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Future Forest Forum 2025 wurde zur Sternstunde regenerativer Waldwirtschaft

Motto "Pfade zur Regeneration - eine neue Waldwirtschaft für eine lebenswerte Zukunft"

Mit klaren Botschaften, inspirierenden Persönlichkeiten und greifbaren Lösungen für die Zukunft der Wälder endete am Samstagnachmittag die fünfte Ausgabe des Future Forest Forums auf Schloss Blankenburg. Rund 450 Teilnehmende aus Wissenschaft, Wirtschaft, Start-ups, Politik und Praxis erlebten zwei Tage voller Dialog, Innovation und gemeinsamer Gestaltungskraft.

© Jason RaizorUnter dem Motto "Pfade zur Regeneration - eine neue Waldwirtschaft für eine lebenswerte Zukunft" zeigte das Forum eindrucksvoll, wie Theorie und Praxis im Wald zusammenfinden können. Neben intensiven Debatten auf drei Bühnen boten Exkursionen in den Harz und Innovationsvorführungen konkrete und zukunftsweisende Einblicke in die Herausforderungen und Chancen nachhaltiger Waldwirtschaft.

Hochkarätige Beiträge und Impulse
Mit Keynotes von Persönlichkeiten wie Richard David Precht, Joey Kelly, Ingo Ammermann (NABU), Försterin des Jahres Monika Runkel und Chris Pratermann (EU-Bioökonomie-Strategie) setzte das Forum starke Akzente. Ihre vielfältigen Perspektiven boten den Teilnehmenden nicht nur neue Denkanstöße und motivierende Impulse, sondern auch konkrete Anknüpfungspunkte für die Weiterentwicklung einer zukunftsfähigen Waldwirtschaft.

Auszeichnung von Innovation und Unternehmergeist
Ein weiterer Höhepunkt des Forums waren die Preisverleihungen. Der Future Forest Award 2025 ging dieses Jahr an TreeScatter. Das Konzept des Berliner Climate-Tech-Start-ups, das mithilfe von Laserscannern und KI sogenannte digitale Zwillinge für Wälder erstellt und so neben genauer Baumanalyse auch automatisiertes Monitoring zur Waldgesundheit, Schädlingsrisiken und Klimaresilienz ermöglicht, überzeugte die Jury.

Darüber hinaus wurde erstmals der Future Forest Female Founder Award (F4 Award) verliehen: Die Sachsen-Anhalterin Anne Findeisen wurde mit dem Biotech-Start-up "Ident Me" für ihre herausragenden unternehmerischen Leistungen geehrt. Findeisens Start-up ermöglicht über eDNA-Proben aus beispielsweise Wasser oder Erde eine schnelle, zuverlässige und potenziell automatisierbare Artbestimmung (z. B. geschützte, seltene oder invasive Arten sowie Krankheitserreger) mithilfe maßgeschneiderter Probenkits, die vom Labor bis zum Analysebericht alles umfassen. Wirtschaftsstaatssekretärin Stefanie Pötzsch verlieh den Preis.

Ein Forum als Gestaltungsraum
© Jason RaizorDie inhaltlichen Schwerpunkte des Forums, von regenerativer Waldwirtschaft über Investitionen in NatureTech bis hin zu Bioökonomie und gesellschaftlichen Werten, boten Raum für Austausch, Mitgestaltung und konkrete Lösungsansätze. Exkursionen, Workshops und interaktive Formate machten das Forum zu einem praxisnahen Erlebnis.

"Mit der fünften Ausgabe des Future Forest Forums haben wir bewiesen, dass innovative Technologien, interdisziplinärer Austausch und der Wille zum Gestalten Hand in Hand gehen können", sagt Dr. Benjamin Kowalski, Mitgründer der Future Forest Initiative. "Es ist ein Ort entstanden, an dem Ideen Wirklichkeit werden - für unsere Wälder, unsere Gesellschaft und unsere Zukunft."

Ausblick auf 2026
Auch nach dem erfolgreichen Jubiläumsjahr richtet die Future Forest Initiative den Blick nach vorn: Bereits jetzt laufen die Planungen für das Future Forest Forum 2026. Ziel ist es, die Debatten noch stärker mit praxisnahen Projekten und innovativen Technologien zu verknüpfen und den internationalen Austausch weiter auszubauen. Damit soll das Forum erneut ein Ort werden, an dem Ideen nicht nur diskutiert, sondern in konkrete Lösungen für die Zukunft der Wälder überführt werden.

Über die Future Forest Initiative
Die Future Forest Initiative (FFI) mit Sitz auf Schloss Blankenburg (Harz) verbindet engagierte Menschen und Organisationen, die erkannt haben, dass Natur und menschliche Bedürfnisse in Einklang gebracht werden müssen. Mit dem Ziel, Innovationen für die Regeneration geschädigter Waldökosysteme zu fördern, betreibt die 2022 gegründete Initiative einen Innovation Hub in Blankenburg im Harz. Im Rahmen des Hubs unterstützt die FFI Visionäre und Pioniere, wie z. B. Start-ups, mit Know-how und Kapital, um Innovationen in realer Umgebung zu erproben und entschlossen voranzutreiben. Ein intakter Wald steht dabei im Mittelpunkt des Handelns. Er ist Symbol eines gesunden Planeten. Die Ausstrahlung der vielfältigen Aktivitäten, wie z. B. das jährlichen Future Forest Forum oder der Future Forest Accelerator, reichen dabei über die Bundesebene hinaus bis ins europäische Ausland. Seit 2024 ist die Initiative darüber hinaus Teil der Digital Hub Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE). Weitere Informationen zur Future Forest Initiative finden Sie unter www.futureforest.de.

Kontakt: PIABO Communications, Verena Laier / Celine Krause | ffi@piabo.net | www.futureforest.de



     
        
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