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Umwelt | Klima, 20.01.2014

999 Zeichen für die Zukunft des Klimas

Was macht Ihre Branche für den Klimaschutz?

forum fragte Entscheider aus der Wirtschaft, was ihre Branche zum Klimaschutz beitragen kann.


Nachhaltigkeit zu Ende gedacht: "the blue way"

Peter Tzeschlock, Vorstandsvorsitzender der Drees & Sommer AG
Foto: © Drees & Sommer AG

Immobilien prägen unsere Lebensräume auf lange Zeit. Dabei wird es immer wichtiger, mit Ressourcen schonend umzugehen und regenerative Energien einzusetzen. Wir verstehen unter Nachhaltigkeit wesentlich mehr als reine Energieeinsparmaßnahmen. Um sich langfristig durchzusetzen, müssen die Spannungsfelder Funktionalität und Gestaltung, Prozessorientierung und Wohlbefinden, Technik und Gesundheit und vor allem Ökonomie und Ökologie auf hohem Niveau in Einklang gebracht werden. Dieser so genannte "blue way" beinhaltet auch die Optimierung der Lebenszykluskosten, beispielsweise mittels effizienten Gebäudebetriebs. Generell gilt es, neben den erforderlichen Energieeinsparmaßnahmen die Notwendigkeit zur Ressourcenschonung von baulichen Rohstoffen wieder in den Blick zu nehmen. Diese nach Abriss des Gebäudes neu einzusetzen, ist sowohl umweltfreundlich ressourcenschonend, als auch langfristig wirtschaftlich: Der Wert von Kupfer beispielsweise steigt weiter an.


Bilanzierungssoftware hilft Klimaschutz aktiv zu gestalten

Christoph Hartmann, Geschäftsleiter ECOSPEED AG
Foto: © ECOSPEED AG

Die Auswirkungen des Klimawandels sind bedrohlich. Politik und Wirtschaft, aber auch sämtliche Privatpersonen sind dazu aufgerufen, konkrete Maßnahmen zum Schutz des Klimas zu treffen. Allerdings wirkt diese Forderung selten beflügelnd auf die entsprechenden Akteure, sondern wird eher als notwendiges Übel betrachtet, das hohe Aufwände und Zusatzkosten verursacht. Es geht aber auch anders! Die Firma ECOSPEED widmet sich voll und ganz dem Klimaschutz und hat sich zum Ziel gesetzt, den weltweiten Energieverbrauch und CO2-Ausstoß nachhaltig zu reduzieren. Wir helfen Behörden, Unternehmen und Privatpersonen, mit einzigartigen Softwarelösungen schnell und kostengünstig eine Klimabilanz zu erstellen und sich über die eigenen Auswirkungen auf das Klima bewusst zu werden. Mit gezielten Maßnahmenvorschlägen unterstützen wir sie dabei, sich für kommende Herausforderungen zu wappnen sowie am Markt nachhaltig erfolgreich zu agieren. Deshalb können wir guten Gewissens sagen, dass das größte Risiko beim Klimaschutz darin besteht, nichts zu tun, Chancen zu verpassen und anderen die Zukunft zu überlassen.





Eine innovationsstarke Industrie

Oliver Bell, Präsident WirtschaftsVereinigung Metalle, Vorsitzender Metalle pro Klima
Foto: © Metalle pro Klima

Viele Innovationen, die für den Klimaschutz wirken, basieren auf Nichteisenmetallen: vom Kupfer-Stecker für Elektroautos über Aluminium-Karosserien und Alu- oder Magnesium-Motorblöcke im Automobilbau, korrosionsfest verzinkten Baumaterialien und Lithium-Ionen-Akkus bis hin zu recycelten Blei-Starterbatterien. Windräder, Solarzellen, Kraftwerke, Energiespeicher und Elektromobile funktionieren dank energieintensiv erzeugter Grund- und Werkstoffe. Die Initiative Metalle pro Klima zeigt, was wir schon jetzt für Klimaschutz, Energie- und Ressourceneffizienz leisten. Die Industrie ist die Herz-Kreislaufmaschine Deutschlands. Sie sichert Arbeitsplätze, trägt zum gelungenen Umbau der Energieinfrastruktur bei und erschließt neue Märkte, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Landes zu wahren. Infrastruktur wird im 21. Jahrhundert zur Gemeinschaftsaufgabe von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Die NE-Metallindustrie hat mit ihren geschlossenen Materialkreisläufen und ihrer Materialkompetenz eine Schlüsselfunktion für die Infrastruktur.

Quelle:



     
        
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