Garten-PV - Stromkosten um fast 80 Prozent gesenkt!

Gute Nachrichten von Love Green

Von Urban-Farming in Havanna bis zum Wasserstoff-Bus in Hamburg

Love Green hat auch diese Woche wieder gute Nachrichten rund um das Thema Nachhaltigkeit zu bieten. Von Kuba über Hamburg bis hin in die USA nach Wisconsin - auf der ganzen Welt finden sich tolle nachhaltige Aktionen und Beispiele für eine zukunftsfähige Gesellschaft.

Urban-Farming ist in Havanna nicht erst seit gestern Thema. Auf den Dächern wurde bereits in den 90er Jahren angebaut.
Foto: © scaturchio (flickr)
Havanna: Die Urban-Farming Metropole
Die kubanische Hauptstadt Havanna zählt weltweit zu den führenden Städten in puncto Urban-Farming. In der Millionen-Metropole werden 50 Prozent aller Nahrungsmittel direkt vor Ort angebaut - auf organischer Basis. Zunächst aufgrund des US-Embargos. Seit der Lockerung jedoch mit steigender Anzahl. So gab es bereits Mitte der 1990er Jahre über 26.000 Gartenparzellen. Und so liegt es nahe, dass die zahlreichen Gärten am Boden und auf Hausdächern von einem eigenen Ministerium verwaltet und koordiniert werden. Mehr dazu im Video.






Beim Gehen und Joggen können wir den Strom zum Musikhören nun selbst erzeugen. US-Wissenschaftler erklären wie es funktioniert.
Foto: © mireia (flickr)
Strom auf Schritt und Tritt
Wissenschaftler der University of Wisconsin-Madison haben ein Verfahren entwickelt, um beim Gehen oder Laufen Energie zu gewinnen. Bis zu 20 Watt können so erzeugt werden. Also ausreichend, um elektrische Kleingeräte wie Smartphones oder Musicplayer damit zu versorgen.

Dabei setzten die beiden Forscher auf ein bekanntes Verfahren, drehten nur die Reihenfolge um. Bisher wurde das physikalische Phänomen der Elektrobenetzung genutzt, um mit elektrischer Spannung die Oberflächenstruktur von Flüssigkeiten zu verändern. Nun haben die Forscher dafür gesorgt, dass sich die Oberflächenstruktur von Flüssigkeiten verändert und dabei Strom erzeugt wird. Hierfür pressen sie eine Flüssigkeit durch kleine Kanäle, die in der Schuhsohle eingelassen sind. Durch die Bewegung verändert sich die Flüssigkeit und Energie wird erzeugt.


Mit den neuen Wasserstoff-Bussen können sich Bürger und Besucher der Umwelthauptstadt noch sparsamer fortbewegen.
Foto: © Corey Holms (flickr)
Neue Wasserstoff-Busse für die Umwelthauptstadt
Seit 2003 sind im Hamburger Stadtverkehr Wasserstoff-Busse im Einsatz. Nun hat die Umwelthauptstadt vier neue Exemplare von Mercedes-Benz dazubekommen. Im Vergleich zu ihren Vorgängern sparen die Neuen bis zu 50 Prozent Wasserstoff ein. Zudem ist das Antriebssystem und die Brennstoffzelle nahezu wartungsfrei. Im Rahmen eines Förderprojektes des Bundesverkehrsministeriums wird die Hamburger Hochbahn AG die umweltfreundlichen Busse im Linienverkehr einsetzen und ihre Praxistauglichkeit testen.




Lesen Sie mehr zum Thema "nachhaltige Städte" und "urbane Infrastrukturen" in der nächsten Ausgabe "forum Nachhaltig Wirtschaften" 4/2011. Diese erscheint am 30.09.2011.

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