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Feierliche Auszeichnung "Fahrradfreundliche Kommune in Bayern"

Festakt mit Verkehrsminister Christian Bernreiter

Bei einem Festakt am 4. Februar in München verlieh Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter zwölf Kommunen die Auszeichnung „Fahrradfreundliche Kommune in Bayern". Diese sind nun für die vorerst nächsten sieben Jahre dauerhaftes Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern e.V. (AGFK Bayern). Fünf Kommunen erhielten zudem eine Re-Zertifizierungs-Urkunde und eine Stadt sowie ein Landkreis konnten von dem Vorsitzenden der AGFK Bayern, Landrat Robert Niedergesäß, feierlich als neue Mitgliedskommunen in den Verein aufgenommen werden.

Die Delegationen der zertifizierten und rezertifizierten Mitgliedskommunen sowie neuaufgenommenen Kommunen mit dem Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, Christian Bernreiter, dem 1. Vorsitzenden der AGFK, Landrat Robert Niedergesäß, und Christian Heck, Leiter des Referats 67 Radverkehr im StMB. © AGFK Bayern / Tobias Hase
Zu der gemeinsamen Veranstaltung der AGFK Bayern und des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr in der Scholastika, im Herzen Münchens, konnte Moderator Roman Roell rund 90 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Verbänden begrüßen. Der bayerische Verkehrsminister Christian Bernreiter sagte in seiner Begrüßungsansprache: „Ein starker Radverkehr ist ein wichtiger Baustein für eine lebenswerte Heimat. Entscheidend ist dafür eine attraktive Infrastruktur. Die AGFK und ihre Kommunen leisten dabei einen wichtigen Beitrag: Zwölf Städte und Gemeinden werden heute neu ausgezeichnet. Ihr Engagement macht Radfahren in Bayern sicherer und attraktiver und ist ein Vorbild für ganz Bayern. Dabei werden wir die Kommunen auch zukünftig mit unseren Förderprogrammen unterstützen."  
 
Die Festveranstaltung ist einer der Höhepunkte im Vereinsjahr der AGFK Bayern, würdigt sie nicht nur Erreichtes, sondern motiviert für die weiteren Schritte in der Radverkehrsförderung. Zum Jahresbeginn hat die AGFK Bayern 143 Mitgliedskommunen. Nach wie vor ist die AGFK Bayern somit bundesweit einer der größten kommunalen Zusammenschlüsse für Radverkehrsförderung. „Die heute ausgezeichneten Kommunen zeigen eindrucksvoll, wie erfolgreich Radverkehrsförderung sein kann, wenn Engagement, Fachwissen und Zusammenarbeit zusammenkommen. Die AGFK Bayern unterstützt ihre Mitglieder dabei in den vier Säulen Öffentlichkeitsarbeit, Information, Service und Infrastruktur. Gemeinsam stärken wir das AGFK Netzwerk und treiben die Entwicklung hin zu einer fahrradfreundlichen Zukunft in Bayern weiter voran", so Robert Niedergesäß, Vorsitzender der AGFK Bayern und Landrat des Landkreises Ebersberg in seinem Grußwort. 
 
Dauerhafter Mitgliedschaft geht Prüfung voraus 
Voraussetzung für eine dauerhafte Mitgliedschaft in der AGFK Bayern ist die Auszeichnung als „Fahrradfreundliche Kommune in Bayern", die vom Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr verliehen wird. Im Prüfverfahren für die Auszeichnung werden die Kommunen nach einem einheitlichen Kriterienkatalog auf ihre Fahrradfreundlichkeit geprüft. Zwölf AGFK-Mitgliedskommunen haben sich dem anspruchsvollen Verfahren mit Erfolg unterzogen und dürfen von 2026 bis 2032 offiziell den Titel tragen: Die Städte Alzenau, Burgau, Günzburg, Herrieden, Neu-Ulm, Traunstein, Vilshofen und Zirndorf, der Markt Roßtal, die Gemeinde Feldkirchen sowie die Landkreise Aschaffenburg und Donau-Ries. Staatsminister Christian Bernreiter und Landrat Robert Niedergesäß überreichten ihnen feierlich die Auszeichnungen. Insgesamt tragen den Titel „Fahrradfreundliche Kommune in Bayern" inzwischen 90 Kommunen. Die Auszeichnung ist ein Anreiz, den eingeschlagenen Weg in der Radverkehrsförderung weiterzuverfolgen. 
 
Auch bereits ausgezeichnete Mitgliedskommunen unterliegen einer Fortschrittsverpflichtung. Die Anerkennung für geleistete Radverkehrsaktivitäten erfordert nach sieben Jahren eine Re-Zertifizierung. Im Jahr 2025 durchliefen die Städte Gunzenhausen, Lauf an der Pegnitz, Stein und Wolfratshausen sowie die Gemeinde Oberhaching den Re-Zertifizierungsprozess erfolgreich. Auch sie erhielten erneut das Siegel. 
 
Zwei neue Mitgliedskommunen konnte die AGFK Bayern im vergangenen Jahr ebenfalls aufnehmen, die nun ihre Urkunde erhielten: der Landkreis Garmisch-Partenkirchen und die Stadt Parsberg. Sie werden sich in den nächsten Jahren auf das Prüfverfahren zur „Fahrradfreundlichen Kommune in Bayern" vorbereiten. 
 
Im Rahmenprogramm begeisterte die Poetry-Slammerin Meike Harms die Gäste mit einer wortgewandten und humoristischen Hymne auf das Fahrrad. 
 
In der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern e.V. (AGFK Bayern) haben sich derzeit 143 Städte, Gemeinden und Landkreise, in welchen über acht Millionen Menschen leben, mit dem Ziel zusammengeschlossen, gemeinsam den Radverkehr zu fördern, Erfahrungen auszutauschen und Synergieeffekte zu nutzen. Die AGFK Bayern vertritt die Interessen ihrer Mitglieder im Radverkehrsbereich u. a. in der Landes- und Bundespolitik und bei kommunalen Spitzenverbänden. Dazu zählen sowohl die Förderung einer radverkehrsfreundlichen Mobilitätskultur als auch der Ausbau von Radrouten und die Erhöhung der Sicherheit für Radfahrende. Alle Mitglieder werden nach einem Kriterienkatalog auf ihre Fahrradfreundlichkeit geprüft. 

Kontakt: AGFK Bayern, Sarah Guttenberger | sarah.guttenberger@agfk-bayern.de | www.agfk-bayern.de



     
        
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