsequent bekämpft. Damit der Getränkekarton das FSC-Logo tragen darf, müssen neben dem Forstbetrieb auch alle weiterverarbeitenden Unternehmen - von der Papierfabrik bis zum Verpackungshersteller - nach den FSC-Standards zertifiziert sein. Dadurch entsteht echte Transparenz für den Verbraucher.

Ein großer Teil der Tetra Pak Getränkekartons trägt jetzt das FSC-Logo Foto: © Tetra Pak Tetra Pak Deutschland ist seit Juni 2010 zertifiziert und wird bis Mitte kommenden Jahres rund 3,3 Milliarden Verpackungen aus FSC-zertifiziertem Rohkarton auf den Markt bringen - rund 50 Prozent der Jahresmenge.

Der gesamte Bedarf kann noch nicht gedeckt werden, da derzeit nur rund fünf Prozent der weltweiten Nutzwaldbestände zertifiziert sind. Solange die Verfügbarkeit noch begrenzt ist, nutzt Tetra Pak neben zertifizierten Rohstoffen ausschließlich Materialien aus anderen kontrollierten Quellen.

Umweltschutz ist Kerngeschäft

Die ökologische Ausrichtung ist seit jeher fester Bestandteil der Tetra Pak-Unternehmenspolitik. Die Beispiele sind zahlreich: So achtet der Verpackungsspezialist auf allen Stufen der Wertschöpfungskette strikt auf Öko-Effizienz - von der Kartonherstellung und der Transportlogistik über die Verarbeitung in den eigenen Produktionswerken bis hin zum Recycling. Zur weiteren Verringerung des eigenen CO2-Ausstoßes wurden die Produktionswerke in Berlin und Limburg sowie die Zentrale in Hochheim auf Strom aus Wasserkraft umgestellt. Weltweit hat Tetra Pak die jährlichen CO2-Emissionen bereits um rund zehn Prozent gegenüber 2005 gesenkt - und das trotz weitaus höher gestiegener Produktionsmengen.

Nach Abschluss dieses ersten Tetra Pak-Klimaschutzziels Ende 2010 soll auf Basis der erzielten Ergebnisse im Laufe des ersten Quartals 2011 ein neues Klimaschutzziel kommuniziert werden. Es wird bis Ende 2015 gültig sein und noch stärker die Produktionsprozesse einbeziehen.

www.tetrapak.de
 

Quelle: Tetra Pak GmbH & Co. KG



     
        
Cover des aktuellen Hefts

forum Nachhaltig Wirtschaften heißt jetzt forum future economy

forum 01/2026

  • Zukunft bauen
  • Frieden kultivieren
  • Moor rockt!
Weiterlesen...
Kaufen...
Abonnieren...
30
JAN
2026
Perspektive Wohnungsbau in Augsburg und Bayern
Impulse, Herausforderungen und Lösungswege
86159 Augsburg
04
FEB
2026
Solarenergie, Großspeicher und Netzausbau – aber keine Gaskraftwerke!
Im Rahmen unserer Serie "Klima-Strategien"
80336 München und online
10
FEB
2026
E-world energy & water
Der Branchentreffpunkt der europäischen Energiewirtschaft
45131 Essen
11
FEB
2026
BootCamp Impact Business Design
Professional Training zum Update Ihrer Transformationsskills
81371 München
Alle Veranstaltungen...
forum goes international! Download the international edition for forum free of charge.
Anzeige

Professionelle Klimabilanz, einfach selbst gemacht

Einfache Klimabilanzierung und glaubhafte Nachhaltigkeitskommunikation gemäß GHG-Protocol

LOHAS & Ethischer Konsum

"Du sollst konsumieren!"
Für Christoph Quarch ist der Black Friday ein schwarzer Tag
B.A.U.M. Insights
Lassen Sie sich begeistern von einem Buch, das Hoffnung macht.

Jetzt auf forum:

Krankheit und Gesundheit

Aufrüsten für den Frieden?

Tu Du's auf 17 Ziele.de

Rat für Nachhaltige Entwicklung neu berufen

Sperrmüll vs. Entrümpelungsfirma: Wann lohnt sich professionelle Hilfe?

Das große Aufwachen nach Davos

BAUExpo 2026 vom 20. bis 22. Februar in Gießen

Lichtblicke für die Landwirtschaft: Nachhaltige LED-Technologien im Einsatz

  • toom Baumarkt GmbH
  • SUSTAYNR GmbH
  • Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG
  • WWF Deutschland
  • TÜV SÜD Akademie
  • Futouris - Tourismus. Gemeinsam. Zukunftsfähig
  • Global Nature Fund (GNF)
  • Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V. (BNW)
  • circulee GmbH
  • Engagement Global gGmbH
  • DGNB - Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
  • World Future Council. Stimme zukünftiger Generationen
  • NOW Partners Foundation
  • Protect the Planet. Gesellschaft für ökologischen Aufbruch gGmbH
  • BAUM e.V. - Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften