Technik | Green Building, 10.01.2011
Wegweisend preiswürdig
Energieeffizientes Labor- und Bürogebäude spart Kohlendioxid und Kosten
Ein energetisches Gesamtkonzept des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE kombiniert Geothermie, energieeffizientes Bauen und moderne Gebäudetechnik. »Energieeffiziente Gebäude sind die Voraussetzung für den wirtschaftlichen Einsatz erneuerbarer Energien«, sagt Jens Pfafferott, Projektleiter am Fraunhofer ISE.
Die Energiebilanz zeigt, was Effizienz praktisch bedeutet: Die Dämmung der Fassade, außenliegender Sonnenschutz und viele weitere Maßnahmen sparen jedes Jahr 4,5 Millionen Kilowattstunden Energiebezug, das entspricht dem Jahresverbrauch von 1000 4-Personen-Haushalten. Und das Klima wird um rund 2200 Tonnen Kohlendioxid jährlich entlastet.
Eine Geothermiezentrale versorgt das Gebäude mit 132 Megawattstunden Wärme und 110 Megawattstunden Kälte pro Jahr. Sie nutzt dafür 19 Erdsonden mit einer Tiefe von jeweils 130 Metern. Besonders innovativ an der Geothermiezentrale sind ihre vier unterschiedlichen Betriebszustände: Sie kann frei kühlen, wenn die Bodentemperatur im Frühjahr noch niedrig ist. Sie kühlt oder heizt über Wärmepumpen aktiv im Sommer oder Winter und sie kann Wärme »verschieben«, wenn in einem Gebäudeteil Kühlung gebraucht wird, in einem anderen Heizenergie.
Gelohnt hat es sich für das Unternehmen, das die Anlage einbauen ließ, in jedem Fall: Neben hervorragenden wirtschaftlichen Ergebnissen brachte das Engagement für die Umwelt mehrere Preise, zuletzt den Umweltpreis 2010 des Landes Baden-Württemberg in der Kategorie Industrie. Der Primärenergieverbrauch für die Energiedienstleistungen Heizen, Kühlen, Lüften und Beleuchten liegt bei 267 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr und damit um den Faktor 3-4 niedriger als bei vergleichbaren Labor- und Bürogebäuden mit konventioneller Anlagentechnik.
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Heizen und Kühlen mit Umweltenergie ist ein wesentlicher Faktor des Energieeffizienzkonzepts für das Firmengebäude der Pfizer Manufacturing Deutschland GmbH. Das Bild zeigt die Kältemaschine. © Fototeam Vollmer |
Die Energiebilanz zeigt, was Effizienz praktisch bedeutet: Die Dämmung der Fassade, außenliegender Sonnenschutz und viele weitere Maßnahmen sparen jedes Jahr 4,5 Millionen Kilowattstunden Energiebezug, das entspricht dem Jahresverbrauch von 1000 4-Personen-Haushalten. Und das Klima wird um rund 2200 Tonnen Kohlendioxid jährlich entlastet.
Eine Geothermiezentrale versorgt das Gebäude mit 132 Megawattstunden Wärme und 110 Megawattstunden Kälte pro Jahr. Sie nutzt dafür 19 Erdsonden mit einer Tiefe von jeweils 130 Metern. Besonders innovativ an der Geothermiezentrale sind ihre vier unterschiedlichen Betriebszustände: Sie kann frei kühlen, wenn die Bodentemperatur im Frühjahr noch niedrig ist. Sie kühlt oder heizt über Wärmepumpen aktiv im Sommer oder Winter und sie kann Wärme »verschieben«, wenn in einem Gebäudeteil Kühlung gebraucht wird, in einem anderen Heizenergie.
Gelohnt hat es sich für das Unternehmen, das die Anlage einbauen ließ, in jedem Fall: Neben hervorragenden wirtschaftlichen Ergebnissen brachte das Engagement für die Umwelt mehrere Preise, zuletzt den Umweltpreis 2010 des Landes Baden-Württemberg in der Kategorie Industrie. Der Primärenergieverbrauch für die Energiedienstleistungen Heizen, Kühlen, Lüften und Beleuchten liegt bei 267 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr und damit um den Faktor 3-4 niedriger als bei vergleichbaren Labor- und Bürogebäuden mit konventioneller Anlagentechnik.
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