Anzeige, Technik | Energie, 30.04.2026
Der Mond als Testfeld für die Energieversorgung von morgen
Auf der ees Europe wird vom 23. bis 25. Mai in München eindrucksvoll demonstriert, dass moderne Energiespeichersysteme keine terrestrischen Grenzen kennen
Strom auf dem Mond – das klingt revolutionär und innovativ. Schon bald könnte die Vision Realität werden. Die erfolgreiche Artemis-Mission gilt als Beginn eines neuen Zeitalters, in dem eine Besiedelung des Mondes in künstlichen Habitaten möglich ist. Das Servicemodul der European Space Agency (ESA) sorgte mit vier Solaranlagen für Stromversorgung und Temperaturregelung im Raumschiff.

Der Mond wird im Rahmen der ees Island Challenge zum Testfeld für die Energieversorgung von morgen sowie von Siedlungen auf dem Mond. Die Challenge ist ein Wettbewerb, der in diesem Jahr zum zweiten Mal stattfindet. Das Ziel ist, innovative Lösungen für eine klimafreundliche Energieversorgung auf Inseln zu entwickeln – im vergangenen Jahr ging es um Ideen und Antworten für die Karibikinsel Curaçao. Die Challenge und die Präsentation der Ergebnisse sind eines der Highlights auf der ees Europe, Europas größter und internationalster Fachmesse für Batterien und Energiespeichersysteme. Die Fachmesse findet vom 23. bis 25. Juni in der Messe München im Rahmen der The smarter E Europe statt, Europas größter Messeallianz für die Energiewirtschaft. An den drei Messetagen werden insgesamt 2.800 Aussteller erwartet und mehr als 100.000 Besucher.
Brückenschlag zwischen Innovation und Praxis ist der ees Innovation Hub in Halle B0, wo junge Unternehmen und Innovationen eine Bühne bekommen und so mit der Industrie und Wissenschaft zusammenkommen. Auch jungen Experten und Start-ups bietet die ees Europe eine Plattform, um sie zu fördern und zu unterstützen. Sie tragen viel dazu bei, dass die Energiewende gelingt. In einem exklusiven Ausstellungsbereich in der Start-up Area stellen etwa 170 herausragende Start-ups ihre Ideen vor.
Wettbewerb zur Energieversorgung auf dem Mond
Die ees Island Challenge ist bereits Mitte März gestartet. Sie steht in direktem Zusammenhang mit der Artemis-Mission. Denn bereits 2028 sollen wieder Menschen auf dem Mond landen. Zwei Jahre später will die NASA eine Basis auf dem Mond errichten. Die LUNA-Halle in Köln dient quasi als Mond auf Erden. Sie ist weltweit eine einzigartige Trainingseinrichtung für künftige Missionen und ein gemeinsames Projekt des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der ESA. Direkt neben der Halle befindet sich das FLEXhab, eine Art Weltraum-Campingcontainer. Maximal vier Astronauten haben darin Platz. Während einer simulierten Mondmission leben und arbeiten sie dort. Was ihnen jedoch noch fehlt, ist ein leistungsfähiges und autarkes Energiesystem. Genau das soll während der ees Island Challenge entwickelt werden.
Am 12. März 2026 hat die ESA den angetretenen Teams die Aufgabenstellung übergeben. Sie sollen ein Konzept entwickeln, wie der FLEXhab bei künftigen Mondmissionen völlig autark mit Strom versorgt werden kann. Die Teams kommen vom Helmholtz-Institut Berlin/Universität Potsdam und der RWTH Aachen. Ihnen gehören Experten und Nachwuchskräfte aus den Bereichen Photovoltaik und Energiespeicherung an. „Der Mond ist etwas mehr als 380.000 km von der Erde entfernt. Derzeit werden intensive Anstrengungen unternommen, um die Oberfläche unseres nächsten planetarischen Nachbarn nachhaltig zu erforschen. Obwohl die Umgebungsbedingungen dort schwierig sind, gibt es viele Energieressourcen, die dort genutzt oder erschlossen werden können. Ich bin sehr gespannt darauf, welche Lösungen die Teams entwickeln werden", sagt Aidan Cowley, Science Officer bei der ESA. In den kommenden Wochen werden die Teams daran arbeiten und im Juni ihre Ergebnisse auf der ees Europe vorstellen.
Die ees Island Challenge unterstreicht, wie wichtig Insellösungen sind. Inseln und andere Orte ohne Netzanschluss – wie zum Beispiel Bergdörfer - können zu Laboren für die Energiewende werden. Im kleinen Maßstab lassen sich Ideen erproben und Lösungen entwickeln, um sie dann auf größere Systeme zu übertragen. „Auf Europas größter Fachmesse für Batterien und Energiespeichersysteme, der ees Europe, demonstriert die internationale Speicherbranche höchste Innovationskraft und Aktualität. Bei der ees Island Challenge zeigen wir exemplarisch, dass es mit Speichern und intelligenten dezentralen Energiesystemen überall möglich ist, Menschen 24/7 mit erneuerbarem Strom zu versorgen", sagt Sabine Kloos, Projektleiterin der ees Europe.
Innovationen und Angebote speziell für junge Leute
Speziell an Studenten richtet sich das „Study Program" mit Fachvorträgen von anerkannten Experten sowie Rundgängen über die Messe. Im ees Innovation Hub, der direkt am Eingang West liegt, werden Speicherinnovationen präsentiert: von neuen Batterietechnologien über fortschrittliche Speichersysteme bis hin zu Schwungradspeichern. Ein wichtiger Treffpunkt in derselben Halle (B0) ist für Besucher und Aussteller die Innovation Hub Stage. An allen drei Messetagen gibt es ein abwechslungsreiches Programm zu Neuheiten aus Bereichen wie Batterietechnologien, KI in der Batterieforschung und -produktion, Recycling sowie Industry Pitches. Auch über die Ergebnisse der ees Island Challenge wird hier informiert. Content Creator, Influencer und Medienpartner finden bei der Connect&Create Fläche im ees Innovation Hub beste Arbeitsbedingungen vor, um ihren Content zu produzieren. Für Handwerker, die sich über Innovationen in ihrem Fachbereich informieren möchten, gibt es Vorträge auf dem ees Forum. Außerdem finden zeitgleich am 22. and 23 Juni die The smarter E Conferences im benachbarten ICM München statt. Auf der Opening Night am 22. Juni wird der The smarter E AWARD auch in der Kategorie Energy Storage verliehen.
Das Messe-Programm ist eine vielfältige Mischung aus Wissensvermittlung, Networking und Live-Action. Fachbesucher können sich über aktuelle Trends, den Einsatz von künstlicher Intelligenz oder selbstlernender Software informieren und sich mit Ausstellern austauschen und vernetzen.
Die ees Europe sowie die Parallelveranstaltungen Intersolar Europe, Power2Drive Europe und EM-Power Europe finden vom 23.–25. Juni 2026 im Rahmen von The smarter E Europe, Europas größter Messeallianz für die Energiewirtschaft, auf der Messe München statt.Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:
ees Europe
Unter dem Motto „Innovating Energy Storage" versammelt die ees Europe als Europas größte und internationalste Fachmesse für Batterien und Energiespeichersysteme jährlich die führenden Akteure der Branche – darunter Hersteller, Händler, Projektentwickler, Systemintegratoren sowie professionelle Anwender und Zulieferer. Dabei rückt sie die aktuellen Technologien, Trends und Marktentwicklungen in den Fokus.
Die ees Europe findet vom 23.–25. Juni 2026 – erstmals mit der neuen Messelaufzeit von Dienstag bis Donnerstag – im Rahmen von The smarter E Europe, Europas größter Messeallianz für die Energiewirtschaft, auf dem Messegelände in München statt. Ob für Strom, Wärme oder Verkehr – im Zeichen einer erneuerbaren Energieversorgung 24/7 finden parallel zur ees Europe folgende drei Fachmessen statt:
- Intersolar Europe – Die weltweit führende Fachmesse für die Solarwirtschaft
- Power2Drive Europe – Die internationale Fachmesse für Ladeinfrastruktur und Elektromobilität
- EM-Power Europe – Die internationale Fachmesse für Energiemanagement und vernetzte Energielösungen
Ebenso findet parallel die ees Europe Conference vom 22.–23. Juni 2026 (Montag–Dienstag) statt, in der namhafte Experten bahnbrechende Innovationen in den Mittelpunkt stellen. Um alle Aspekte einer zukunftsfähigen Energiewelt abzubilden, wird diese von drei weiteren Fachkonferenzen begleitet.
Veranstalter der ees Europe sind die Solar Promotion GmbH und die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM).
Kontakt: Solar Promotion GmbH, Peggy Härter-Zilay | haerter-zilay@solarpromotion.com | www.solarpromotion.com
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