BIOFACH 2023 into organic - Paving the path - Nürnberg, 14.-17.02.2023

Lincoln Park after dark

Ein Rundumblick auf die Kosmetikindustrie

Von uns wird viel verlangt:

Foto: © Konstantin Gastmann, pixelio.de
Wir sollen keine Sünden begehen, unseren Nächsten lieben wie uns selbst, und ein anständiges Leben führen. Bis wir sterben müssen. Von Anfang bis Ende sollen wir, am Ende müssen wir. Aber wer will schon, was er soll oder muss. Und wenn schon, dann wollen wir aber bitte alt sterben - und dabei nicht alt aussehen. Und schon verfallen wir gar einer der sieben Todsünden: Superbia, der Eitelkeit, mit unserem archaischen Bedürfnis nach ewiger Jugend und Schönheit. Um beides zu erreichen, können wir uns nun alles schön reden. Oder wir glauben einfach, was uns clevere Werbestrategen versprechen: dass wir uns jung und schön pflegen können - wenn wir entsprechende KOSMETIK kaufen. Und so cremen, färben, tuschen wir mit Begeisterung: Deutsche Frauen pflegen sich im Durchschnitt fünf Stunden pro Woche; 87 Minuten Körperwäsche, 40 Minuten Haar-Styling, 29 Minuten Pflege, 83 Minuten Make-up. Das ist nichts gegen die Britinnen: sie schminken sich 112 Minuten, und die Italienerinnen halten den europäischen Rekord mit 116 Minuten. Pro Tag, versteht sich. Zukunftsträchtig ist auch Männer-Kosmetik: Bereits 32 bzw. 37 Prozent der europäischen Männer benützen eine Gesichts- bzw. eine Körperpflege. Ob wir dadurch alle schöner und jünger werden, sei mal dahingestellt. Einige werden jedenfalls dadurch reicher.
 
Von Dagmar Walser

>> Lesen Sie weiter in Teil 02: Soll und Haben
>> Lesen Sie weiter in Teil 03: Forever young
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>> Lesen Sie weiter in Teil 06: Happy Aging
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>> Lesen Sie weiter in Teil 08: Natural Beauty
>> Lesen Sie weiter in Teil 09: Alles ist endlich
>> Lesen Sie weiter in Teil 10: Lincoln parc after darc
>> Lesen Sie weiter in Teil 11: Das gute Gewissen

Quelle: FORUM Nachhaltig Wirtschaften Büro Süd
Lifestyle | LOHAS & Ethischer Konsum, 03.04.2012
     
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