Anzeige, Technik | Innovation, 18.01.2026
15 Jahre Bundespreis Ecodesign: Jetzt teilnehmen
Bis zum 2. April um die höchste Auszeichnung der Bundesregierung für ökologisches Design bewerben!
Mit der 15. Ausschreibung blickt der Wettbewerb auf eine langjährige Erfolgsgeschichte zurück: Seit 2012 spiegelt sich das große Interesse am Bundespreis Ecodesign in über 4.000 Einreichungen wider. Daraus gingen rund 430 Nominierungen hervor, von denen schließlich 151 Projekte prämiert wurden.
Auch die thematischen Schwerpunkte haben sich deutlich weiterentwickelt: Während in den Anfangsjahren vor allem ressourcenschonende Produkte und energieeffiziente Lösungen im Fokus standen, rückten in den nachfolgenden Jahren zunehmend Kreislaufwirtschaft, Reparierbarkeit und neue Nutzungs- und Servicekonzepte in den Vordergrund. Heute prägen systemische Ansätze, innovative biobasierte Materialien sowie digitale und KI-gestützte Lösungen das Bild. Ecodesign wird damit zunehmend als ganzheitlicher Hebel für eine nachhaltige Transformation verstanden.
Warum sich die Teilnahme lohnt
Als höchste Auszeichnung der Bundesregierung für ökologisches Design steht der Preis für Glaubwürdigkeit und Qualität. Ein besonderes Highlight ist die feierliche Preisverleihung in den Lichthöfen des Bundesumweltministeriums, zu der jedes Jahr rund 200 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft und Design erwartet werden. In diesem Jahr findet die Prämierung am 30. November statt.
Die Anerkennung wirkt jedoch weit über diesen Moment hinaus: Die Gewinner*innen dürfen sich sowohl über mediale Aufmerksamkeit als auch über die Teilnahme an einer einjährigen Roadshow freuen. Dabei werden alle prämierten und nominierten Projekte europaweit auf Messen, in Museen sowie auf Design- und Umweltfestivals präsentiert. Begleitende Veranstaltungen, Impulsvorträge und Workshops bieten zusätzlich Sichtbarkeit, fachlichen Austausch und Vernetzungsmöglichkeiten.
Das Wettbewerbsverfahren im Überblick
Ausgelobt wird der Preis in den Kategorien Produkt, Service, Konzept und Nachwuchs. Bis zum 2. April 2026 können Arbeiten eingereicht werden, die ökologische Verantwortung mit hoher Designqualität verbinden. Von marktreifen Produkten bis hin zu visionären Modellprojekten: Die Einreichungsmöglichkeiten umfassen Produkte oder Prototypen, Dienstleistungen und Systemlösungen, innovative Ideen in der Entwicklungs- oder Planungsphase sowie Arbeiten aus dem Studium. Neben technischen Lösungen spielen auch soziale Ansätze eine zentrale Rolle.
Teilnehmen können Unternehmen und Start-ups aller Branchen und Größen, Designagenturen, Architektur- und Ingenieurbüros, Forschungsinstitute und gemeinnützige Organisationen sowie Studierende aus ganz Europa.
Den Einreichenden stehen mit der Kriterienmatrix des Bundespreises Ecodesign und dem Ecodesignkit des Umweltbundesamtes praxisnahe Orientierungshilfen zur Verfügung. Die Bewertung erfolgt in mehreren Stufen durch das Fachgremium des Umweltbundesamtes und des Projektbeirats sowie eine interdisziplinäre Jury. Der Fokus liegt dabei auf Umwelteigenschaften, Gestaltungsqualität und Innovationsgrad.
Seit 2012 loben das Bundesumweltministerium (BMUKN) und das Umweltbundesamt (UBA) den Bundespreis Ecodesign jährlich in Kooperation mit dem Internationalen Design Zentrum Berlin (IDZ) aus.
Kontakt: Büro Bundespreis Ecodesign, Luisa Stibbe | presse@bundespreis-ecodesign.de | bundespreis-ecodesign.de
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