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Anzeige, Technik | Energie, 14.05.2025

Klimaeffizienz und regionale Verantwortung

Takeda eröffnet Biomasseheizwerk in Singen

  • 14,5 Millionen Euro Investition am Standort Singen – nachhaltige Transformation vorangetrieben
  • Biomasseheizwerk leistet Beitrag zur regionalen Kreislaufwirtschaft und wird Reduktion von bis zu 80 Prozent CO2-Emissionen am Standort ermöglichen
  • Feierliche Einweihung am 6. Mai 2025 – Meilenstein am Standort für Klimaschutz und wirtschaftliche Verantwortung
Die Einweihung des Biomasseheizwerks bei Takeda in Singen (v.l.n.r. Zeno Danner, Landrat im Landkreis Konstanz, Dr. Ingeborg R. Borgheim, Sprecherin der Geschäftsführung von Takeda in Deutschland, Dr. Dirk Oebels, Standortleiter & Mitglied der Geschäftsführung von Takeda in Deutschland, Bernd Häusler, Oberbürgermeister der Stadt Singen, Saskia Frank, Mitglied des Landtags (GRÜNE) und Hans-Peter Storz, Mitglied des Landtags (SPD) © TakedaMit einem Festakt und einem energiepolitischen Fachgespräch mit Gästen aus Politik und Wirtschaft hat Takeda am Produktionsstandort Singen sein Biomasseheizwerk offiziell eingeweiht. Die neue Anlage ist ein wichtiger Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie des weltweit tätigen Unternehmens. Mit dem Projekt verbindet Takeda regionale Energieversorgung, messbaren Klimaschutz und langfristige Perspektiven zur Reduktion von CO2-Emissionen um bis zu 80 Prozent am Standort Singen.

Die Investition in eine eigene, klimaeffiziente Energieversorgung ist für uns weit mehr als ein technisches Projekt – sie ist ein Beitrag zur regionalen Verantwortung und ein Modell für die industrielle Wärmewende", sagt Dr. Dirk Oebels, Standortleiter Singen und Mitglied der Geschäftsführung von Takeda in Deutschland. Dr. Ingeborg R. Borgheim, Sprecherin der Geschäftsführung von Takeda in Deutschland, ergänzt: „Mit dem neuen Heizwerk stärken wir unsere Resilienz, senken Emissionen und leisten einen Beitrag zur globalen Klimastrategie unseres Unternehmens."

Ein nachhaltiger Beitrag zum Klimaschutz
Takeda realisierte das Biomasseheizwerk mit einer Gesamtinvestition von rund 14,5 Millionen Euro. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz unterstützt das Vorhaben durch Fördermittel. Befeuert wird die Anlage mit Altholz aus nachhaltigen Quellen der Region und ersetzt damit bis zu 80 Prozent der früheren Gasversorgung am Standort Singen. Ausgestattet mit einem 8-Megawatt-Dampfkessel sorgt die Anlage für eine stabile CO2-arme Energieversorgung. Täglich können bis zu 40 Tonnen Altholz verarbeitet werden – genug, um den Energiebedarf des Standorts langfristig und schwankungsunabhängig zu decken. So lassen sich insgesamt 7.000 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen – das entspricht dem Jahresaufkommen von rund 800 Haushalten oder einem Dorf mit 1.600 Einwohnerinnen und Einwohnern. Die Anlage ist für die spätere Integration einer Dampfturbine vorbereitet, um neben Wärme auch Strom zu erzeugen.
 
Takedas Verantwortung und langfristige Vision
Takeda verfolgt seit Jahren klare Nachhaltigkeitsziele – bis 2040 wird in der Wertschöpfungskette Netto-Null Treibhausgasemissionen angestrebt. Der Produktionsstandort in Singen spielt dabei eine wichtige Rolle: Er ist neben technischen Innovationen wie einem durchgängig papierlosen Produktionsprozess seit 1997 EMAS- und ISO14001-zertifiziert. Singen ist ein weltweites Drehkreuz für die Impfstoffproduktion von Takeda – dabei stellen der energieintensive Gefriertrocknungsprozess und die Lagerung bei -80 °C höchste Anforderungen an Versorgungssicherheit und Energieeffizienz. Das Biomasseheizwerk hilft, den hohen Energiebedarf am Standort nachhaltig zu decken – und zeigt, dass der Balanceakt zwischen industrieller Leistungsfähigkeit und ökologischem Fortschritt gelingen kann.

Fachgespräch zur Zukunft nachhaltiger Energieversorgung
Im Zentrum des energiepolitischen Fachgesprächs standen ein Impulsdialog zu aktuellen und zukünftigen Herausforderungen in der nachhaltigen Energieversorgung sowie eine Diskussionsrunde mit Standortleiter Dr. Dirk Oebels, Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Wirtschaft sowie des Unternehmens.
 

Stimmen zur Eröffnungszeremonie

Bernd Häusler, Oberbürgermeister der Stadt Singen (CDU), unterstreicht die Bedeutung des Projekts für die Stadt Singen: „Takeda ist nicht nur einer der größten Arbeitgeber unserer Stadt, sondern auch ein herausragendes Beispiel dafür, wie sich wirtschaftliche Stärke mit Verantwortung für die Region vereinen lässt. Das Biomasseheizwerk wird dazu beitragen, Singen als dynamischen, nachhaltigen und zukunftsorientierten Wirtschaftsstandort weiter zu etablieren."
 
Zeno Danner, Landrat im Landkreis Konstanz, betont Takedas Stellenwert für die Region: „Große Unternehmen wie Takeda sind zentrale Akteure für die Energiewende und den Ausbau nachhaltiger Energie in der Region. Das neue Biomasseheizwerk leistet einen Beitrag für eine klimaneutrale Zukunft im Landkreis Konstanz. Stark ist, dass Takeda parallel auf verschiedene Technologien setzt und im großen Stil Photovoltaikanlagen auf den Gebäudedächern betreibt." 

Saskia Frank, Mitglied des Landtags (GRÜNE), lobt die klimafreundliche Initiative: „Regionale Energieerzeugung hilft, die Abhängigkeiten von fossilen Energieträgern zu reduzieren und Arbeitsplätze nachhaltig zu sichern. Takeda treibt hier am Standort Singen Innovation im Bereich erneuerbarer Energien voran und zeigt eindrucksvoll, wie sich Synergien zwischen Ökologie und Ökonomie nutzen lassen."

Hans-Peter Storz, Mitglied des Landtags (SPD), stellt die Wichtigkeit nachhaltiger Investitionen und Umweltschutzmaßnahmen in den Vordergrund: „Die Energiewende gelingt nur im Schulterschluss zwischen Wirtschaft und Politik. Wir brauchen verlässliche und zukunftsorientierte Rahmenbedingungen, wie beispielsweise die Wasserstoffanbindung, um Wasserstoff als Schlüsseltechnologie auch in der Region Singen nutzbar zu machen. Nur so lassen sich Klimaziele erreichen und gleichzeitig neue Wachstumsperspektiven für den Standort schaffen."

Dirk Schroff, Referent für Energie, Nachhaltigkeit, Verkehr, IHK Hochrhein-Bodensee, äußerte sich zur Bedeutung des Projekts für die Standortentwicklung: „Takeda setzt mit dem Biomasseheizwerk einen entscheidenden Impuls für nachhaltige Industrieentwicklung in unserer Region. Solche Projekte zeigen, dass wirtschaftliche Stärke und Klimaschutz nicht nur vereinbar sind, sondern gemeinsam für eine zukunftsfähige Standortstrategie sorgen."

Wilfried Trah, Vorstandsvorsitzender Singen aktiv Standortmarketing e.V., ergänzt hinsichtlich der Bedeutung Takedas für den Standort: „Seit vielen Jahren ist Takeda ein zentraler Partner für die Entwicklung von Singen als moderner, zukunftsorientierter Wirtschaftsstandort. Die vielen Menschen, die hier arbeiten, können sich auf ihren Arbeitgeber verlassen: Die hochmoderne Impfstoff-Produktion und die langfristige Nachhaltigkeitsstrategie mit Technologien wie Biomasse oder Photovoltaik können junge Talente anziehen, die Wert auf ökologische Verantwortung legen."

Über Takeda
Takeda will die Gesundheit von Menschen verbessern und der Welt eine schönere Zukunft ermöglichen. Unser Ziel ist es, in unseren therapeutischen und unternehmerischen Kernbereichen lebensverändernde Therapien zu erforschen und bereitzustellen – dazu gehören gastroenterologische und entzündliche Erkrankungen, Seltene Erkrankungen, Plasmabasierte Therapien, Onkologie, Neurowissenschaften und Impfstoffe. Im Rahmen von Partnerschaften wollen wir die Lebensqualität von Patientinnen und Patienten verbessern und mit unserer dynamischen und vielfältigen Pipeline neue Behandlungsmöglichkeiten schaffen. Takeda in Deutschland gehört mit über 2.000 Mitarbeitenden zu den weltweit größten Landesgesellschaften von Takeda

Kontakt: Takeda Pharma Vertrieb GmbH & Co. KG, Nina von Reden | pr@takeda.de | www.takeda.de



     
        
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