Für ein neues Zeitalter von Unternehmertum?! - Wege in ein Resonanz-Unternehmertum. 11. bis 13. Juni 2024

Work & Study-Programme

Ein Gewinn für Unternehmen und Arbeitnehmer!


Studierende der BAW schlagen zwei Fliegen mit einer Klappe:
Nach erfolgreichem Abschluss des Work & Study-
Programms erhalten sie neben dem BAW-Diplom am
Ende auch den international anerkannten Bachelor of
Business Administration der Steinbeis-Hochschule Berlin.
© BAW
Arbeiten und studieren. Lernen und anwenden. Duale Ausbildungen mit hohem Praxisbezug erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und Nachfrage. Nach aktuellen Erhebungen des Instituts der deutschen Wirtschaft fördern aktuell mehr als 25.000 Unternehmen in Deutschland ihren Nachwuchs mit einem ausbildungsintegrierten Studium. Sie kooperieren dabei mit 665 Akademien und Hochschulen. Insgesamt stehen etwa 48.000 duale Studienplätze zur Verfügung.

Duale ausbildungsintegrierte Studiengänge verbinden ein wissenschaftliches Studium an einer Hochschule oder Akademie mit einer praktischen Ausbildung im Betrieb. Innerhalb von drei bis maximal fünf Jahren erreichen die Studierenden zwei Abschlüsse, den Berufsabschluss und das Hochschuldiplom oder den Bachelor. Der berüchtigte Praxisschock nach einem meist theorielastigen Vollzeitstudium bleibt den Absolventen damit erspart.

Bianca Lautenschlager nimmt seit September 2008 im Work & Study-Programm der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing (BAW) in München teil. Unter der Woche arbeitet die 20-Jährige 35 Stunden Vollzeit in der Marketingabteilung einer Münchner Tageszeitung, am Freitagnachmittag und am Wochenende studiert sie Medienmarketing an der BAW. Neben dem BAW-Diplom erhält sie am Ende ihrer Ausbildung auch den international anerkannten Bachelor of Business Administration der Steinbeis-Hochschule Berlin. Von Doppelbelastung keine Spur, im Gegenteil: "Ein geniales System. Was man am Wochenende lernt, kann man in der nächsten Woche sofort in der täglichen Arbeit einsetzen", freut sich die Studentin. "Damit ist das Studium nicht so trocken und gleichzeitig fällt der Einstieg ins Berufsleben leichter", so Lautenschlager. Ihr Arbeitgeber hatte bereits die Stellenausschreibung mit dem Work & Study-Programm verknüpft. Insgesamt dreieinhalb Jahre dauert das Studium, gefolgt von einem Trainee-Jahr. Anschließend erhält Bianca Lautenschlager für mindestens ein Jahr eine Festanstellung. Ein attraktives Komplettpaket für die damalige Abiturientin: "Da musste ich nicht lange überlegen." Schon jetzt werden ihr zunehmend mehr Projekte und Verantwortung übertragen.

Alle profitieren

Doch nicht nur die Studierenden profitieren von Work & Study-Programmen. "Das Angebot an dualen Studiengängen nimmt weiterhin stark zu. Das zeigt, dass die Unternehmen die Vorteile dieser hochwertigen und praxisnahen Ausbildung immer mehr schätzen", weiß Dr. Matthias Lung, Direktor der BAW.

Arbeitgeber und Student schließen im Rahmen des Work & Study-Programms einen Ausbildungsvertrag. Der Arbeitgeber beteiligt sich an den Kosten des Studiums. Der Student wiederum arbeitet vom ersten Tag an Vollzeit im Betrieb mit, während die Vorlesungen abends oder am Wochenende stattfinden. Damit zeigen Unternehmen Verantwortung und setzen sich für junge Menschen ein, die ansonsten nicht die finanziellen Mittel aufbringen könnten, um zu studieren. Auch die Firmen profitieren natürlich von diesem Modell, da die Nachwuchskräfte mit Praxiserfahrung und Fachwissen schnell und verantwortlich eingesetzt werden können. Und für die Studierenden im dualen Studium bedeuten die parallel abgelegten Abschlüsse eine große Zeitersparnis mit klaren Vorteilen auf dem Arbeitsmarkt.



Kontakt:

Bayerische Akademie für Werbung und Marketing e.V.
Orleansstr. 34
81667 München
Telefon +49 (0)89 / 48 09 09 - 10
www.baw-online.de







Dieser Beitrag erscheint in der Ausgabe von forum Nachhaltig Wirtschaften 03/2009 mit dem Schwerpunkt "Zukunft gestalten - Demografischer Wandel & Fachkräftemangel als Herausforderung" und dem Special "Green IT & Energieeffizienz".

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Quelle:
Wirtschaft | Führung & Personal, 18.08.2009

     
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