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Umwelt | Klima, 10.11.2010

QUERDENKER pflanzen Klimaschutz-Wald

Jeder QUERDENKER trägt zur Reduktion von Treibhausgasen bei

Im Kampf gegen den Klimawandel spielen die Wälder eine entscheidende Rolle, denn sie speichern Kohlendioxid. Der QUERDENKER-Club hat sich auf die Fahnen geschrieben, nicht nur die Kreativität und Inspiration zu fördern, sondern auch gleich eindrucksvolle Ideen für Nachhaltigkeit aktiv zu realisieren. Gemeinsam mit dem Systemhaus-Hersteller BAUFRITZ wurde deshalb kurzerhand das einzigartige Projekt "QUERDENKER-Wald" ins Leben gerufen.

Otmar Ehrl ist Geschäftsführer und Inhaber der QUERDENKER®-Agentur ICCOM International GmbH in München und Gründer des QUERDENKER®-CLUBs.
"Bäume zu pflanzen, um unser Klima zu schützen, stellt nun nicht gerade eine kreative Höchstleistung dar", sagt der Querdenkologe und Vorsitzende des QUERDENKER®-Clubs, Otmar Ehrl. Deshalb galt es für ihn mit dem QUERDENKER-Wald nicht nur ein außergewöhnliches Zeichen für Nachhaltigkeit und Umweltbewusstein zu setzen, sondern damit gleichzeitig auch eine einzigartige Initiative zu kreieren, bei der jeder QUERDENKER zur CO2-Reduktion aktiv und sichtbar beiträgt. "Denn nur wenn wir die Leute für den Klimaschutz individuell immer wieder sensibilisieren", so Ehrl, "werden wir ein Umdenken in den Köpfen bewirken." Trotz der zunehmenden Klimakatastrophen wie Überschwemmungen oder Waldbränden ungeahnten Ausmaßes und damit verbunden einer erschreckend hohen Anzahl an Todesopfern und Milliardenschäden, werden diese zwar nachdenklich zur Kenntnis genommen, jedoch eine konkrete Verhaltensänderung bewirken sie nicht.

Um diese zu erreichen, wird für jeden Abonnenten des QUERDENKER-Magazins, jedes Business- und Premium-Mitglied im QUERDENKER-Club und jeden Teilnehmer an einem der über 80 QUERDENKER-Treffen im Jahr sowie am QUERDENKER-Kongress ein eigener Baum gepflanzt. Aber damit nicht genug: Jeder gepflanzte Baum erhält auch noch ein Namensschild, vorausgesetzt natürlich die Person stimmt hierfür auch zu. Somit trägt jeder QUERDENKER, der das Magazin liest, zu einem Treffen kommt oder Mitglied wird, ganz automatisch zur Reduktion der Treibhausgase bei. Und damit er sein positives Wirken auch nicht vergisst, erhält er jedes Jahr zum Geburtstag ein Bild von seinem persönlichen mit seinem Namen versehenen Baum. Somit kann er hautnah mitverfolgen, wie sein Bäumchen jedes Jahr wächst und gedeiht.

"Ein Projekt dieser Dimension hätten wir uns vorher nie vorstellen können", schmunzelt der Wirtschaftsingenieur. Jedoch war die Chefin des Systemhaus-Herstellers BAUFRITZ, Dagmar Fritz-Kramer, so begeistert von der Idee, dass sie für diese Initiative kurzerhand ein Grundstück auf dem Firmengelände im bayerischen Erkheim zur Verfügung stellte. "BAUFRITZ hatte gerade erst den deutschen Nachhaltigkeitspreis verliehen bekommen und war deshalb der ideale Partner, mit dem wir gemeinsam dieses kreative Konzept entwickeln konnten", erinnert sich Ehrl.

Beim QUERDENKER-Kongress am 11. und 12. November 2010 in der "Denkfabrik" im Forschungs- und Innovationszentrum (FIZ) der BMW Group in München spielt deshalb das Thema Nachhaltigkeit ebenfalls eine wichtige Rolle. Unter dem Leitthema "vernetzt. nachhaltig. anders." zeigen erfolgreiche Regelbrecher wie u.a. Dagmar Fritz-Kramer, die Geschäftsführerin von BAUFRITZ, Dr. Günther Bachmann, Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung und Matthias Willenbacher, Vorsitzender der juwi Holding AG und Gewinner des Deutschen Klimaschutzpreises 2008, neue ungewöhnliche Blickwinkel und Denkansätze, um die Zukunft in Sachen Klimaschutz neu zu denken.

Inzwischen haben sich bereits einige Unternehmen der Initiative angeschlossen. So produziert die umweltfreundliche Druckerei Gotteswinter das QUERDENKER-Magazin und alle benötigten Druckerzeugnisse für die Initiative streng klimaneutral und der Papierhersteller Lenzing Papier aus Österreich liefert das hochwertige Naturpapier dazu. "Ohne die Unterstützung solcher innovativen Partner, die Nachhaltigkeit seit vielen Jahren eindrucksvoll leben, wäre es nie möglich gewesen, in so kurzer Zeit ein so ehrgeiziges Projekt auf die Beine zu stellen", so der Initiator. "Da genügte ein Anruf und sie waren sofort mit dabei."

Obwohl die ersten Bäume schon von den Auszubildenden von BAUFRITZ gepflanzt wurden, wird derzeit hier noch heftig quer gedacht. Ehrl würde ja am liebsten jeden QUERDENKER auch noch seinen eigenen Baum selbst pflanzen lassen. "Aber das ginge aufgrund der Umweltbelastung durch die Anfahrt nicht, auch wenn ein Automobilhersteller entsprechende Elektrofahrzeuge zur Verfügung stellen würde", sagt er. So sollen jedes Jahr einige Schulklassen aus ganz Deutschland zweimal im Jahr die Bäume im Rahmen einer Klassenfahrt (mit der Bahn) pflanzen. Umweltfreundliche Schulen können sich hierfür bewerben. "Damit schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe", so Ehrl, "Wir sensibilisieren die junge Generation für die Schutzfunktion unseres Waldes und rütteln gleichzeitig alle QUERDENKER auf, dass jeder heute schon kreativ werden und für die eigene Zukunft und die unserer nachfolgenden Generationen etwa tun kann." Und ganz nebenbei hofft Ehrl, dass noch ein paar Unternehmen sich bei ihm melden, die auch noch ein Grundstück haben, das sie seiner QUERDENKER-Stiftung für die Pflanzung weiterer Wälder zur Verfügung stellen.


Über Otmar Ehrl:

Dipl.-Wi.-Ing. Otmar Ehrl ist seit 1997 Geschäftsführer und Inhaber der QUERDENKER®-Agentur ICCOM International GmbH in München und Gründer des QUERDENKER®-CLUBs. Er ist Wirtschaftsingenieur, Querdenkologe und Creativity Manager für führende Unternehmen.


Der Club: eine Plattform für QUERDENKER

Der QUERDENKER®-CLUB zählt mit über 150.000 Mitgliedern und Freunden inzwischen zu den größten Wirtschaftsvereinigungen für interdisziplinäre Entscheider und Manager in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Bei über 100 QUERDENKER®-Treffen und auf verschiedenen Plattformen finden Querdenker aus verschiedensten Branchen vielfältige Impulse, besondere Inspiration ebenso wie aktuelle Experten-Literatur für ungewöhnliche Denkansätze.

www.querdenker.de


Quelle:

Dieser Artikel ist in forum Nachhaltig Wirtschaften 04/2010 - Wasser erschienen.



     
        
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