Die Home for Humanity Bewegung erhält den Gusi Friedenspreis 2025

Rama Mani und Alexander Schieffer empfangen gemeinsam die international renommierte Auszeichnung

Das philippinische und internationale Komitee der Gusi Peace Prize Foundation hat bekannt gegeben, dass der Gusi Friedenspreis 2025 an das deutsch-indische Ehepaar Prof. Alexander Schieffer und Dr. Rama Mani geht. Ausgezeichnet wurden die beiden Friedens- und Transformations-Aktivisten am 26. November 2025 in Manila (Philippinen) für „ihren bahnbrechenden Beitrag zum interkulturellen und planetaren Frieden als Mitbegründer von Home for Humanity und Mitinitiatoren der One Home Journey: 7 Years for 7 Generations." Das Komitee begründete seine Entscheidung weiter: „Ihre Pionierarbeit hat durch Bildung, Gemeinschaftstransformation und interkulturelles Verständnis Tausende Menschen weltweit beeinflusst, wodurch sie diese besondere Auszeichnung wahrhaft verdient haben."

Das deutsch-indische Paar Prof. Alexander Schieffer und Rama Mani wurden am 26.11.2025 mit dem GUSI Friedenspreis 2025 ausgezeichnet. © Home for HumanityIn ihrer Dankesrede betonten Alexander Schieffer und Rama Mani: „Wir nehmen den Gusi-Friedenspreis 2025 als kollektive Auszeichnung im Namen der Home for Humanity-Bewegung entgegen, im Namen all unserer herausragenden lokalen Home for Humanity-Partner auf allen Kontinenten, die täglich Frieden schaffen und leben. Wir nehmen diese Auszeichnung im Namen all unserer weltweiten Partnerorganisationen entgegen, die diese Reise gemeinsam mit uns gestalten. Und im Namen aller Bürger dieser Erde."

Asiens Pendant zum Friedensnobelpreis
Die Gusi Peace Prize Foundation zeichnet seit 2002 jedes Jahr Persönlichkeiten aus der ganzen Welt aus, deren vorbildliche Beiträge den Frieden, die Menschenwürde und das globale Verständnis fördern. Gusi Peace Prize International ist anerkannt als Asiens führende Preisverleihungsinstitution und gilt als das asiatische Pendant zum Friedensnobelpreis. Mit der Auszeichnung von Mani und Schieffer geht der Preis erstmalig an ein Ehepaar mit deutsch-indischen Wurzeln. Sie betonen: „Wir nehmen diesen prestigeträchtigen Gusi-Friedenspreis im Namen aller wegweisenden lokalen transformativen Organisationen und Initiator:innen entgegen, die Teil unserer planetaren Bewegung „Home for Humanity" sind. Heute sind es nicht mehr einzelne Helden, die Frieden schaffen können, sondern wir alle gemeinsam, indem wir uns gegenseitig unterstützen und gemeinsam etwas schaffen." 

Ein wachsendes Netz von Wirkungsstätten für die Menschlichkeit
In Lesotho zeichneten Dr. Rami Mani (1. v.l.) und Prof. Alexander Schieffer (4. v.l) im Rahmen der One Home im Oktober 2024 das Green Business College, gegründet von Ms Matshepiso Makhabane (2 vl) und ihre Kooperationspartnerin, Ms Lebohang Lethibelane (3 v.l) , als Home for Humanity aus. © Home for HumanityGemeinsam mit internationalen Partner:innen haben Mani und Schieffer 2008 die Bewegung Home for Humanity ins Leben gerufen. Um die Kraft der Menschlichkeit für die individuelle, gemeinschaftliche und planetare Entwicklung noch stärker voranzubringen, weben sie seit 2024 mit der One Home Journey: 7 Years for 7 Generations an einem lokal und global agierenden Netz von Wirkungsstätten für die Menschlichkeit. Zum Ende Oktober 2025 sind es insgesamt 73 Homes for Humanity, lokale Leuchttürme, die durch die Friedens- und Transformationskompetenz von Mani und Schieffer gestärkt werden, sowie durch die Vernetzung untereinander. 

Im ersten Jahr der One Home Journey wurden 40 neue Homes for Humanity ausgezeichnet. Rund 12.000 Wandlungsagenten in 20 Ländern haben die Angebote für wechselseitige Inspiration, für ein Voneinander lernen angenommen. 

Becoming Earth Citizens 
In den nächsten sechs Jahren werden Schieffer und Mani das Netz weiter weben, „Transformations-Leuchttürme" in allen Ländern identifizieren und als Homes for Humanity auszeichnen. Anlässlich der Preisverleihung in Manila werden die beiden mit nachhaltigen Initiativen vor Ort in einen intensiven Austausch gehen. Im Zentrum ihrer Friedens- und Transformationsarbeit steht die Entwicklung eines Bewusstseins und Weltbildes als Earth Citizen. Handlungsleitend sind dabei vornehmlich: Fürsorge für Mensch und Natur, Zugehörigkeit, Gastfreundschaft und Großzügigkeit, Heilung und Ko-kreation. Die Arbeit vor Ort ist geprägt durch die Stärkung der kulturellen Wurzeln, die Verbindung von indigener Weisheit mit aktuellen Herausforderungen, die Anregung künstlerischen Ausdrucks sowie die Realisierung lokal entwickelter Innovationen in den Bereichen Bildung, Jugend- und Frauenförderung, alternative Ökonomien, ebenso wie die Stärkung einer regionalen ökologisch-sozialen Land- und Lebensmittelwirtschaft. 

Die Reiseroute der One Home Journey im Jahr 1. © Home for Humanity
Wurzeln und Wachsen durch eine Schenk-Ökonomie
Die One Home Journey ist in einer Schenkökonomie verwurzelt, außerhalb herkömmlicher Fundraising-Strukturen. Sie basiert auf gegenseitiger Großzügigkeit, Gastfreundschaft und geteiltem Miteinander, arbeitet ökologisch und mit minimalen Kosten. Bahnbrechende Organisationen und Initiativen, die als „Homes for Humanity" auf allen Kontinenten anerkannt sind, geben den Aktivitäten und Programmen der One Home Journey in jedem Land ein Zuhause. Zusätzlich kooperieren rund 20 globale zivilgesellschaftliche Organisationen mit der One Home Journey. Stiftungen sowie Privatpersonen unterstützen ebenfalls ihre Durchführung. 

Weiterführende Informationen:
Kontakt: Home for Humanity, Andrea Klepsch | andrea.klepsch@HomeforHumanity.Earth | www.HomeforHumanity.Earth

Lesen Sie dazu auch das ausführliche Portrait der "Home for Humanity"-Bewegung in der internationalen Ausgabe von forum future economy 01/2026 (Download kostenlos bis zum Jahresende).


     
        
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