Gesellschaft | Globalisierung, 22.06.2026
Schulwettbewerb: Junge Menschen setzen Zeichen gegen Desinformation
Schüler*innen aus ganz Deutschland haben sich im Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik „alle für EINE WELT für alle" mit Strategien gegen Desinformation und für mehr globale Gerechtigkeit auseinandergesetzt
Rund 250 Gäste nahmen an der Preisverleihung in Berlin teil, bei der Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan die Gewinner*innen der zwölften Wettbewerbsrunde auszeichnete.

Wie lässt sich Desinformation entlarven und Verantwortung für eine gerechtere Welt übernehmen? Mit dieser Frage haben sich Schüler*innen aus ganz Deutschland im Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik „alle für EINE WELT für alle" beschäftigt. Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan zeichnete heute die Gewinner*innen der zwölften Wettbewerbsrunde in Berlin aus. Rund 250 Schüler*innen und Lehrkräfte nahmen an der Preisverleihung im Historischen Stadtbad Oderberger teil.
Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan betonte, wie bedeutsam dieses Engagement ist: „Es ist sehr ermutigend, dass so viele junge Menschen Ideen für die Zukunft unserer Welt entwickeln und sie aktiv mitgestalten wollen. Dieses wichtige Engagement verdient Anerkennung und Wertschätzung. Deshalb freue ich mich darauf, die Gewinner*innen des entwicklungspolitischen Schulwettbewerbs für ihren großartigen Einsatz für eine bessere Welt auszuzeichnen."22 Preise für Schulen aus zehn Bundesländern
Insgesamt gewannen Preisträger*innen aus 10 Bundesländern einen der 22 Haupt- oder Sonderpreise in fünf verschiedenen Kategorien.
- 1. Platz in Kategorie 1 (Klassen 1 bis 4): Die Grundschule Beuthener Straße in Hannover (Niedersachsen)
- 1. Platz in Kategorie 2 (Klassen 5 bis 7): Die Volksschule Oberammergau (Bayern)
- 1. Platz in Kategorie 3 (Klassen 8 bis 10): Die IGS Gifhorn (Niedersachsen)
- 1. Platz in Kategorie 4 (Klassen 11 bis 13): Die IGS Bothfeld in Hannover (Niedersachsen)
Als besonders engagierte Schulen wurden in Kategorie 5 ausgezeichnet: - die Grundschule Beuthener Straße in Hannover (Niedersachsen),
- das Pascal-Gymnasium in Grevenbroich (Nordrhein-Westfahlen),
- die Sommerbergschule in Buchenbach (Baden-Württemberg),
- die Staatliche Grundschule Kaltenwestheim in Kaltennordheim (Thüringen) und
- die Wilhelm-Focke-Oberschule in Bremen (Bremen).
Ein besonderer Preis ging an die Gemeinschaftsschule Campus Cordis in Dresden (Sachsen). Die Schule erhält Unterstützung für einen Schulaustausch im Rahmen des entwicklungspolitischen Schulaustauschprogramms (ENSA) von Engagement Global.
Wettbewerbsthema 2025/2026: „Fakten gecheckt? Verändert die Welt mit eurer Story!"
Unter dem Motto „Fakten gecheckt? Verändert die Welt mit eurer Story!" entwickelten Schüler*innen kreative Beiträge zum Umgang mit Desinformation. Der Wettbewerb richtet sich an alle Jahrgangsstufen und Schulformen. Bundesweit beteiligten sich mehr als 19.000 Schüler*innen mit über 400 Beiträgen.
Über den Schulwettbewerb
Der Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik „alle für EINE WELT für alle" wird von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und unter Schirmherrschaft des Bundespräsidenten durchgeführt. Seit dem Schuljahr 2003/2004 findet der Wettbewerb alle zwei Jahre statt und verfolgt das Ziel, den Lernbereich Globale Entwicklung im Unterricht aller Jahrgangsstufen und Schulformen zu verankern und Kinder und Jugendliche für globale Themen und Herausforderungen zu sensibilisieren. Organisationen aus den Bereichen Zivilgesellschaft, Medien und Wirtschaft sowie Fachpartner unterstützen den Wettbewerb. Aktuell sind dies: Aktion gegen den Hunger gGmbH, Cornelsen Verlag, Grundschulverband e.V., Kindernothilfe e.V., Stiftung Menschen für Menschen, Schulkurier, SOS Kinderdörfer weltweit, TUI Care Foundation und ZEIT für die Schule.
Weitere Informationen zum Schulwettbewerb:
www.eineweltfueralle.de | www.instagram.com/schulwettbewerb | www.facebook.com/schulwettbewerb | www.youtube.com/@AlleFuerEineWelt
ENGAGEMENT GLOBAL gGmbH informiert und berät Einzelpersonen, Zivilgesellschaft, Kommunen, Schulen, Wirtschaft und Stiftungen zu entwicklungspolitischen Vorhaben und fördert diese finanziell. Wir qualifizieren bedarfsgerecht, verbinden Menschen und Institutionen miteinander, unterstützen zivilgesellschaftliches und kommunales Engagement.Engagement Global arbeitet im Auftrag der Bundesregierung und wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanziert. Sitz ist Bonn. Weitere Standorte sind Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Leipzig, Mainz und Stuttgart.
Kontakt: Engagement Global gGmbH, Petra Gohr-Guder | presse@engagement-global.de | www.eineweltfueralle.de
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